„Alles Oper!“ am Wiener Opernball 2018

Wenn im Anschluss an die Vorstellung von L’elisir d’amore am 5. Februar alle Opern- und Ballettdekorationen von der Bühne abtransportiert, die Sitzreihen im Parkett ausgeräumt und Zuschauerraum und Bühne in einen großen Ballsaal umgebaut werden, verwandelt sich die Wiener Staatsoper zum Austragungsort der renommiertesten Ballveranstaltung Österreichs: des Wiener Opernballs. Der vielfach als „Höhepunkt der Ballsaison“ bezeichnete Abend findet dieses Jahr am Donnerstag, 8. Februar 2018 zum 62. Mal nach dem Zweiten Weltkrieg statt, zum zweiten Mal unter der organisatorischen Leitung von Maria Großbauer.

Die künstlerische Eröffnung

Prominent besetzt ist das von Staatsoperndirektor Dominique Meyer zusammengestellte künstlerische Eröffnungsprogramm (22.00 bis ca. 23.00 Uhr – Detailprogramm siehe unten): Es singen erstmals am Wiener Opernball die international gefragte österreichische Sopranistin Daniela Fally sowie Startenor Pavol Breslik („O légère hirondelle“ aus Mireille und „Ah“ Lève-toi, soleil!“ aus Roméo et Juliette sowie gemeinsam „Tanzen möcht’ ich“ aus Die Csárdásfürstin); es spielt das Wiener Staatsopernorchester unter der Leitung von Frédéric Chaslin (Ouvertüre zu L’Étoile sowie Gesangs- und Balletteinlagen); das Bühnenorchester der Wiener Staatsoper unter Witolf Werner (Fanfare) sowie das Wiener Opernball Orchester unter Andreas Spörri (Hymnen, Komiteedarbietungen); das Wiener Staatsballett – mit den Ersten SolotänzerInnen Olga Esina, Maria Yakovleva, Robert Gabdullin und Roman Lazik an der Spitze – und die Ballettakademie der Wiener Staatsoper tanzen eine von Solotänzer Eno Peci eigens für den Opernball kreierte Choreographie (Mein Lebenslauf ist Lieb’ und Lust, Walzer und Feuerfest!, Polka).

Eröffnungsprogramm

144 Debütantenpaare ziehen ein

Insgesamt 144 Debütantenpaare aus 13 verschiedenen Ländern bilden das Jungdamen- und Jungherren-Komitee und ziehen zu Beginn der Eröffnung in den Ballsaal ein. Zum zehnten Mal zeichnet die Wiener Tanzschule Roman E. Svabek für den Einzug und den Eröffnungswalzer verantwortlich. Roman E. Svabek, der auch die Touren der beliebten Quadrillen um Mitternacht, um 2.00 und 4.00 Uhr ansagt, choreographiert zum dritten Mal den Eröffnungstanz des Komitees: Stürmisch in Lieb’ und Tanz, Polka schnell. Dieser endet traditionell mit den Klängen des „Donauwalzers“ und mit einem gemeinsamen Ausruf aller Staatsopernkünstler: „Alles Walzer!“ als Aufforderung zum Tanz an die Ballgäste. 

Komitee-, Damen- und Herrenspenden

Das Organisationsteam um Maria Großbauer hat ein ansehnliches Ballspenden-Paket für Komitee und Gäste zusammengestellt: Die Debütantinnen erhalten seit Jahren ein hochwertiges Diadem von Swarovski – heuer die Swarovski Tiara designed by Dolce&Gabbana: Le nozze di Figaro – „Giovani liete, fiori spargete“ („Muntere Jugend, streue Blumen“), inkl. Style-Guide; Make-up-Produkte & Look-Guide von Guerlain sowie Masken von Croma-Pharma & Gutscheine von Yuvell Fine Aesthetics. Die Debütanten werden mit Silbermanschettenknöpfen von Heldwein, dem Parfum „L’ Homme Idéal“ von Guerlain, einem Frack-Stecktuch mit Stickereien sowie einem Gutschein für Frack und Frackwäsche von Hemdenmacher Gino Venturini ausgestattet. Alle Debütantinnen und Debütanten bekommen außerdem das Buch „Küss’ die Hand“ von Benedikt Kobel und Roman E. Svabek, zur Verfügung gestellt von Amalthea Verlag; 25% Ermäßigung für Schuhe von Humanic sowie Power-Food-Riegel von Nussyy.

Das Hotel Bristol richtet heuer wieder in einem edlen Salon des Hotels ein „Debütantinnen Boudoir“ ein, wo sich die Jungdamen vor dem Ball schminken lassen können.

Der Look der Debütantinnen 2018 wird komplettiert durch eine neue Hochsteckfrisur, kreiert passend zur Swarovski Tiara 2018 von Privatsalon Steinmetz-Bundy.

Die Damenspende 2018 beinhaltet einen funkelnden Armreif von Swarovski in Anlehnung an La cenerentola von Gioachino Rossini; Tee inkl. Rezept für „Hippokras mit Ingwer“ in Anlehnung an Der Rosenkavalier von Richard Strauss von Sonnentor, einen Spiegel für die Handtasche in Anlehnung an Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart von Croma Pharma | Yuvell.

Die Herrenspende besteht aus handgemachten Manschettenknöpfen von Hemdenmacher Gino Venturini; ein Glas scharfer Jalapeño-Chilipaste von Erich Stekovics; der Falstaff-Sonderausgabe zum Opernball 2018 und einem Bar- & Spirits-Guide von Falstaff, einer CD vom neuen Ensemble „Code 1842“ (Mitglieder des Staatsopernorchesters / Wiener Philharmoniker) sowie dem von der Edition Lammerhuber verlegten und zur Verfügung gestellten Foto-Bildband mit dem Titel „REPERTOIRE“, in dem Staatsoperndirektor Dominique Meyer gemeinsam mit Lois Lammerhuber zu einem Blick hinter die Kulissen des Hauses am Ring lädt.

Darüber hinaus schenken die Casinos Austria allen Opernballgästen einen Bon, den man im Casino am Wiener Opernball gegen einen Jeton eintauschen kann; im Haus aufgelegt werden von Lena Hoschek gestaltete und von Living Deluxe gespendete Fächer; Humanic stellt Opernball-Ballerinas zur Verfügung und beim Verlassen des Hauses am Morgen nach dem Opernball bekommen alle Gäste (solange der Vorrat reicht) das Kräuter-Getränk „Snoooze“, Jour-Krapfen von Ströck und Wasser von Vöslauer.

Live-Übertragung im Fernsehen

Der ORF überträgt den Wiener Opernball am Donnerstag, 8. Februar 2018 rund drei Stunden live. Der Hauptabend in ORF 2 steht schon ab 20.15 Uhr ganz im Zeichen des Ballereignisses mit der Dokumentation „Sehen und gesehen werden“. Als ORF-Moderatoren sind heuer wieder Alfons Haider, Mirjam Weichselbraun und Barbara Rett dabei, für den launigen Kommentar sorgen Karl Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz.

Der Wiener Opernball für den guten Zweck

Rund um den Opernball gibt es wieder mehrere Aktivitäten für einen guten Zweck. Der Reinerlös aller Initiativen geht auch 2018 zu gleichen Teilen an zwei Organisationen: an die Gruft der Caritas Wien und an Superar:

Tenor und Staatsopern-Ensemblemitglied Benedikt Kobel hat für den Wiener Opernball ein Postkartenset mit Opernmotiven als Benefizspende gestaltet, das aufgeteilt auf drei Jahre ein Opern-Alphabet abbildet. Das diesjährige Set umfasst ein die Buchstaben I bis Q – 2019 folgt der dritte Teil der Serie. Opernfreunde und solche, die es werden wollen, können raten, welches Stück dargestellt wird, die Auflösung gibt es auf der Rückseite.

Die Benefizspende ist ab 11. Jänner im Arcadia Opera Shop, beim Publikumsdienst in der Wiener Staatsoper und bei der Information in der Kassenhalle der Bundestheater (Operngasse 2, 1010 Wien) sowie bei der Opernball-Generalprobe und am Opernballabend gegen eine Mindestspende von € 10,- (Postkartenset 2018) bzw. EUR 15,- (Postkartensets 2017 und 2018) erhältlich. Der Druck wird dankenswerterweise von der Druckerei Walla ermöglicht und finanziert.

Sämtliche Einsätze der Gäste in Form freiwilliger Spenden im Casino am Opernball kommen der Obdachlosenhilfe der Caritas zugute – die Spendensumme wird von Casinos Austria verdoppelt.