Hirofumi Misawa

Wagners Nibelungenring für Kinder

Kinderoper
Agrana Studiobühne | Walfischgasse

14 November
Dienstag
10:30 - 11:30
Keine Pause
Preise Z in den Kalender übernehmen

Besetzung | 14.11.2017

Dirigent Jurek Dybał
Regie Matthias von Stegmann
Bühnenbild Agnes Hasun
Kostüme Kozue Hibino
 

Inhalt

Der Bösewicht Fafner versucht ein Schwert zu stehlen, das niemand berühren darf. Die Walküren wollen ihn aufhalten. Als Fafner eine von ihnen gefangen nimmt, ergreift Brünnhilde in ihrer Not das Schwert, obwohl es ihr Vater Wotan streng verboten hat. Das Schwert zerbricht, und Fafner kann entkommen. Als Strafe für die Missachtung seines Verbots versetzt Wotan Brünnhilde in einen ewigen Schlaf. Er ruft den Feuergott Loge, der einen Kreis aus Flammen um sie zieht. Ein neugieriges Waldvöglein hat alles beobachtet.

Das Waldvöglein hat Mitleid mit der schlafenden Brünnhilde. Es überlegt sich, dass Siegfried, der Held, der das Fürchten nicht kennt, sie aufwecken könnte. Als das Waldvöglein ihm ein Bild der schlafenden Prinzessin zeigt, verliebt er sich sofort in sie und will auf der Stelle zu ihr eilen. Das Waldvöglein gibt zu bedenken, dass eine Prinzessin gerne beschenkt wird. Es erzählt Siegfried von einem Ring aus Gold, den die Rheintöchter besitzen. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg in die Tiefen des Rheins.

Auf dem Grund des Flusses spielen die Rheintöchter und freuen sich an ihrem goldenen Schatz. Das schleicht Fafner heran und stiehlt den überraschten Rheintöchtern den Ring und die Schmuckstücke. Kurz darauf treffen Siegfried und das Waldvöglein ein und erfahren von dem Diebstahlt. Trotz einer wilden Verfolgungsjagd kann Fafner mit seiner Beute entkommen. Entsetzt sieht das Waldvöglein aus der Ferne, wie Fafner sich in einen furchterregenden Drachen verwandelt.

Siegfried hat keine Waffe, um gegen den Drachen zu kämpfen. Alle Hoffnung scheint verloren. Da naht Wotan, der sich Vorwürfe wegen der strengen Strafe für Brünnhilde macht und das zerbrochene Schwert beklagt.
Das Waldvöglein stellt Siegfried dem König Wotan vor. Gemeinsam kommen sie auf die Idee, dass Siegfried das Schwert neu schmieden soll, um den Drachen zu besiegen, den Ring zurück zu gewinnen und Brünnhilde aufzuwecken. Siegfried schmiedet das Schwert Nothung wieder zu einem Ganzen.

Vorsichtig schleifen Siegfried, Wotan und das Waldvöglein zur Drachenhöhle. Siegfried weckt den Drachen und bietet ihm an, ihn zu verschonen, wenn er den Ring freiwillig zurückgibt. Als Fafner sich weigert, kommt es zu einem heftigen Kampf, bei dem Siegfried den Drachen besiegt. Um sein Leben zu retten, überlässt der unterlegene Fafner Siegfried den Ring.

Siegfried erweckt Brünnhilde aus ihrem Schlaf. Die beiden verlieben sich auf den ersten Blick ineinander, die Hochzeit wird vorbereitet. Als Wotan das Paar trauen will, ertönen die Stimmen der Rheintöchter. Sie beklagen den Verlust ihres Goldes. Siegfried muss zugeben, dass der Ring, ihm gehört, sondern den Rheintöchtern. Brünnhilde erklärt, dass sie auch ohne Geschenk an seine Liebe glaubt und gibt den Ring den Rheintöchtern zurück. Getrieben von seinem schlechten Gewissen taucht Fafner auf und bringt reumütig den Rest des Schmuckes wieder. Nun kann in Frieden die Hochzeit gefeiert werden.

Sponsor

Diese Produktion wird ermöglicht mit Unterstützung von

Barbara und Martin Schlaff