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Die Entführung aus dem Serail

am 14. März 2024
Sie befinden sich auf der Detailseite der Vorstellung vom 14. März 2024.
Musik Wolfgang Amadeus Mozart Text Johann Gottlieb Stephanie nach Christoph Friedrich Bretzner in der Dialogfassung von Hans Neuenfels
→ Ein deutsches Singspiel in drei Aufzügen

Besetzung 14.03.2024

Musikalische Leitung Stefano Montanari
Inszenierung Hans Neuenfels
Bühne Christian Schmidt
Kostüme Bettina Merz
Licht Stefan Bolliger
Dramaturgie und Regiemitarbeit Henry Arnold
Bassa Selim Christian Nickel
Konstanze Sofia Fomina
Konstanze - Schauspielerin Emanuela von Frankenberg
Blonde Florina Ilie
Blonde - Schauspielerin Stella Roberts
Osmin Antonio Di Matteo
Osmin - Schauspieler Wolfgang Vogler
Belmonte Daniel Behle
Belmonte - Schauspieler Christian Natter
Pedrillo Lukas Schmidt
Pedrillo - Schauspieler Ludwig Blochberger

Inhalt

Kurzinhalt
Belmonte erreicht auf der Suche nach seiner Verlobten Konstanze, die zusammen mit Blonde und ihrem Geliebten Pedrillo von Seeräubern entführt wurde, das Landgut Bassa Selims. Dieser hat die drei als Sklaven gekauft und sich in Konstanze verliebt. Sie aber will Belmonte treu bleiben und wäre bereit, die ihr angedrohten Qualen zu ertragen. Eine geplante Flucht Belmontes und der drei Gefangenen misslingt. Der Bassa erkennt in dem um Gnade bittenden Belmonte den Sohn seines Todfeindes, der ihm einst die Geliebte raubte und ihn zwang, sein Vaterland zu verlassen. Doch er schenkt allen die Freiheit: »Wen man durch Wohltun nicht für sich gewinnen kann, den muss man sich vom Halse schaffen.«


Zum Werk
Jahrzehnte war Mozarts Entführung aus dem Serail nicht an der Wiener Staatsoper zu erleben. Seit 2020 ist dieses Werk – zu Lebzeiten Mozarts das mit Abstand erfolgreichste seiner Bühnenwerke – in der Meisterinszenierung von Hans Neuenfels wieder zu sehen. Durch die Verdopplung aller Gesangsrollen mit Schauspielerinnen und Schauspielern gelang es Neuenfels, die innerseelischen Konflikte der Akteure in hochpoetischen Spiegelungen theaterwirksam werden zu lassen. Gemeinsam mit Mozart, der hier nicht ausschließlich eine Komödie schuf, sondern zugleich existenzielle Fragestellungen seiner Charaktere, aber auch der Menschheit in Musik fasste, taucht das Publikum in dieser Produktion weit in die unterschiedlichen Gefühlsebenen der Handelnden hinab.

 

Digitales Programmheft (2,50 €)


Erster Teil

Der spanische Edelmann Belmonte erscheint vor dem Landgut des Bassa Selim, auf der Suche nach seiner Verlobten Konstanze. Diese wurde zusam- men mit ihrer Dienerin, der englischen Zofe Blonde, und Belmontes Diener Pedrillo von Seeräubern entführt. Er trifft auf Osmin, den Aufseher über das Landgut, der ihm aber die gewünschte Auskunft feindselig verweigert. Erst nach seiner Wiederbegegnung mit Pedrillo erfährt Belmonte, dass Konstanze sowie das Paar Blonde und Pedrillo vom Bassa Selim als Sklaven gekauft wurden. Dieser liebt Konstanze, wurde aber bisher nicht erhört. Als zum Islam konvertierter Europäer habe er »noch soviel Delikatesse, keins seiner Weiber zur Liebe zu zwingen«. Davon kann sich Belmonte heimlich über- zeugen, als der Bassa mit seinem Gefolge und Konstanze erscheint und Kons- tanzes erneuten Bitten um Aufschub ihrer Entscheidung nachgibt. Pedrillo gelingt es, Belmonte dem Bassa als Baumeister vorzustellen und verschafft ihm so, gegen den Widerstand Osmins, Zutritt zum Palast.

Selbstbewusst weiß sich Blonde, die Osmin als Sklavin geschenkt wurde, gegen die Annäherungsversuche des verliebten Türken zu wehren. Wieder wirbt der Bassa um Konstanzes Gunst, die sich jedoch Belmonte verpflichtet fühlt. Lieber will sie die von dem gekränkten Bassa angedrohten Martern ertragen, als Belmonte untreu zu werden.


Zweiter Teil

Das Wiedersehen steht bevor, Belmonte erwartet seine Geliebte. Als sich die beiden europäischen Paare gegenüberstehen, wird die Freude empfindlich getrübt: Belmonte und Pedrillo bezweifeln die Treue der Frauen. Konstanze und Blonde sind tief verletzt. Die für Mitternacht geplante Entführung der Frauen misslingt, weil der von Pedrillo betrunken gemachte Osmin aus seinem Rausch zu früh erwacht. Osmin sieht die Stunde seiner Rache gekommen. Der Bassa erkennt in dem um Gnade bittenden Belmonte den Sohn seines Todfeindes, der ihm einst die Geliebte raubte und ihn zwang, sein Vaterland zu verlassen. Die beiden Paare erwarten den Tod. Der Bassa aber schenkt allen die Freiheit: »Wen man durch Wohltun nicht für sich gewinnen kann, den muss man sich vom Halse schaffen.« Alle stimmen ein Loblied auf die Großzügigkeit des Bassa an, nur Osmin, der vor ohnmächtiger Wut kocht, fällt aus der Rolle. Der Bassa bleibt allein.

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