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© Marco Borggreve

Anika Vavić

Die aus Belgrad stammende Pianistin Anika Vavić lebt seit ihrem 16. Lebensjahr in Wien, wo sie bei Noel Flores an der Universität für Musik und darstellende Kunst studierte. Wichtige Impulse erhielt sie darüber hinaus u.a. durch Elisabeth Leonskaja, Lazar Berman, Oleg Maisenberg, Alexander Satz und Mstislaw Rostropowitsch. Die Gewinnerin des 2. Steinway-Wettbewerbs in Wien und des Sonderpreises für die beste Haydn-Interpretation war Stipendiatin des Herbert-von-Karajan-Centrums und der Gottfried-von-Einem-Stiftung. 2002 verlieh ihr das Land Österreich den Frauen.Kunst.Preis in der Sparte Musik.

Anika Vavić arbeitet mit Dirigenten wie u.a. Valery Gergiev, Paavo Järvi, Kristjan Järvi, Hannu Lintu, Jun Märkl, Jukka-Pekka Saraste, Stefan Blunier, Mirga Gražinytė-Tyla, Kirill Karabits, Andrés Orozco- Estrada, Jorma Panula, Markus Poschner, Yutaka Sado oder Enrico Calesso zusammen.

Zu den Höhepunkten der letzten Jahre zählen Auftritte mit dem London Philharmonic Orchestra im Rahmen der BBC PROMS, dem Mariinsky-Orchester, beim Enescu-Festival in Bukarest, mit dem Radio Symphonie Orchester Wien, Konzerthausorchester Berlin, Gustav Mahler Jugendorchester oder Helsinki Philharmonic Orchestra.

Sie spielte bei den Weißen Nächten in St. Petersburg, dem Mikkeli-Festival in Finnland, beim Klavierfestival Ruhr, bei der Schubertiade Schwarzenberg, beim Grafenegg-Festival, Heidelberger Frühling, der Styriarte Graz, beim Klangbogen Wien, Beethoven Osterfestival Warschau, Istanbul Music Festival, Carinthischen Sommer und bei den Sommets Musicaux in Gstaad. Im Wiener Musikverein und Wiener Konzerthaus ist Anika Vavić regelmäßig zu Gast. Recitals führten sie außerdem u.a. in die New Yorker Carnegie Hall und das Kennedy Center Washington, in die Wigmore Hall London, das Concertgebouw Amsterdam, die Kölner Philharmonie, Cité de la Musique Paris, Philharmonie Luxembourg, in den Palau de la Música in Barcelona, ins Konzerthaus Berlin und Festspielhaus Baden-Baden.
Zu ihren Kammermusikpartnern gehören u.a. Gautier Capuçon, Renaud Capuçon, Rainer Honeck, Patricia Kopatchinskaja, Daniel Müller-Schott, Carolin Widmann, das Quintette Aquilon und Artis Quartett.
Neben den Werken der Wiener Klassik und der Romantik widmet sich Anika Vavić intensiv auch der Musik des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart. Werke von Komponist*innen wie Leonard Bernstein, Rodion Shchedrin, Galina Ustwolskaja, Henryk Mikołaj Górecki, Kalevi Aho oder Giya Kancheli gehören ebenso zu ihrem Repertoire wie Uraufführungen von Johannes Maria Staud oder dem österreichisch-taiwanesischen Komponisten Shih.
Ein erstes öffentliches Konzert, das Anika Vavić nach dem Corona-Lockdown 2020 in ihrem privaten Garten gab, inspirierte sie zur Gründung des Wiener Festivals Kunst am Nussberg mit Programmen für Erwachsene und Kinder.
Mit dem ebenso umfassenden wie anspruchsvollen Klavierpart aus Werken Frédéric Chopins, den John Neumeiers abendfüllendes Ballett Die Kameliendame fordert, gibt Anika Vavić in der Spielzeit 2023/24 nicht nur ihr Debüt beim Wiener Staatsballett, sondern auch in der Wiener Staatsoper.