Hiroshi Amako

Der Tenor Hiroshi Amako, 1992 im japanischen Tsu als Sohn eines japanischen Vaters und einer walisischen Mutter geboren, wuchs seit seinem achten Lebensjahr in North Wales auf und sammelte erste musikalische Erfahrungen an der Violine sowie am Klavier. Nach seinem Studium in Cambridge und am Trinity College wechselte Hiroshi Amako an die Royal Academy of Music in London, wo er von Ryland Davies und Iain Ledingham unterrichtet wurde. Während seiner Ausbildung trat er als Bill in Jonathan Doves Oper »Flight«, als Pasquin in Bizets Oper »Miracle«, als Seemann in »Dido und Aeneas« sowie als Dämon in »Acis und Galathea« in Erscheinung. In der Spielzeit 2018/2019 war Hiroshi Amako Mitglied des Internationalen Opernstudios an der Hamburgischen Staatsoper, wo er Abdallo (»Nabucco«), Laternenwärter (»Manon Lescaut«), Borsa (»Rigoletto«), Le Comte de Lerme/Un Héraut (»Don Carlos«), Sascha (»Moskau«, Tscherjomuschki) sang, und die Rolle von Goebbels in Johannes Harneits Uraufführung »IchundIch« entwickelte. Er arbeitete mit Dirigenten wie Kent Nagano, Christoph Gedschold und Paolo Carignani und Gianpaolo Bisanti. Hiroshi Amako arbeitet regelmäßig auf dem Konzertpodium. Unter anderem ist er als Liedinterpret bereits Gast an der Wigmore Hall sowie bei Oxford Lieder gewesen. Er trat regelmäßig mit bekannten Namen der Barockmusik, wie Ton Koopman, Rachel Podger, Terence Charlston, Margaret Faultless und Johannes Prahmsoler auf. Ebenso war er als Solist und Evangelist mit dem britischen Barockensemble Amici Voices zu erleben, wodurch eine erste CD Aufnahme aus Bachkantaten entstand. Hervorzuheben wären die Konzerte mit dem City of Birmingham Orchestra unter Simon Halsey, mit dem London Philharmonic Orchestra unter Hilary Davan-Witton sowie mit dem Orchestra of Age of Enlightenment unter Stephan Layton. Er ist Mitglied des Opernstudios der Wiener Staatsoper.