Benjamin Britten

A Midsummer Night's Dream

Oper

Quer durch alle Genres geht die Inspirationskraft von William Shakespeares Sommernachtstraum: Schrieben unter anderem Henry Purcell, Ambroise Thomas, Carl Maria von Weber und Felix Mendelssohn Bartholdy unterschiedlich ausgestaltete Sommernachtstraum-Musiken, so ließen sich auch bildende Künstler, Choreografen und Filmemacher vom vielschichtigen Stoff inspirieren. 1960 brachte Benjamin Britten mit A Midsummer Night’s Dream eine der bekanntesten Opern-Fassungen heraus: Ein amüsantes, leichtes, poetisches und psychologisches Meisterwerk, das zu seinen meistgespielten Musiktheaterwerken zählt. Nachdem A Midsummer Night’s Dream erstmals 1962 im Haus am Ring erklungen ist, wird die Oper nun, nach mehr als einem halben Jahrhundert, wieder neu herausgebracht.

Trailer
21 Oktober 2019
Montag
19:00 - 22:00
1 Pause
Preise G in den Kalender übernehmen Werkeinführung 30 Minuten vor der Vorstellung im Gustav Mahler-Saal

Besetzung | 21.10.2019

Dirigentin Simone Young
Regie Irina Brook
Bühnenbild Noëlle Ginefri-Corbel
Kostüme Magali Castellan
Licht Jean Kalman
Choreographie Martin Buczko
Théo Touvet
 
Oberon Lawrence Zazzo
Tytania Erin Morley
Puck Théo Touvet
Theseus Peter Kellner
Hippolyta Szilvia Vörös
Lysander Josh Lovell
Demetrius Rafael Fingerlos
Hermia Rachel Frenkel
Helena Valentina Naforniţa
Bottom/Zettel Peter Rose
Flute/Flaut Benjamin Hulett
Quince Wolfgang Bankl
Snout Thomas Ebenstein
Snug William Thomas
Starveling Clemens Unterreiner
 

Inhalt

Das Königspaar der Elfen, Oberon und Tytania, liegt im Streit: Oberon ist eifersüchtig auf ein indisches Waisenkind, das Tytania angenommen hat. Um sie gefügig zu machen, schickt er den Elfen Puck aus – dieser soll eine magische Blume besorgen, deren Saft, auf die Augen eines Schlafenden geträufelt, für bedingungslose Liebe zum nächsten Lebewesen, das der Erwachende erblickt, sorgt.

Das Liebespaar Hermia und Lysander ist verzweifelt: Hermia soll nach dem Willen ihres Vaters den sie liebenden Demetrius heiraten, in den wiederum Helena verliebt ist. Hermia und Lysander fliehen gemeinsam, Demetrius folgt Hermia, Helena folgt Demetrius. Oberon hat Mitleid mit den unglücklich Liebenden und befiehlt Puck, den magischen Saft auf Demetrius‘ Lider zu träufeln, um diesen in Helena verliebt zu machen.

Währenddessen bereiten Handwerker zu Ehren der Hochzeit von Theseus und Hippolyta ein Theaterstück vor: Puck verpasst dem Weber Bottom einen Eselskopf; mit diesem ausgestattet begegnet er der erwachenden und verzauberten Tytania, die ihm augenblicklich verfällt.

Puck verzaubert statt Demetrius irrtümlich Lysander und vergrößert das Liebeschaos: denn Lysander verliebt sich nun in Helena. Da später auch Demetrius (wie geplant) von Oberon verhext wird, lieben plötzlich beide Männer Helena. Ein heftiger Streit bricht aus, den Puck und die Elfen schlichten, indem sie die Beteiligten auseinanderbringen und schließlich Lysander entzaubern, der daraufhin wieder Hermia liebt.

Tytania lässt ab vom Waisenkind. Voller Mitleid mit ihr löst Oberon nun ihren Liebeszauber; auch Bottom wird von seinem Eselskopf befreit. Alle Liebesangelegenheiten lösen sich in Wohlgefallen auf, die Handwerker führen ihre „tief tragische Komödie“ von Pyramus und Thisbe auf.