© Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn

Eno Peci

Geboren in Tirana (Albanien). Seine Ausbildung erhielt er an der Ballettakademie in Tirana und an der Ballettschule der Wiener Staatsoper. 2000 wurde er Mitglied des Wiener Staatsopernballetts, 2003 avancierte er zum Halbsolisten, 2009 zum Solotänzer des Balletts der Wiener Staatsoper und Volksoper.

Zu seinen wichtigsten Partien zählen Herzog Albrecht in Elena Tschernischovas „Giselle“, die Titelrollen in John Crankos „Onegin“, Renato Zanellas „Spartacus“ und Ivan Cavallaris „Tschaikowski Impressionen“, Don José in Davide Bombanas „Ballett: Carmen“, Blaubart in Stephan Thoss' "Blaubarts Geheimnis", Espada in Rudolf Nurejews „Don Quixote“, Ungarischer Wachtmeister und Bräutigam in „Coppélia“ von Gyula Harangozó sen., Rotbart, Gefährte des Prinzen und Polnischer Tänzer in Rudolf Nurejews „Schwanensee“, Prinz Florimund, Gestiefelter Kater und Pas de quatre in Peter Wrights „Dornröschen“, Baron Max von Drosselberg in Zanellas „Der Nußknacker“, Drosselmeyer in Gyula Harangozós „Der Nussknacker“, Arabischer Tanz in Rudolf Nurejews "Der Nussknacker", Ulrich in Roland Petits „Die Fledermaus“, TV-Choreograph in Maurice Béjarts „Le Concours“, Tybalt in John Crankos „Romeo und Julia“, Lenski in John Crankos „Onegin“, Lescaut in Kenneth MacMillans „Manon“, Colonel „Bay“ Middleton in Kenneth MacMillans „Mayerling“, Touchstone in John Neumeiers „Wie es Euch gefällt“, Karenin in Boris Eifmans „Anna Karenina“, Lehrer in "Giselle Rouge", J. S. jr., Herr Querra, Herbst und Juwelen in Renato Zanellas „Aschenbrödel“, Soldat in Jo Strømgrens „Nussknacker“, Müller in Léonide Massines „Der Dreispitz“, Frédéri in Roland Petits "L´Arlesienne", Willi in Renato Zanellas „Kadettenball“, Gigerl in „Platzkonzert“ von Gyula Harangozó sen., Oberon in Jorma Elos "Ein Sommernachtstraum", Potiphar in John Neumeiers "Josephs Legende", Arzt/Serge Diaghilew in Neumeiers „Le Pavillon d’Armide“ und eine Hauptpartie in Neumeiers „Le Sacre“, Witwe Simone in Frederick Ashtons "La Fille mal gardée", Zigeuner in Michael Corders "Die Schneekönigin" sowie Hauptpartien in Ben van Cauwenberghs „Tanzhommage an Queen“, George Balanchines „Thema und Variationen“ und "Stravinsky Violin Concerto", Jerome Robbins’ „The Concert“ und „In the Night", Twyla Tharps „Variationen über ein Thema von Haydn“, Rudi van Dantzigs "Vier letzte Lieder", Jiří Kyliáns „Petite Mort“ und „Bella Figura“, Nils Christes "Before Nightfall", William Forsythes „Slingerland pas de deux“ und "The Second Detail", Renato Zanellas „Empty Place“, „Konzertantes Duo“, „Voyage“, „Sacre“, „Alles Walzer“ und „Bolero“, Hans van Manens "Adagio Hammerklavier", Jorma Elos „Glow – Stop“, András Lukács’ „In Your Eyes My Face Remains“, Helen Picketts "Eventide", Jiří Bubeníčeks "Le Souffle de l´esprit", Thierry Malandains „Mozart à 2“, Mauro Bigonzettis "Kazimir´s Colours" (Ausschnitt), Christopher Wheeldons "Fool's Paradise", Liam Scarletts „With a Chance of Rain“ (Ausschnitt) sowie ein Solo aus Maurice Béjarts „Arepo“ und ein Duo aus Hans van Manens „Black Cake“.

In Renato Zanellas „Petruschka“ kreierte er die Titelrolle, weitere Rollenkreationen waren David in Renato Zanellas „Spartacus“ sowie Partien in Zanellas „Sensi“ und „Duke’s Nuts“, in Patrick C. Delcroix’ „Silence sans reproche“, in Natalia Horecnas "Contra Clockwise Witness" (Engel), in Antony McDonalds/Ashley Pages "Ein Reigen" (Gustav Mahler) und in Daniel Proiettos „Blanc“.

Gastspiele führten ihn in zahlreiche europäische Länder und nach Übersee.

Für choreo.lab 09 und Junge Choreographen ´12 des Wiener Staatsballetts gestaltete er eigene Choreographien, für das Wiener Staatsballett "Herzblume" (2013) und „Petruschka“ (2017). Für das „Origen Festival Cultural“ in Riom (Schweiz) kreierte Eno Peci „Ereignis aus Karls Leben (2014), „Exil“ (2015) und „Jenseits“ (2016). Im Juli 2017 wurden ebenda die beiden neuen Choreographien „Homo Sapiens“ und „Tre Fratelli“ von uraufgeführt: Es tanzten Mitglieder des Wiener Staatsballetts bzw. der Ballettakademie der Wiener Staatsoper. Am 10. März 2017 feierte Pecis Stück Déjà-vu im Moskauer Stanislavsky Theater Premiere.

Auszeichnung: Ernennung zum „Ehrenbotschafter“ der Republik Albanien (2008).