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Bienenstock auf dem Dach der...


Bienen als gefährdete Lebewesen

Dass Bienen für unsere Landwirtschaft und somit für den gesamten Planeten Erde eine besondere Bedeutung haben, ist bekannt. Sind doch etwa 85% der landwirtschaftlichen Erträge von der Bestäubungsleistung der Bienen abhängig. Gäbe es also die Bienen nicht, würde es zu Ernteausfällen und zu Hungersnöten kommen.

Dennoch wird weltweit nicht ausreichend gegen das Bienensterben vorgegangen. Im Gegenteil, die Situation für die Bienen wird immer schlechter. Zuerst wurde das massenhafte Bienensterben in den USA beobachtet, aber in Europa wird dieses Sterben als „Bienen Kollaps“ bezeichnet. In China muss die Bestäubung teilweise bereits händisch von Menschen durchgeführt werden. Zurückzuführen ist dieses Phänomen großteils auf den Einsatz von Pestiziden und Chemikalien, die den Bienen und in Folge über die Nahrungsaufnahme auch den Menschen erheblichen Schaden zufügen. Denn die Bienen nehmen diese Gifte über die Pflanzen auf.
 

Bienen in der Wiener Staatsoper

Um einen kleinen Beitrag gegen das Bienensterben zu leisten, sind Bienen in der Wiener Staatsoper seit 2010 ansässig. Zunächst standen die Bienenstöcke auf dem Dach. Als das Imkerpaar, das die Stöcke betreute, in Pension ging, wurde eine neue Bleibe gesucht und gefunden:

In der Turmstube Ecke Operngasse/Philharmonikergasse wurden zwei Bienenstöcke angesiedelt. Es handelt sich um Carnica-Bienen-Völker mit je einer Reinzuchtskönigin, pro Bienenstock tummeln sich i.e. 60-70.000 Bienen. Die Stöcke sind mit Plexiglas geschützt, sodass sie auch von interessierten Besucherinnen und Besuchern gefahrlos und ohne Schutzkleidung beobachtet werden können. Sobald Backstage-Führungen, die aktuell aufgrund des Corona-Präventionskonzeptes nicht erlaubt sind, wieder stattfinden können, werden Führungen in die Turmstube angeboten.

Charmantes Detail am Rande: Die Bienen werden von Staatsopernmitarbeiter*innen selbst betreut – mitmachen können alle, deren Leidenschaft der Imkerei gilt. Aktuell sind es Mitarbeiter aus den Bereichen Controlling und Gebäudeverwaltung, die in ihrer Freizeit selbst Imker sind und die „musikalischsten Bienen Wiens“ versorgen.
 

Honig für den guten Zweck

Dieses Frühjahr wird der erste Honig abgefüllt, der im Staatsopern-Shop im Opernfoyer zu kaufen sein wird. Der Reinerlös kommt der Nachwuchsförderung der Wiener Staatsoper, Opernschule und Opernstudio, zugute.
 

Partner der Wiener Staatsopern-Bienen

Die Bienen der Wiener Staatsoper werden von Raiffeisen – Der Stadtbank in Wien unterstützt.