Symposium 150 Jahre Opernhaus am Ring

Sonderprogramm
Gustav Mahler-Saal

Um die Geschichte des Hauses am Ring und seine Aufführungsgeschichte richtig lesen zu können, bedarf es einer Verortung des Musiktheaters in Wien, Österreich, Europa. Beginnend bei der Barockoper befragt unter der Leitung von Oliver Rathkolb ein hochkarätig besetztes Symposium im September die wechselnden Situationen, Ausdrucksformen und Umstände des (Wiener) Musiktheaters: Wer waren die Rezipienten, wie waren die politischen Zustände, was durfte gespielt werden – und was nicht? Wie sah die Spielplanpolitik der einzelnen Direktoren aus – und wie die wirtschaftliche Lage des Hauses?

17 September 2018

Besetzung | 17.09.2018

Leitung Oliver Rathkolb
 

Inhalt

In zahlreichen Einzelvorträgen wird beim dreitägigen Symposium eine genaue Bestandsaufnahme der Situation der Wiener Oper und ihres Umfelds vorgenommen – und weit über die Grenzen geschaut.
Im Mai 2019 ist ein zweiter Symposiums-Block geplant. Die Ergebnisse der September-Tagung sowie zusätzliche Beiträge werden in einem bebilderten Doppelband publiziert.
Der Eintritt zum Symposium (17.-19. September 2018) ist frei, kostenlose Zählkarten sind ab 1. August 2018 an den Bundestheaterkassen erhältlich. 

Folder mit dem gesamten Programm des Symposiums

Hier können Sie das gesamte Symposium per Livestream verfolgen.

PROGRAMM 
Montag, 17. September 2018

9.00- 9.30 Uhr
Dominique Meyer | Begrüßung
Oliver Rathkolb | Einführung

9.30-10.30 Uhr
Herbert Seifert | Von den Anfängen bis Joseph I.
Claudia Michels | Oper am Hof Karls VI.
Andrea Sommer-Mathis | Von der höfischen zur öffentlichen Oper. Die Anfänge des Kärntnertortheaters als Opernbühne in der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts

10.30-11.30 Uhr
Diskussion | Kaffeepause

11.30-12.30 Uhr
Michele Calella | Das Opernrepertoire der Wiener Hoftheater 1740 bis 1815
Otto Biba | Oper in Wien: höfisches und nicht-höfisches Vergnügen
Clemens Höslinger | Oper 1816 bis 1869

13.30 -14.30 Uhr
Mittagspause

14.30 -15.50 Uhr
Alfred Noe | Italienische Librettistik
Herbert Zeman | Die Entwicklung des deutsch-sprachigen Librettos und dessen Darbietung in den Opern von Mozart bis Richard Wagner
Irene Brandenburg | Ballett von den Anfängen bis 1791
Gunhild Oberzaucher-Schüller | Ballett von 1791 bis 1869

15.50-16.30 Uhr
Diskussion | Kaffeepause

16.30-17.10 Uhr
Rudi Risatti | „Kein Tag gehe dahin, ohne daß er etwas erdacht habe“.
Einblicke in die Wiener Bühnenbildkunst bis 1869
Otto Biba, Herbert Seifert | Schlaglichter auf die Wiener Opernorchester bis 1869

17.10-17.30 Uhr
Diskussion