© Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn

Zsolt Török

Der Ungar Zsolt Török wurde in Györ sowie an der Ungarischen Tanzakademie in Budapest ausgebildet, wo er vor allem bei Szilárd Macher lernte. 2012 erfolgte sein Engagement an das Wiener Staatsballett. Mit Beginn der Spielzeit 2020/21 wurde er zum Halbsolisten ernannt. Zu seinen wichtigsten Rollen zählen Ein Hirsch in Edward Clugs »Peer Gynt«, Endymion in Manuel Legris' »Sylvia«, Ivan in Andrey Kaydanovskiys »Der Feuervogel«, Pater Lorenzo in Davide Bombanas »Roméo et Juliette«, Der Namenlose in Patrick de Banas »Marie Antoinette«, Andreas II. und Ungarischer Tanz (Solist) in Rudolf Nurejews »Raymonda«, Spanischer und Ungarischer Tänzer in Nurejews »Schwanensee«, Herzog von Kurland in Elena Tschernischovas »Giselle« sowie solistische Partien in Wayne McGregors »EDEN|EDEN«, John Neumeiers »Le Sacre«, Patrick de Banas »Windspiele« und András Lukács' »Movements to Stravinsky«. Zudem tanzte er unter anderem in Frederick Ashtons »La Fille mal gardée«, George Balanchines »Jewels« (Diamonds), »Symphonie in C« und »Thema und Variationen«, John Crankos »Onegin«, William Forsythes »Artifact Suite«, Natalia Horecnas »Contra Clockwise Witness«, Manuel Legris’ »Le Corsaire«, Edwaard Liangs »Murmuration« und John Neumeiers »Josephs Legende«, Jerome Robbins’ »The Concert« und »The Four Seasons«. 2019 wurde er mit dem Förderpreis des Ballettclub Wiener Staatsoper & Volksoper ausgezeichnet.