Simon Boccanegra

Musik Giuseppe Verdi Text Francesco Maria Piave & Arrigo Boito nach Antonio García Gutiérrez
→ Melodramma in einem Prolog & drei Akten

18. September 2020
Freitag
19.00 - 22.00
1 Pause
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Besetzung 18.09.2020

Musikalische Leitung Evelino Pidò
Inszenierung Peter Stein
Bühne Stefan Mayer
Kostüme Moidele Bickel

Inhalt

Populismus, Ämterschacher, das Voranstellen des Partei­wohls vor das Gemeinwohl, aus privatem Machtkalkül eingegangene politische Bündnisse, die Beeinflussbarkeit einer wankelmütigen Menge – die in »Simon Bocca­negra« durchdeklinierten Themen könnten aktueller nicht sein. Musikalisch zählt Giuseppe Verdis rund 25 Jahre nach der Uraufführung radikal umgearbeitete und 1881 neu vorgestellte Oper zu seinen großen, reifen Spätwerken. Um der vielschichtigen, um Gerechtigkeit und Ausgleich bemühten Titelfigur gewachsen zu sein, bedarf es einer charismatischen Bühnenpersönlichkeit und künstlerischen Autorität: 2009 hat Plácido Domingo, gewissermaßen emblematisch für seine Spätphase, Simon Boccanegra als erste Baritonrolle erfolgreich in sein Repertoire aufgenommen. Mit ihr wird er gleich zu Beginn der Spielzeit an die Wiener Staatsoper zurückkehren. Seinen politischen wie privaten Widersacher Fiesco singt der aus Österreich stammende Bass Günther Groissböck, der mit dieser ebenfalls bedeutenden Verdi-Partie ein Wiener und zugleich internationales Rollendebüt geben wird.

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