Was ist los bei den Enakos?

Musik Elisabeth Naske | Ela Baumann

Agrana Studiobühne | Walfischgasse

Gleichgeschaltetes Denken, gleichgeschaltetes Glück, gleichgeschaltetes Fühlen: so lässt sich ein Volk leicht regieren! Doch ist diese Gleichheit freilich nichts anderes als Begrenzung, Diktatur und Unterdrückung. Das lernt auch das Volk der Enakos in der neuen Kinderoper von Elisabeth Naske (Musik) und Ela Baumann (Text). In einem verführten Einheitsstaat keimt plötzlich Individualität hervor, nachdem die Enakos verstanden haben, dass Gleichheit nicht immer zum Ziel führt und verordnete Gleichheit nichts mit Freiheit zu tun hat. Zuletzt entdecken alle ihre persönliche Einzigartigkeit und stimmen in den Schlusschor ein: „Es ist völlig einerlei, ob wir gelb sind oder blau, schön sind oder schlau, groß oder klein. Nur zufrieden müssen alle sein.“

Besetzung 17.02.2019

Dirigent Witolf Werner
Regie Ela Baumann
Bühne und Kostüme Florian Angerer
Videodesigner Mário Melo Costa
Mitwirkende Solistinnen und Solisten der Wiener Staatsoper Kinder der Opernschule der Wiener Staatsoper
Orchester Bühnenorchester der Wiener Staatsoper

Inhalt

Altersempfehlung: ab 6 Jahren

Im Königreich der Enakos sind alle gleich. Schuld daran ist ein falsch interpretierter Orakelspruch, der Frieden und Freiheit über das Land bringen sollte. Die Gleichheit aufrecht zu erhalten gelingt dem Oberenako mit Hilfe eines fiktiven Monsters, dem Anderling. Dieser holt alles ‚Andere‘. Erstes angebliches Opfer wurde das Kind des Königs, der seit der Entführung in tiefe Trauer versunken ist. Das Oberenako glaubt sich schon fast am Zenit seiner Macht, als ein kleiner gelber Ball das gesamte System ins Wanken bringt. Els, das verschwundene Kind des Königs, ist für diesen und weitere Sabotageakte verantwortlich und bringt mit Hilfe einer Gruppe von Enakos Individualität zurück in das Königreich.