Marco Armiliato

Marco Armiliato stammt aus Genua und studierte Klavier und Dirigieren. Er gehört unbestritten zu den wichtigsten Operndirigenten der Gegenwart und ist dementsprechend regelmäßiger Gast an den bedeutendsten Bühnen der Welt. Mit seinem Debüt am Teatro La Fenice mit »Il barbiere di Siviglia« und ein Jahr später an der Wiener Staatsoper mit »Andrea Chénier« sowie seiner Zusammenarbeit mit Luciano Pavarotti in unterschiedlichen Konzertprojekten begann seine Karriere die ihn wiederholt an Häuser führt wie die New Yorker Met, die Bayerische Staatsoper, das Londoner Royal Opera House Covent Garden, an die Opéra national de Paris, die Deutsche Oper Berlin, das Opernhaus Zürich, das Madrider Teatrl Real, das Liceu in Barcelona, das Teatro Regio in Turin, die Arena die Verona und an die Oper in Rom. Allein an der Met hat er seit seinem dortigen Debüt 1998 Werke wie »Andrea Chénier», »Anna Bolena», »Il trovatore», »La Bohème», »Stiffelio», »MadamaButterfly», »Tosca», »Sly», »Aida», »Ernani«, »Turandot«, «Rigoletto«, »Cyrano de Bergerac«, »Francesca di Rimini», »La Fille du régiment», »La rondine«, »La sonnambula« and »Lucia di Lammermoor«. Höhepunkte der letzten Zeit waren unter anderem »Otello« an der Zürcher Oper, »Madama Butterfly» in Madrid und Muscat, »Adriana Lecouvreur» bei den Salzburger Festspielen, »Tosca» an der Bayerischen Staatsoper, »La traviata» in Verona, »Rigoletto» an der Lyric Opera of Chicago, »La Bohème«, »Turandot«, »Macbeth« an der Metropolitan Opera, Konzerte in Orange und Grafenegg. Zukünftige Engagements führen ihn unter anderem Zürich, Verona, Neapel, München, New York. An der Wiener Staatsoper hat er in den letzten Jahren Neuproduktionen von »Samson et Dalila« und »Il trovatore« geleitet sowie eine Vielzahl an Werken des italienischen und französischen Repertoires (Rossini, Bellini, Donizetti, Verdi, Puccini, Mascagni, Leoncavallo, Giordano, Gounod, Massenet), diverse Galas und Festkonzerte und 2019 die Eröffnung des Wiener Opernballs. Marco Armiliato ist Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper.