© Pia Clodi

Charles Castronovo

Charles Castronovo, der international als einer der besten lyrischen Tenöre seiner Generation gefeiert wird, hat an den meisten führenden Opernhäusern der Welt gesungen, darunter das Royal Opera House, Covent Garden, die Pariser Oper, die Metropolitan Opera in New York, die Berliner Staatsoper, die Wiener Staatsoper, das Teatro Real in Madrid, die Deutsche Oper Berlin, das Théâtre Royale de la Monnaie in Brüssel, die Bayerische Staatsoper in München, das Gran Teatre del Liceu in Barcelona, die San Francisco Opera und die Lyric Opera of Chicago. Er begann seine Karriere an der Los Angeles Opera. Er nahm am Lindemann Young Artists Development Program der Metropolitan Opera teil und gab 1999 sein Debüt an der Met als Beppe in »Pagliacci«. In den ersten Jahren seiner Karriere baute er sein Repertoire mit Rollen wie Tamino, Fenton, Don Ottavio, Ernesto, Ferrando und Nemorino aus. Er debütierte als Alfredo in »La traviata« an der Minnesota Opera, als Belmonte in »Die Entführung aus dem Serail« an der Colorado Opera und als Elvino in »La sonnambula« an der Michigan Opera. Castronovo gab sein europäisches Bühnendebüt beim Savonlinna Festival 2000 in »Don Giovanni». Bald darauf sang er an der Berliner Staatsoper, in Toulouse, bei den Londoner Proms, an der Pariser Oper, der Wiener Staatsoper, am Royal Opera House, Covent Garden, an der Hamburgischen Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper, bei den Salzburger Festspielen. Seinen ersten Duca in »Rigoletto« sang er in Bordeaux, in Wien ist er als Lenski in »Eugen Onegin«, Tamino, Nemorino und Alfredo aufgetreten, in München als Gennaro in »Lucrezia Borgia«, Edgardo in »Lucia di Lammermoor«, an der Metropolitan Opera als Roméo in »Roméo et Juliette«, Rodolfo, Don Ottavio und Tamino. Seinen ersten Hoffmann sang er in »Les Contes d'Hoffmann« in Baden-Baden und seinen ersten Des Grieux in »Manon« in Toulouse. In den letzten Spielzeiten hat Charles Castronovo begonnen, sein Repertoire um lirico spinto-Partien zu erweitern: Jason in der selten gespielten französischen Originalfassung von Cherubinis »Médée« an der Berliner Staatsoper, Gabriele Adorno in »Simon Boccanegra« bei den Salzburger Festspielen, Faust in »Mefistofele« in Baden-Baden und die Titelpartie von »Roberto Devereux« in München. Geplant sind in der Saison 2020/21 zwei bedeutende Hausdebüts: an der Niederländischen Nationaloper in Amsterdam (als Faust in »Mefistofele«) und am Teatro alla Scala in Mailand (als Rodolfo in »La Bohème«). Außerdem wird er in der Titelrolle von »Werther« am Opernhaus Zürich debütieren, Don José in »Carmen« in Paris und Wien singen und als Carlo in »I masnadieri« nach München zurückkehren.

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