Lohengrin

Musik Richard Wagner

16. Jänner 2020
Donnerstag
18.00 - 22.30
2 Pausen
19. Jänner 2020
Sonntag
17.00 - 21.30
2 Pausen

Besetzung 16.01.2020

Dirigent Valery Gergiev
Regie Andreas Homoki
Ausstattung Wolfgang Gussmann
Licht Franck Evin
Dramaturgie Werner Hintze
Heinrich der Vogler, deutscher König Ain Anger
Lohengrin Piotr Beczala
Elsa von Brabant Cornelia Beskow
Friedrich von Telramund, brabantischer Graf Egils Silins
Ortrud, seine Gemahlin Linda Watson
Der Heerrufer des Königs Boaz Daniel

Inhalt

Wie bei Wagner üblich ging der Konzeption und Schöpfung des vom Komponisten als romantische Oper bezeichneten »Lohengrin« die Lektüre zahlreicher Schriften über den geheimnisvollen Schwanenritter voraus. Und so spielen in diesem 1850 unter Franz Liszt uraufgeführten Werk die bekannten Sagen-Elemente vom gralsgesandten Retter, vom Brechen des Frageverbotes und von der dunklen Welt der Zauberin Ortrud auch eine wichtige Rolle. Dennoch lässt sich »Lohengrin«, wie alle Opern Wagners, nicht auf die Vertonung eines mittelalterlichen Stoffes reduzieren. Vielmehr ging es Wagner darum, gesellschaftspolitische Utopien von einer gerechten Welt aufzuzeigen, die er in das Gewand eines halb historischen, halb sagenhaften Geschehens kleidete. Mit Sara Jakubiak als Elsa wird sich eine stimmlich wie darstellerisch weltweit hochgelobte Sängerin dem Staatsopern-Publikum vorstellen, Tanja Ariane Baumgartner hingegen debütierte vor einigen Jahren im Haus am Ring als Brangäne und kehrt nun erstmals als Ortrud zurück. Zu den derzeit unbestritten wichtigsten Lohengrin-Sängern zählt Klaus Florian Vogt, der nicht zuletzt durch sein ganz spezielles, unverwechselbares Timbre einen Platz in der Interpretationsgeschichte beanspruchen darf.

Koproduktionspartner

Eine Koproduktion mit dem Opernhaus Zürich.