La cenerentola

Musik Gioachino Rossini

18. Jänner 2020
Samstag
19.00 - 22.00
1 Pause
18. Jänner 2020
Samstag
19.00 - 22.00
1 Pause
22. Jänner 2020
Mittwoch
19.00 - 22.00
1 Pause
25. Jänner 2020
Samstag
19.00 - 22.00
1 Pause
21. März 2020
Samstag
19.00 - 22.00
1 Pause
25. März 2020
Mittwoch
19.00 - 22.00
1 Pause

Besetzung 25.11.2018

Dirigent Jean-Christophe Spinosi
Regie Sven-Eric Bechtolf
Bühnenbild Rolf Glittenberg
Kostüme Marianne Glittenberg
Licht Jürgen Hoffmann
Don Ramiro Antonino Siragusa
Dandini Orhan Yildiz
Don Magnifico Paolo Rumetz
Angelina Margarita Gritskova
Alidoro Sorin Coliban
Clorinda Ileana Tonca
Tisbe Miriam Albano

Inhalt

Die Liste der »Aschenbrödel«-Bearbeitungen ist lang – kein Wunder, ließen sich durch die Geschichte der unglücklichen Stieftochter, die letztendlich ein Happy End erleben darf, doch Generationen von Zuschauern rühren. Warum? Vielleicht weniger aufgrund der »Rettung« durch den vermögenden Prinzen als durch die finale Bestätigung, dass Güte und ein reines Herz alle Widrigkeiten besiegen können. Gioachino Rossini säkularisierte die märchenhaft-übernatürlichen Momente des Stoffes und durchsetzte das französische Rührstück, das ihm als Vorlage diente, mit sozialkritischen Elementen aus der Tradition der Opera buffa. Seine »Cenerentola« wurde so zur modernen Nacherzählung eines bekannten, alten Märchenstoffes, dessen Helden sich in den Untiefen, Ungerechtigkeiten und Absurditäten einer entzauberten Gegenwart bewähren müssen. Musikalisch schuf er eine sogenannte »Semiseria«, also eine halbernste Oper, in der er seine brillante Buffokunst mit sentimentalen und gelegentlich sogar tragischen Tönen durchmischt. In der aktuellen Aufführungsserie der Inszenierung Sven-Eric Bechtolfs, der die Handlung in das fiktive und spleenige Mini-Königreich San Sogno verlagert, gestaltet Marianne Crebassa erstmals die Titel­partie.

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