Salome

Musik Richard Strauss

27. September 2019
Freitag
20.00 - 21.45
Keine Pause
27. September 2019
Freitag
20.00 - 21.45
Keine Pause
01. Oktober 2019
Dienstag
20.00 - 21.45
Keine Pause
01. Oktober 2019
Dienstag
20.00 - 21.45
Keine Pause
04. Oktober 2019
Freitag
20.00 - 21.45
Keine Pause
04. Oktober 2019
Freitag
20.00 - 21.45
Keine Pause
20. Jänner 2020
Montag
20.00 - 21.45
Keine Pause
20. Jänner 2020
Montag
20.00 - 21.45
Keine Pause
20. Jänner 2020
Montag
20.00 - 21.45
Keine Pause
24. Jänner 2020
Freitag
20.00 - 21.45
Keine Pause

Besetzung 25.04.2019

Dirigent Michael Boder
Regie Boleslaw Barlog
Ausstattung Jürgen Rose
Herodes Herwig Pecoraro
Herodias Jane Henschel
Salome Gun-Brit Barkmin
Jochanaan Markus Marquardt
Narraboth Jörg Schneider
Page Ulrike Helzel
1. Jude Thomas Ebenstein
2. Jude Peter Jelosits
3. Jude Carlos Osuna
4. Jude Benedikt Kobel
5. Jude Sorin Coliban
1. Nazarener Alexandru Moisiuc
2. Nazarener Manuel Walser
1. Soldat Wolfgang Bankl
2. Soldat Ayk Martirossian
Ein Cappadocier Jens Musger
Ein Sklave Thomas Köber

Inhalt

Anfangs galt es als Skandalstück, dessen Uraufführung an der Wiener Hofoper der damalige Direktor Gustav Mahler um jeden Preis durchsetzen wollte: »Salome«, 1905 schließlich in Dresden erstmals gegeben, war lange Jahre im Haus am Ring von der Zensur verboten. In dem elektrisierenden und faszinierenden Werk lässt Strauss die erwachende Sexualität einer jungen Prinzessin gegen die asketische Glaubenswahrheit eines Propheten prallen. Wie ein Fieberwahn glüht der hundertminütige Einakter, mutig sprengte der Komponist gleichermaßen Klang- und Moralvorstellungen seiner Zeit. Bis heute bannt die Musik durch ihre enorme Bildhaftigkeit, hochgepeitschte Emotionalität und scharfe, bisweilen grelle Figurenzeichnung. Die aktuelle Inszenierung spiegelt die alttestamentarische Geschichte in der Jugendstil-Ornamentik ihrer Entstehungszeit und unter­streicht so den dekadenten Klangfarbenrausch des Werks.