16. Mosaike

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Der besondere Schmuck des Raumes sind die von Bildhauer Heinz Leinfellner entworfenen Marmor-Einlegearbeiten (die beiden großflächigen Wandmosaike an der Längswand sowie die kleineren Motive über den Türen). Sie wurden mit 13 verschiedene Marmorsorten aus fast allen europäischen Ländern gearbeitet, eine Idee, die den Wunsch nach einem vereinigten Europa widerspiegelt.

Die großen Wandmosaike präsentieren Alltagsszenen des Opernbetriebes, in den Supraporten finden sich hingegen Stillleben.

Die Intarsien die sich auf der rechten Seite befinden, stellen im Einzelnen Folgendes (von rechts nach links) dar:

  • ein Regisseur bei einer Probe mit einer darstellenden Künstlerin
  • die Bühnenarchitektur
  • eine Chorprobe
  • das Kulissendepot
  • ein Perückenmacher
     

Die Intarsien auf der linken Seite zeigen (von rechts nach links):

  • eine Künstlergarderobe mit einer darstellenden Künstlerin vor dem Spiegel
  • eine Requisitenkammer
  • eine Tanzprobe
  • Musikinstrumente (im unteren Teil), Teile des Schnürbodens (im oberen Teil)
  • eine Kostümprobe

Zum Anlass der 150 Jahrfeier am 25. Mai 2019 der Wiener Staatsoper und der jeher bestehenden Partnerschaft mit Gerstner entstand ein Geburtstagsgeschenk der Extraklasse. In meisterlicher Handwerkskunst der Gerstner Hofzuckerbäcker entstand eine detailgetreue, dreidimensionale Nachbildung des Opernhauses. Der Kern dieses Kunstwerks bestand aus einer saftigen Schokoladenmasse, der mit Marzipan eingedeckt war.