© Kristin Hoebermann

Brenda Rae

Brenda Rae gastiert regelmäßig mit den wesentlichen Rollen ihres Faches an den führenden Opernhäusern der Welt. Als ehemaliges Mitglied des Ensembles der Oper Frankfurt hat die Sopranistin ein beeindruckendes Repertoire erarbeitet, darunter Violetta (»La traviata«), die Titelpartie in »Lucia di Lammermoor«, Konstanze (»Die Entführung aus dem Serail«), Amina (»La sonnambula«), Giulietta (»Les Contes d'Hoffmann«), Zdenka (»Arabella«) und Gilda (»Rigoletto«). Zerbinetta (»Ariadne auf Naxos«) wurde zu einer ihrer gefeiertesten Rollen, mit der sie an den Staatsopern in Berlin und Hamburg debütierte und u.a. auch an der Bayerischen Staatsoper triumphierte. Am Opernhaus Zürich debütierte Rae als Konstanze unter Riccardo Minasi, an der English National Opera als Bergs Lulu in einer Inszenierung von William Kentridges, an der Opéra national de Paris als Anne Trulove (»The Rake's Progress«), an der Seattle Opera als Semele und beim Glyndebourne Festival 2011 als Armida (»Rinaldo«), das im Rahmen der BBC Proms stattfand und bei Opus Arte auf DVD erschien. Weitere wichtige Rollen ihres Repertoires umfassen Elvira (»I puritani«) – u.a. an der Oper Frankfurt -, sowie Amenaide (»Tancredi«) die sie erstmals an der Opera Philadelphia sang. In den USA debütierte sie beim Opernfestival von Santa Fe 2013 als Violetta, wohin sie seitdem als Norina (»Don Pasquale«), als Frau Vladimirescu und Frau Herz (»The Impresario), Cunegonde (»Candide«) und Lucia zurückgekehrte. Brendas Zusammenarbeit mit Harry Bicket brachte u.a. ihr Hausdebüt an der Lyric Opera of Chicago als Ginevra (»Ariodante«) und Auftritte als Händels »Semele« auf Tournee mit »The English Concert« nach London, Paris und New York. Zuletzt gab sie eine Reihe von wichtigen Debüts u.a. am Teatro Real Madrid als Adina (»L'elisir d'amore«) in der Inszenierung von Daminao Michieletto, an der Metropolitan Opera als Poppea (»Agrippina), das im Rahmen von The Met's Live in HD live in Kinos auf der ganzen Welt übertragen wurde. An der Wiener Staatsoper sang sie bisher Lucia. Zukünftige Projekte umfassen u.a. ihr Debüt am Royal Opera House, Covent Garden. Auf dem Konzertpodium war Brenda Rae zweimal mit einem Mozart-Programm mit dem Orchester des Teatro alla Scala zu hören, zuletzt unter Zubin Mehta. Außerdem ist sie regelmäßiger Gast der Schubertiade in Schwarzenberg und der Wigmore Hall in London. Brenda Rae ist auf mehreren Aufnahmen zu hören, darunter Wagners »Die Feen« und »Ariadne auf Naxos« (beide bei Oehms Classics), Milhauds »Die Orestie des Aischylos« (Naxos; für einen Grammy nominiert), Lowell Liebermanns »Kleiner Himmel« (Albany Records) und Offenbachs »Fantasio«, die bei Opera Rara erschienen sind.

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Vorstellungen mit Brenda Rae