© Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn

Anita Manolova

wurde in Sofia geboren. Ausgebildet an der National School of Dancing Arts in Sofia setzte sie ihr Studium an der Academy of Music, Performing Arts and Fine Arts in Plowdiw (Bulgarien) mit dem Schwerpunkt Ballettpädagogik fort. 2007 bis 2010 war sie Mitglied der National Opera and Ballet Company Sofia, seit 2010 ist sie beim Wiener Staatsballett engagiert. Ihr Avancement zur Halbsolistin erfolgte 2014.

Zu ihren wichtigsten Aufgaben zählen die Luisa, Pastorale und Spanischer Tanz in Rudolf Nurejews „Der Nussknacker“, Gefährtin des Prinzen, Edelfräulein und Neapolitanischer Tanz in Nurejews „Schwanensee“, Kitris Freundin in Nurejews „Don Quixote“, Sarazenen-Duo und Grand Pas classique hongrois (Solo-Variation) in Rudolf Nurejews „Raymonda“, Fee des Gesangs in Peter Wrights „Dornröschen“, Zulméa und Odaliske in Manuel Legris' „Le Corsaire“, Faschingstanz und Lilienmädchen in John Crankos „Romeo und Julia“, Freundin in Frederick Ashtons „La Fille mal gardée“, Polarfuchs in Michael Corders „Die Schneekönigin“, Ein Bauernpaar, Zulma und Giselles Freundinnen in Elena Tschernischovas „Giselle“, eine nubische Sklavin (Solistin) und eine Bäuerin (Solistin) in Manuel Legris’ „Sylvia“, Swanildas Freundin und Spinnerin in Pierre Lacottes „Coppélia“ sowie Partien in George Balanchines „Rubies“, „Stravinsky Violin Concerto“, „Allegro Brillante“ und „Symphonie in C“ (Hauptpaar, IV. Satz), Harald Landers „Études“, Jerome Robbins’ „Glass Pieces“, „The Concert“ und „The Four Seasons“, Serge Lifars „Suite en blanc“, John Crankos „Romeo und Julia“, Kenneth MacMillans „Manon“, Roland Petits „Die Fledermaus“ und „L’Arlésienne“, Maurice Béjarts „Le Concours“, Pierre Lacottes Pas de six aus „La Vivandière“ und „La Sylphide“, August Bournonvilles „La Sylphide“ (Pas de deux), Jorma Elos „Ein Sommernachtstraum“, John Neumeiers „Bach Suite“, „Vaslaw“, „Spring and Fall“ (Ausschnitte), “Verklungene Feste” und “Le Pavillon d’Armide”, Boris Eifmans “Giselle Rouge”, Helen Picketts „Eventide“, Christopher Wheeldons „Fool’s Paradise“, Edwaard Liangs “Murmuration” und Kenneth MacMillans „Concerto“.

Auszeichnungen: 1. Preis beim Internationalen Ballettwettbewerb in Modica (Italien, 2006), 1. Preis beim 14. Nationalen Treffen junger Tänzer „Anastas Petrov“ (Bulgarien, 2010).