© Heike Steuer

Christian Miedl

Der deutsche Bariton Christian Miedl hat sich in den letzten Jahren besonders in der Zeitgenössischen Musik international einen Namen gemacht, mit Ur- und Erstaufführungen von Werken von Wolfgang Rihm, Peter Eötvös, Ennio Morricone, Salvatore Sciarrino und Luca Francesconi.

Am Badischen Staatstheater Karlsruhe war er mit Rollen wie Conte Almaviva (Nozze), Figaro (Barbiere), Papageno, Guglielmo, Onegin und Donner bis 2011 fest engagiert, und führte dort auch eine Liedreihe ein. Als gefragter Interpret moderner Opernpartien war er als Prinz von Homburg (Henze), als Kaiser von Atlantis (Ullmann), al Valmont in Quartett (Francesconi), als Achilles in Penthesilea (Schoeck), als Hans Scholl in Weisse Rose (Zimmermann), und als Son in Tree of Codes (Lim) an Häuser wie der Mailänder Scala, der Bayerische Staatsoper, der Hamburgische Staatsoper, der Suntory Hall Tokyo und in Lyon, Malmö, Frankfurt, Köln, Bonn, Seattle und dem Spoleto Festival in den USA zu Gast. Sein Debüt an der Wiener Staatsoper gibt er diese Saison in Olga Neuwirths Orlando.

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