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Pressestimmen zu »Im siebten Himmel«

Kommende Vorstellungen: 18./20./25./27./29. November 4./9. Dezember


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»Ein dreiteiliger Abend überzeugt in der Staatsoper – darunter die spannungsvolle Uraufführung von Marco Goecke: ›Fly Paper Bird‹.«

»Das Premierenpublikum wurde Zeuge eines Abends, der wieder bewiesen hat: Diese Truppe ist vom Feinsten. […] Höhepunkt […] ist die Uraufführung von ›Fly Paper Bird‹ der zeitgenössischen deutschen Ballett-Koryphäe Marco Goecke. Dass Schläpfer diesen Künstler jetzt zum ersten Mal nach Wien eingeladen hat, erweist sich als Glücksfall. Denn so kann das Wiener Publikum wieder einmal erfahren, was passiert, wenn ein brillanter Choreograf auf eine Gruppe exzellenter Tänzer trifft. […] Das ist Gegenwartsballett vom Feinsten.«

»Musikalisch sorgt das Orchester der Wiener Staatsoper unter Patrick Lange insgesamt perfekt für die passenden Klangwelten.«

Helmut Ploebst, Der Standard, 15. November 2021


»Martin Schläpfer hat am Sonntag an der Staatsoper das gängige Bild der heimeligen Walzerseligkeit auf den Kopf gestellt. Mit Bravour. […] Martin Schläpfers Strauß-Choreographien sind erfrischend ungewöhnlich. So wie die Kostüme von Susanne Bisovsky.«

»Marco Goecke steuert dem Abend die Uraufführung von ›Fly Paper Bird‹ bei. Ein düsteres Stück zu Satz zwei und vier aus Mahlers Fünfter. Ein großer Vogel liegt auf der Bühne und hebt sich unmerklich, während die Tänzerinnen und Tänzer hektisch wie unter Strom agieren, sich mit zu Krallen verkrampften Händen kratzen, lautlos gackern. Oder schreien? Man denkt an Hoffnungslosigkeit, Mitmenschlichkeit, Existenzangst. Rebecca Horner flüstert ein Gedicht von Ingeborg Bachmann. […] Faszinierend. Und rätselhaft.«

»Der neue Ballettabend kann alles – auch Balanchine […]. Die Leistungen in diesem technisch so fordernden Werk: beeindruckend. […] Balanchine-Ballerina Patricia Neary kam extra aus New York, um das Stück einzustudieren. Und das Wiener Staatsballett gibt sich keine Blöße: Das ist klassisches Ballett auf höchstem Niveau. Und das Zeitgenössische können sie auch.«

Isabella Wallnöfer, Die Presse, 16. November 2021


»Die Öffnung zu zeitgenössischen Choreographien unter Ballettdirektor Martin Schläpfer ist ein wichtiger Schritt. Dies vor allem dank der Uraufführung von Marco Goeckes ›Fly Paper Bird‹. […] Wie die Tänzerinnen und Tänzer zu Wesen werden, die vogelhafte Züge annehmen, ist insbesondere beim berühmten Adagietto [Gustav Mahlers] große Kunst: oft vertanzte Musik, aber so eigenständig und doch mit Musik und Poesie verwoben noch nie.«

Silvia Kargl, Kurier, 16. November 2021


»Humor, Irritation und Eleganz bietet der Abend ›Im siebten Himmel‹ mit Werken von Schläpfer, Goecke und Balanchine.«

»Das erste Stück des dreiteiligen Abends ist eine Reverenz des Neo-Ballettchefs Martin Schläpfer an den neuen Wirkungsort: ›Marsch, Walzer, Polka‹. […] Für Wien ließ Schläpfer ebenso hübsche wie kreative Kostüme von Susanne Bisovsky gestalten, die den schräg-witzigen Charakter seiner Choreografie unterstützen. Auf Basis klassischen Vokabulars unterläuft er dieses gleichzeitig in den Pas de deux und Gruppennummern, was sich wie ein ironischer Kommentar zur Walzerseligkeit liest. […] Ein charmantes Gute-Laune-Stück und tänzerisch top.«

»Gut gesetzt als zweites Werk dann die Uraufführung ›Fly Paper Bird‹ vom deutschen Choreografen Marco Goecke. Durch den dynamischen Tanz gelingt eine architektonische Strukturierung des Raumes. Eindrucksvoll. Das gilt auch für George Balanchines ›Symphony in C‹. […] Ein stimmiger Abend, auch dank Patrick Lange am Dirigentenpult.«

Barbara Freitag, Kleine Zeitung, 16. November 2021


»Staatsballett-Chef Martin Schläpfer pfeift auf diese kollektive Walzerseligkeit, bürstet alle bekannten Wiener-Walzer-Klischees diesbezüglich gewaltig gegen den Strich. Zugegebener Maßen nicht leicht verdaulich zu Beginn. Nach ein paar Minuten erkennt man die Faszination von Schläpfers Strauß-Choreografie ›Marsch, Walzer, Polka‹.«

»Choreograf Marco Goecke lehrt mit seiner Uraufführung ›Fly Paper Bird‹ das Staatsballett fliegen. […] Die Tänzerinnen und Tänzer leisten Großartiges in dieser skurrilen Tanzwelt.«

»In George Balanchines ›Symphonie in C‹ nach Georges Bizets Werk demonstriert das Ensemble seine stilistische Vielseitigkeit, die Solisten wie Hyo-Jung Kang mit Masayu Kimoto, Liudmila Konovalova mit Alexey Popov oder auch Kiyoka Hashimoto mit Davide Dato zeigen höchstes technisches Können.«

Verena Franke, Wiener Zeitung, 16. November 2021


»Im Programm liest sich der Abend wie ein Wiener Touristentraum. Ballette zu ›Donauwalzer‹, ›Radetzky-Marsch‹ und Mahlers Adagietto, als Krönchen ein Spitzentanz von Balanchine. Aber mit einer Uraufführung von Marco Goecke und einer Adaption von Martin Schläpfers Johann Strauß-Kreationen aus 2006 zeigt das Wiener Staatsballett in seiner neuen Trilogie ›Im siebten Himmel‹ vor allem, wie lustvoll zeitgenössisches Körpertheater den klassischen Kanon gegen den Strich bürsten kann. […] Das Schmuckstück in Schläpfers vor-wienerischen Wien-Kreationen ist zweifellos der ›Radetzky-Marsch‹, der als virtuose Solo-Pantomime (Jackson Carroll) in einer bitterbös-entlarvenden Zone zwischen Chaplin und Herrn Karl geboren wird.«

» Balanchines ›Symphony in C‹: Ausgesuchter Spitzentanz, reduziert auf das Wesentliche, für Männer, vor allem aber für Frauen Hochleistungsathletik – immer mit Lächeln, Tiara und Tutu. Zu bestaunen gab es da etwa ein beachtliches Sprungrepertoire von Kiyoka Hashimoto und Davide Dato oder einen eindrücklichen Kraftakt von Liudmila Konovalova.«

APA, 15. November 2021


»›Marsch, Walzer, Polka‹ ist vielleicht nicht das, was man gemeinhin mit diesem Genre assoziiert. Vielmehr ist es ein durchwegs vergnügliches Seh- und Hörerlebnis und ein wunderbares Heimspiel für das Wiener Staatsopernorchester, das unter der Leitung von Patrick Lange auch bei Mahler und Bizet in klanglicher Hochform musizierte.«

»Susanne Bisovsky hat […] wundersame Kostüme kreiert. Sie sind nicht nur eine Referenz an alpenländische Trachten, sondern auch an die Commedia dell’arte mit ausladenden Halskrausen. Sie verkörpern so auch den schelmischen Geist, den Schläpfer in dieses Werk gepackt hat. Mit einem Blick von außen zeichnet er seine Karikaturen wienerischer Folklore, genial etwa zum Radetzkymarsch: Jackson Caroll verkörpert eine Art ›gschamster Diener‹, bei dem sich Unterwürfigkeit mit Überheblichkeit paart.«

Edith Wolf Perez, tanz.at, 16. November 2021