Salome

Musik Richard Strauss → Oper in einem Akt

02. Oktober 2020
Freitag
19.30 - 21.15
Keine Pause
02. Oktober 2020
Freitag
19.30 - 21.15
Keine Pause
06. Oktober 2020
Dienstag
20.00 - 21.45
Keine Pause
08. Oktober 2020
Donnerstag
20.00 - 21.45
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10. Oktober 2020
Samstag
20.00 - 21.45
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17. Jänner 2021
Sonntag
19.30 - 21.15
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20. Jänner 2021
Mittwoch
19.30 - 21.15
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23. Jänner 2021
Samstag
19.30 - 21.15
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Besetzung 25.04.2019

Dirigent Michael Boder
Regie Boleslaw Barlog
Ausstattung Jürgen Rose
Herodes Herwig Pecoraro
Herodias Jane Henschel
Salome Gun-Brit Barkmin
Jochanaan Markus Marquardt
Narraboth Jörg Schneider
Page Ulrike Helzel
1. Jude Thomas Ebenstein
2. Jude Peter Jelosits
3. Jude Carlos Osuna
4. Jude Benedikt Kobel
5. Jude Sorin Coliban
1. Nazarener Alexandru Moisiuc
2. Nazarener Manuel Walser
1. Soldat Wolfgang Bankl
2. Soldat Ayk Martirossian
Ein Cappadocier Jens Musger
Ein Sklave Thomas Köber

Inhalt

Anfangs galt es als Skandalstück, dessen Uraufführung an der Wiener Hofoper der damalige Direktor Gustav Mahler um jeden Preis durchsetzen wollte: »Salome«, 1905 schließlich in Dresden erstmals gegeben, war lange Jahre im Haus am Ring von der Zensur verboten. In dem elektrisierenden und faszinierenden Werk lässt Strauss die erwachende Sexualität einer jungen Prinzessin gegen die asketische Glaubenswahrheit eines Propheten prallen. Wie ein Fieberwahn glüht der hundertminütige Einakter, mutig sprengte der Komponist gleichermaßen Klang- und Moralvorstellungen seiner Zeit. Bis heute bannt die Musik durch ihre enorme Bildhaftigkeit, hochgepeitschte Emotionalität und scharfe, bisweilen grelle Figurenzeichnung. Die aktuelle Inszenierung spiegelt die alttestamentarische Geschichte in der Jugendstil-Ornamentik ihrer Entstehungszeit und unter­streicht so den dekadenten Klangfarbenrausch des Werks.