Asmik Grigorian

Die litauische Sopranistin Asmik Grigorian wurde in Vilnius geboren und studierte an der Litauischen Musik- und Theaterakademie. Sie war Gründungsmitglied der Vilnius City Opera und wurde zweimal mit dem »Goldenen Bühnenkreuz« (der höchsten Auszeichnung für Sängerinnen und Sänger in Litauen) ausgezeichnet. Sie gewann 2016 einen Preis bei den International Opera Awards und war Sängerin des Jahres 2019. Sie hat sich sowohl im Konzert- als auch im Opernbereich einen Namen gemacht, seit ihre internationale Karriere mit einer triumphalen Aufführung von »Madama Butterfly« an der Königlichen Schwedischen Oper begann und sie sich als Sängerin und Schauspielerin bewies. Es folgten »Fedora« am selben Haus, »Wozzeck« am Concertgebouw Amsterdam. 2017 gab sie ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen in »Wozzeck«, seither ist sie regelmäßig am Theater an der Wien, an der Scala, bei den Salzburger Festspielen, an der Königlich Schwedischen Oper, am Liceu in Barcelona und an der Oper Frankfurt aufgetreten und debütiert weiterhin an allen großen internationalen Häusern. In der Saison 2017/18 gab sie ihr von der Kritik gefeiertes Debüt in der Titelrolle der »Salome« bei den Salzburger Festspielen – eine Neuproduktion von Romeo Castellucci unter der Leitung von Franz Welser-Möst. Diese Rolle brachte ihr den Österreichischen Musiktheaterpreis 2019 für die beste weibliche Hauptrolle ein. Zuvor war Asmik in Rubensteins »Der Dämon« in ihrem Liceu-Debüt zu hören und sang die Chrysothemis in Strauss' »Elektra« mit dem Royal Concertgebouw Orchestra. Sie sang die Titelpartie in »Manon Lescaut« in Stockholm und Frankfurt, Polina in Prokofjews »Der Spieler« in Basel. In der Saison 2018/19 feierte sie als Marietta in Korngolds »Die tote Stadt« ihr triumphales Haus- und Rollendebüt an der Scala und gab ihr Rollendebüt als Iolanta an der Oper Frankfurt. Sie debütierte beim Edinburgh International Festival als Tatjana in Barrie Koskys erfolgreicher Inszenierung von »Eugen Onegin«, sang die Cio-Cio-San in Stockholm und kehrt mit der Chrysothemis in einer Neuproduktion von Krzysztof Warlikowski nach Salzburg zurück, gefolgt von einer Neuproduktion der »Rusalka« (Titelpartie) am Teatro Real Madrid.