Vera-Lotte Boecker

Vera-Lotte Boecker wurde in Brühl bei Köln geboren. Sie studierte Gesang an der Hochschule für Musik Hanns Eisler sowie an der Universität der Künste in Berlin. 2017/18 trat sie ins Ensemble der Komischen Oper Berlin ein und war dort in dieser Spielzeit in gleich drei Neuproduktionen zu erleben: In »Die Bassariden« von Hans Werner Henze als Autonoe, die sie bereits bei den Salzburger Festspielen 2018 gesungen hat, in »Frühlingsstürme« von Jaromír Weinberger als Lydia und in »The Rake’s Progress« als Ann Trulove. Weiteres sang sie dort Violetta (»La traviata«), Pamina (»Die Zauberflöte«) und Musetta (»La Bohème«). An der Staatsoper Stuttgart ist sie wieder als Prinzessin Natalie von Oranien in Henzes »Prinz von Homburg« zu sehen. Auf internationalen Gastspielen mit Barrie Koskys gefeierter »Zauberflöte« sang Vera-Lotte Boecker die Pamina in Beijing, Tokyo, Paris und New York. Außerdem sang sie bereits am Bolschoi-Theater in Moskau, der Staatsoper Hamburg und dem Nationaltheater Mannheim. Internationales Aufsehen erregte sie 2016 zu den Münchner Opernfestspielen, als sie in der Neuproduktion »La Juive« kurzfristig neben Roberto Alagna die Partie der Eudoxie übernahm. Vera-Lotto Boeckers breites Repertoire reicht von Mozart bis George Benjamin, in dessen international viel beachteter Oper »Written on Skin« sie die Partie der Agnès gesungen hat. Neben den genannten Partien gehören Donna Anna (»Don Giovanni«), Rosina (»Il barbiere di Siviglia«), Adina (»L’elisir d’amore«), Micaëla (»Carmen«), Gretel (»Hänsel und Gretel«), Adele (»Die Fledermaus«) und Jenny (»Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny«) zu ihrem Repertoire.