Martin Häßler

Martin Hässler (zweiter Preisträger bei Thomas Quasthoffs Das Lied-International Song Competition 2011, Best Singer des Gerald Moore Competition London) ist Alumnus der Hochschule für Musik und Theater Leipzig sowie des renommierten Opernprogrammes der Guildhall School of Music and Drama (bei Rudolf Piernay). Zahlreiche Meisterkurse (u.a. Thomas Hampson, Dietrich Fischer-Dieskau) führten ihn zur Liedakademie des Heidelberger Frühlings und zu Edith Wiens' Internationale Meistersinger Akademie. In der vergangenen Spielzeit gab Martin Hässler sein Debüt an der Opéra de Lyon als Don Inigo in Ravels »L'heure Espagnole«, unter der Leitung von Daniele Rustioni in Verdis »Nabucco« im Auditorium-Orchestre National de Lyon und am Théâtre des Champs-Elysées, in Langes »Schneewittchen an der Oper Leipzig, sowie als Guglielmo in Mozarts »Così fan tutte« (Nevill Holt Opera, The Sage Gateshead). Zukünftiges beinhaltet Ratzekahl in Schrekers »Irrelohe« (Opéra de Lyon), Monterone in »Rigoletto« (Oper Leipzig), Alaskawolfjoe in Weills »Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny« (Teatro Regio di Parma), Mahlers »Rückertlieder« (L'Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi), sowie Liederabende mit Julius Drake (LIFE Victoria Barcelona), Sholto Kynoch (Oxford Lieder) und Alexander Schmalcz. Ab September 2020 gehört Martin Hässler zum Ensemble der Wiener Staatsoper. 2016 gab Martin Hässler seinen UK Debüt in »Eugen Onegin« (Garsington Opera) gefolgt von Lliam Patersons’ »The 8th Door« (Scottish Opera) und Rotmans »Spiel im Sand« (Oper Halle). Besondere Aufmerksamkeit erregte eine Produktion von Henzes »Ein Landarzt« im Barbican Centre. Als Preisträger der Kammeroper Schloss Rheinsberg sang er 2009 Collatinus (»Brittens Rape of Lucretia«) sowie im selben Jahr Siegfried in Schumanns »Genoveva« (Tonhalle Düsseldorf). Ein breitgefächertes Konzertrepertoire (u.a. Bachs Passionen, Mendelssohns »Elias« und »Paulus«, Brahms' Requiem) führt ihn regelmäßig durch ganz Europa. Im Dezember 2012 gab er sein Debüt im Gewandhaus Leipzig mit Bachs »Weihnachtsoratorium«, 2016 seinen Einstand beim Tonhalle Orchester Zürich (Händels »Jephtha«) und 2019 beim L'Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi mit Bachs »Matthäuspassion. Liederabende führten ihn bisher in die Wigmore Hall (London), an die Deutsche Oper Berlin (mit Philip Moll), die Philharmonie Berlin, nach Schloss Herten (Klavierfestival Ruhr) mit Graham Johnson, zur Fondation Singer-Polignac Paris, in den Lyrischen Salon mit Daniel Heide, zu Leeds Lieder, zum Oxford Lieder Festival mit Bengt Forsberg und Sholto Kynoch, zu LSO St. Luke's London, mit Bittens Canticles nach Snape Maltings und in den Wiener Musikverein.