© Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn

Ioanna Avraam

Geboren in Nikosia (Zypern). Sie erhielt ihre Ausbildung an der Nadina Loizidou Ballet School in Limassol und an der Heinz-Bosl-Stiftung / Ballett-Akademie in München. Erste Auftritte hatte sie mit dem Diastasis Ballett in Zypern und dem Bayerischen Staatsballett. 2008 wurde sie an das Ballett der Wiener Staatsoper und Volksoper engagiert, 2010 avancierte sie zur Halbsolistin des Wiener Staatsballett, 2014 wurde sie zur Solotänzerin ernannt.

Zu ihren wichtigsten Rollen zählen die Titelrolle und Ein Bauernpaar in Elena Tschernischovas „Giselle“, Titelrollen in Michael Corders „Die Schneekönigin“ und Boris Eifmans „Giselle Rouge“, Kitris Freundin in Rudolf Nurejews „Don Quixote“, Gefährtin des Prinzen, Kleiner Schwan, Edelfräulein, Neapolitanischer Tanz und Polnischer Tanz in Nurejews „Schwanensee“, Luisa, Pastorale, Spanischer Tanz und Schneeflocke in Nurejews „Der Nussknacker“, Clémence in Nurejews „Raymonda“, Fee des Ehrgefühls und Pas de quatre in Peter Wrights „Dornröschen“, Zigeunerin in John Crankos „Romeo und Julia“, Marie Gräfin Larisch und Prinzessin Louise in Kenneth MacMillans „Mayerling“, Lescauts Geliebte in MacMillans „Manon“, Pas de deux in Pierre Lacottes „La Sylphide“, Manu-Tanz in Rudolf Nurejews „La Bayadère“, Solo-Schneeflocke und Chinesischer Tanz in Gyula Harangozós „Der Nussknacker“, Helena in Jorma Elos „Ein Sommernachtstraum“, Zulméa in Manuel Legris’ „Le Corsaire“, Vivette in Roland Petits „L’Arlésienne“, Romola Nijinsky und Armide in John Neumeiers „Le Pavillon d’Armide“, Julia in Davide Bombanas „Roméo et Juliette“, Ingrid, die Braut, in Edward Clugs „Peer Gynt“, Hauptpartien in August Bournonvilles „Blumenfest in Genzano“, Bournonvilles Pas de deux aus „La Sylphide“, Marius Petipas „Paquita“, Pierre Lacottes Pas de six aus „La Vivandière“ und Pas de six aus „Napoli“, Serge Lifars „Suite en blanc“, Rudi van Dantzigs „Vier letzte Lieder“, Jiří Kyliáns „Bella Figura“, Wachtang Tschabukianis Pas de six aus „Laurencia“, Nils Christes „Before Nightfall“, David Dawsons „A Million Kisses to my Skin“, William Forsythes „The Vertiginous Thrill of Exactitude“ und „The Second Detail“, John Neumeiers „Bach Suite III“ und „Le Sacre“, Stephan Thoss’ „Blaubarts Geheimnis“, Thierry Malandains „Mozart à 2“, „Skew-Whiff“ von Paul Lightfoot und Sol León, Christopher Wheeldons „Fool’s Paradise“, Jerome Robbins’ „The Four Seasons“, Edwaard Liangs „Murmuration“, Kenneth MacMillans „Concerto“ sowie Ausschnitte aus Marius Petipas „Die Bajadere“ (3.Akt), Rudolf Nurejews „La Bayadère“ (Pas de deux, 1. Akt) und Jorma Elos „Glow – Stop“. Hauptpartien kreierte sie in Patrick de Banas „Windspiele“, Natalia Horecnas „Contra Clockwise Witness“ (Engel), Antony McDonalds/Ashley Pages „Ein Reigen“ (Madame d’Ora), in dem sie auch die Rolle der Mathilde Schönberg tanzte, in Daniel Proiettos „Blanc“ (Führende Sylphide/Schatten) sowie in András Lukács’ “Movements to Stravinsky” (1. und 3. Paar) und in Andrey Kaydanovskiys “Der Feuervogel” (Putzfrau).

Gastspiele führten sie in zahlreiche europäische Länder und nach Übersee.