© Berthold Fabricius

Simone Young

Simone Young gehört seit vielen Jahren zu den bedeutendsten und interessantesten Dirigenten unserer Zeit. Ihr Repertoire umfasst ein breites musikalisches Spektrum von Mozart über Verdi, Puccini, Wagner und Strauss bis hin zu Hindemith, Britten und Henze. Nach ihrem Klavier- und Kompositionsstudium in ihrer Heimatstadt Sydney folgten Stationen als Chefdirigentin des Bergen Philharmonic Orchestras und als Künstlerische Leiterin sowie Chefdirigentin an der Australian Opera in Sydney und Melbourne. Von 2005 bis 2015 war Simone Young Intendantin der Staatsoper Hamburg und Generalmusikdirektorin des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg. Sie gastiert regelmäßig an allen großen Opernhäusern, so unter anderem in München, Berlin, Dresden, Wien, Zürich, Paris, London und New York. Neben ihrer umfangreichen Operntätigkeit machte sich Simone Young international auch auf dem Konzertpodium einen Namen. Sie arbeitet regelmäßig mit den führenden Orchestern zusammen, darunter die Wiener Philharmoniker, die Berliner Philharmoniker, die Münchner Philharmoniker, das Deutsche Sinfonieorchester Berlin, das London Philharmonic Orchestra, die New Yorker Philharmoniker, das Chicago Symphony sowie verschiedene Orchester in Australien. Seit der Saison 2017/18 ist sie erste Gastdirigentin des renommierten Orchestre de Chambre de Lausanne. Von Simone Young liegen zahlreiche Einspielungen vor, für ihre Arbeit wurde sie unter anderem als „Member of the Order of Australia“ und „Chevalier des Arts et des Lettres“ sowie mit der Goethe-Medaille ausgezeichnet.

An der Wiener Staatsoper debütierte sie 1993 mit „La Bohème“ und leitete hier zahlreiche Abende, darunter die Premieren von „La Juive“, „Osud“, „Le Villi“ und der „Der Spieler“.

Website