© Andreas Jakwerth

Eno Peci

Eno Peci wurde in Tirana (Albanien) geboren. Seine Ausbildung erhielt er an der Ballettakademie seiner Heimatstadt und an der Ballettschule der Wiener Staatsoper. 2000 wurde er Mitglied des Wiener Staatsopernballetts, 2003 avancierte er zum Halbsolisten, 2009 zum Solotänzer des Balletts der Wiener Staatsoper und Volksoper.

Zu seinen wichtigsten Partien zählen Herzog Albrecht und Hilarion in Elena Tschernischovas »Giselle«, die Titelrollen in John Crankos »Onegin«, Renato Zanellas »Spartacus« und Ivan Cavallaris »Tschaikowski Impressionen«, Rotbart, Gefährte des Prinzen und Ungarischer Tänzer (Solist) in Rudolf Nurejews »Schwanensee«, Espada in Nurejews »Don Quixote«, Abderachman in Nurejews »Raymonda«, Arabischer Tanz in Nurejews »Der Nussknacker«, Prinz Florimund in Peter Wrights »Dornröschen«, Baron Max von Drosselberg in Zanellas »Der Nußknacker«, Drosselmeyer in Gyula Harangozós »Der Nussknacker«, Don José in Davide Bombanas »Ballett: Carmen«, Blaubart in Stephan Thoss’ »Blaubarts Geheimnis«, Ulrich in Roland Petits »Die Fledermaus«, Tybalt in John Crankos »Romeo und Julia«, Lenski in John Crankos »Onegin«, Lescaut in Kenneth MacMillans »Manon«, Colonel »Bay« Middleton in Kenneth MacMillans »Mayerling«, TV-Choreograph in Maurice Béjarts »Le Concours«, Touchstone in John Neumeiers »Wie es Euch gefällt«, Karenin in Boris Eifmans »Anna Karenina«, Lehrer in Eifmans »Giselle Rouge«, J. S. jr. in Renato Zanellas »Aschenbrödel«, Soldat in Jo Strømgrens »Nussknacker«, Müller in Léonide Massines »Der Dreispitz«, Frédéri in Roland Petits »L’Arlésienne«, Willi in Renato Zanellas »Kadettenball«, Oberon in Jorma Elos »Ein Sommernachtstraum«, Potiphar in John Neumeiers »Josephs Legende«, Arzt/Serge Diaghilew in Neumeiers »Le Pavillon d’Armide« und eine Hauptpartie in Neumeiers »Le Sacre«, Witwe Simone in Frederick Ashtons »La Fille mal gardée«, Zigeuner in Michael Corders »Die Schneekönigin«, Der Tod in Edward Clugs »Peer Gynt« sowie Hauptpartien in Ben van Cauwenberghs »Tanzhommage an Queen«, George Balanchines »Thema und Variationen«, »Stravinsky Violin Concerto« und »Jewels«, Jerome Robbins’ »The Concert« und »In the Night«, Twyla Tharps »Variationen über ein Thema von Haydn«, Rudi van Dantzigs »Vier letzte Lieder«, Jiří Kyliáns »Petite Mort« und »Bella Figura«, Nils Christes »Before Nightfall«, William Forsythes »Slingerland pas de deux« und »The Second Detail«, Renato Zanellas »Empty Place«, »Konzertantes Duo«, »Voyage«, »Sacre«, »Alles Walzer« und »Bolero«, Hans van Manens »Adagio Hammerklavier«, Jorma Elos »Glow – Stop«, András Lukács’ »In Your Eyes My Face Remains«, Helen Picketts »Eventide«, Jiří Bubeníčeks »Le Souffle de l’esprit«, Thierry Malandains »Mozart à 2«, Ausschnitte aus Mauro Bigonzettis »Kazimir’s Colours« und »Cantata«, Christopher Wheeldons »Fool’s Paradise«, Liam Scarletts »With a Chance of Rain« (Ausschnitt) sowie ein Solo aus Maurice Béjarts »Arepo« und ein Duo in Hans van Manens »Black Cake«. In Renato Zanellas »Petruschka« kreierte er die Titelrolle, weitere Rollenkreationen erfolgten in Zanellas »Spartacus«, »Sensi« und »Duke’s Nuts«, Patrick C. Delcroix’ »Silence sans reproche«, Natalia Horecnas »Contra Clockwise Witness«, Antony McDonalds & Ashley Pages »Ein Reigen« und in Daniel Proiettos »Blanc«. Gastspiele führten ihn in zahlreiche europäische Länder und nach Übersee.

Seit 2009 ist Eno Peci auch als Choreograph tätig. Sein Debüt gab er mit »Cut« bei »choreo.lab 09« des Ballettclub Wiener Staatsoper & Volksoper im Wiener Odeon. Es folgten »Exitium« (2012) und »Pavillon 12/2« (2014) für »Junge Choreographen« des Ballettclubs. Für das Wiener Staatsballett kreierte er »Herzblume« (2013) und »Petruschka« (2017) an der Volksoper Wien. 2018 und 2020 choreographierte Peci für die Eröffnung des Wiener Opernballs die Einlagen des Wiener Staatsballetts sowie der Ballettakademie der Wiener Staatsoper.

Weitere Werke entstanden für das »Origen Festival Cultural« in Riom (Schweiz) für das Eno Peci mit Mitgliedern des Wiener Staatsballetts bzw. der Ballettakademie der Wiener Staatsoper »Ereignis aus Karls Leben« (2014), »Exil« (2015), »Jenseits« (2016), »Homo Sapiens« und »Tre Fratelli« (beide 2017), »Der letzte Ball« und »Café chinois« (beide 2018) sowie »Zeitraum« (2019) schuf. Für die »Gala des Etoiles« in Luxemburg kreierte er »Modus« (2015) und »Opus 25« (2017), für das »Red Ribbon Celebration Concert« im Wiener Burgtheater »Orpheus und Eurydike« (2016). Im März 2017 gelangte sein Stück »Déjà-vu« im Moskauer Stanislawski-Theater zur Uraufführung, im Sommer 2017 »Apocalypse« anlässlich der Eröffnung des Juliertheaters in Julierpass (Schweiz). Am 26. Mai 2018 feierte Eno Pecis Pas de deux »Subject (L)« Premiere bei der »Gala des Étoiles« im Grand Théâtre in Luxemburg, den er mit Maria Yakovleva interpretierte. Für »The Future Ball 2018«, der erstmals im SO/Vienna Lifestyle-Hotel veranstaltet wurde, kreierte Peci ein Solo für sich selbst. Für die »Weltstar-Gala« 2018 im Wiener Volkstheater schuf er den Pas de deux »Hush«, den er mit Olga Esina tanzte. 2019 gelangte »Schwanensee«, ein Auftragswerk für das Ballett Chemnitz zur Premiere, bei der Eno Peci für Choreographie und Inszenierung (1. und 3. Akt, 2. und 4. Akt nach Lew Iwanow) zuständig war. Im selben Jahr kreierte Peci für die 6. Chemnitzer Ballett Benefiz Gala den Pas de deux »RAIN«. 2021 feierte ebenda seine Fassung von »Daphnis et Chloé« (Musik: Maurice Ravel) Premiere. Für die Gala D’Etoiles Internationales »Viva Maïa« im Palais des Festivals et des Congrès in Cannes am 29. Juni 2019 kreierte Peci das Duo »Fragment« (Musik: John Perkins), das er gemeinsam mit Ketevan Papava tanzte. Ebenfalls 2019 veranstaltete Peci gemeinsam mit der Pianistin Maria Radutu den Abend »Piano & Dance« im MuTh, Vienna. Einige seiner Stücke wurden unter anderem vom National Ballet of Kosovo in Prishtina und dem Choreo Center Europe & Europaballett getanzt. 2020 hatte sein Stück »ZWEISAMKEIT« für das Györi Ballet in Györ Premiere. 2021 fand beim Slowenischen Nationaltheater Oper und Ballett in Ljubljana die Premiere von Pecis »Angel« (Musik: Violinkonzert von Alban Berg) statt.

2008 wurde Eno Peci zum »Ehrenbotschafter« der Republik Albanien ernannt, 2017 erhielt er mit »The Key of Tirana« eine weitere hohe Auszeichnung seines Heimatlandes. 2018 wurde er vom Präsidenten der Republik Albanien mit dem Titel »Knight of the Order of Skanderbeg« ausgezeichnet. Am 13. Dezember 2019 wurde ihm das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst verliehen.

Vorstellungen mit Eno Peci

04. Jänner 2022
Dienstag
19.00 - 21.15
2 Pausen

Onegin

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11. Jänner 2022
Dienstag
19.00 - 21.15
2 Pausen

Onegin

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