© Wiener Staatsballett / Elisabeth Bolius

Tainá Ferreira Luiz

Tainá Ferreira Luiz wurde in Rio de Janeiro geboren. Ihre Ausbildung begann sie in der Escola Estadual de Danças Maria Olenewa (Ballettschule des Theatro Municipal) in ihrer Heimatstadt. Im Jahr 2007 erhielt sie den 3. Preis bei dem Wettbewerb Seminario Internacional de Danca in Brasilia sowie ein Stipendium für die Ballettschule der Wiener Staatsoper, wo sie ihren Abschluss machte. Sie war Finalistin bei Premio Roma 2009 und erhielt im selben Jahr ein Engagement beim Wiener Staatsballett. An der Wiener Staatsoper trat sie unter anderem in Gyula Harangozós »Der Nussknacker«, Gyula Harangozó sen. »Coppélia«, Rudolf Nurejews »Schwanensee«, Vladimir Malakhovs »Die Bajadere«, Elena Tschernischovas »Giselle«, Kenneth MacMillans »Mayerling«, Josef Hassreiters »Die Puppenfee«, John Crankos »Romeo und Julia« und Roland Petits »Die Fledermaus« auf. Zu ihren bedeutendsten Rollen an der Volksoper Wien zählen Freundin in Maurice Béjarts »Le Concours«, Witwe Bolte in »Max und Moritz« von Ferenc Barbay & Michael Kropf, Nymphe in Boris Nebylas »Nachmittag eines Fauns«, Ehefrau in Vesna Orlićs »Carmina Burana«, Prinzessin Budur in Orlićs »Tausendundeine Nacht«, Tigerlily in Orlićs »Peter Pan«, Fee und Soloelfe in Thierry Malandains »Cendrillon« sowie Partien in Davide Bombanas »Roméo et Juliette«, Malandains »Don Juan«, András Lukács’ »Bolero«, Andrey Kaydanovskiys »Zeitverschwendung« und »Das Hässliche Entlein«. Zudem tanzte sie in zahlreichen Musicals, Operetten und Opern an der Volksoper Wien sowie in Opernproduktionen an der Wiener Staatsoper. Gastspiele führten sie unter anderem nach Japan, in die Slowakei und zum Savonnlina Opera Festival in Finnland. 2017 gestaltete sie ihre erste Choreographie »Thoughts & Feelings« für »Junge Choreographen« des Ballettclub Wiener Staatsoper & Volksoper im Theater Akzent in Wien.