Forsythe | van Manen | Kylián

Als Jiří Kylián 1978, damals künstlerischer Leiter des Nederlands Dans Theater, seine "Psalmensymphonie" vorstellte, gab dies zugleich Anstoß für die gesamte weitere Entwicklung dieses Ensembles und die Choreographie hat sich den Ruf eines frühen Meisterwerkes, das den Tanz in all seinen Facetten feiert und doch eigenwillige Wege geht, bis heute erhalten. Ebenfalls als eine "Ode an das Ballett" entstand 1984 William Forsythes "Artifact", dessen Kernmomente 20 Jahre später von ihm zur gleichnamigen Suite verdichtet wurden. Mit den "Trois Gnossiennes" (1982) und "Solo" (1997) von Hans van Manen stehen zwei weitere Werke auf dem Spielplan, die Rückschlüsse auf die stilistischen Entwicklungen bzw. Wandlungen der jeweiligen Choreographen zulassen.

26. September 2019
Donnerstag
19.30 - 21.45
2 Pausen
28. September 2019
Samstag
19.30 - 21.45
2 Pausen
30. September 2019
Montag
19.30 - 21.45
2 Pausen

Besetzung 26.09.2019

Artifact Suite

Choreographie, Bühne, Kostüme und Licht William Forsythe
Komponist Johann Sebastian Bach Eva Crossman-Hecht

Trois Gnossiennes

Choreographie und Bühne Hans van Manen
Komponist Erik Satie
Kostüme Oliver Haller
Licht Jan Hofstra

Solo

Choreographie Hans van Manen
Komponist Johann Sebastian Bach
Kostüme und Bühne Keso Dekker
Licht Joop Caboort

Psalmensymphonie

Choreographie und Licht (Konzept) Jiří Kylián
Komponist Igor Strawinski
Bühne William Katz
Kostüme Joop Stokvis
Realisierung des Lichtdesigns Joop Caboort
Adaptierung des Lichtdesigns (2004) Kees Tjebbes