Francesco Cilea

Adriana Lecouvreur

Oper

Die berühmteste Oper von Francesco Cilèa beleuchtet die letzte Liebesaffäre und den Tod der französischen Schauspielerin Adriana Lecouvreur (1692-1730). Sie war nicht nur umschwärmte Darstellerin, sondern hatte auch eine stadtbekannte Liaison mit dem nicht minder berühmten Feldherrn Moritz von Sachsen. Das Gerücht, sie sei von einer Konkurrentin vergiftet worden, hielt sich hartnäckig und inspirierte zahlreiche Künstler: so auch Cilèa, der die 1902 uraufgeführte Oper Adriana Lecouvreur schuf.

Trailer
09 November
Donnerstag
18:30 - 21:45
2 Pausen
Preise G in den Kalender übernehmen

Besetzung | 09.11.2017

Dirigent Evelino Pidò
Regie David McVicar
Bühne Charles Edwards
Kostüme Brigitte Reiffenstuel
Licht Adam Silverman
Choreographie Andrew George
 
Maurizio, Conte di Sassonia Piotr Beczala
Michonnet Roberto Frontali
Adriana Lecouvreur Anna Netrebko
La Principessa di Bouillon Elena Zhidkova
Il Principe di Bouillon Alexandru Moisiuc
Abate Raúl Giménez
Quinault Ryan Speedo Green
Poisson Pavel Kolgatin
Jouvenot Bryony Dwyer
Dangeville Miriam Albano
 

Inhalt

1. Akt

Hinter der Bühne der Comédie francaise bereiten sich Schauspieler und der Inspizient Michonnet auf eine Aufführung vor. Unter ihnen die berühmten Darstellerin Adriana Lecouvreur, die von Michonnet geliebt wird. Sie wiederum liebt Moritz von Sachsen, der ihr gegenüber allerdings seine wahre Identität verborgen hat und sich nur als Fähnrich ausgibt. Adriana schenkt ihm als Liebespfand einen Strauß Veilchen. Moritz von Sachsen hatte allerdings auch ein Verhältnis mit der Fürstin von Bouillon; deren Ehemann wiederum unterhält eine Affäre mit der Schauspielerin Duclos.
Als nun der Fürst von Bouillon einen Brief von der Duclos an Moritz abfängt, indem sie ihn nächtens in ihre Villa einlädt, verdächtigt der Fürst die Schauspielerin als untreu. In Wahrheit hatte sie jedoch den Brief im Namen der Fürstin geschrieben, um diese zu schützen. Um sich zu rächen und sie bloßzustellen lädt der Fürst die Schauspieler der Comédie francaise zu einem Fest in die Villa der Duclos ein.

2. Akt

In der Villa der Duclos erwartet die Fürstin von Bouillon Moritz, der sich von ihr politische Unterstützung erwartet hat. Sie begreift, dass er sie nicht liebt, doch um ihre Eifersucht zu beruhigen, schenkt er ihr den Strauß Veilchen. Die beiden werden durch die Ankunft des Fürsten unterbrochen, der Fürstin gelingt die Flucht in ein Hinterzimmer. Adriana kommt hinzu – und die wahre Identität von Moritz wird aufgedeckt. Im dunklen Hinterzimmer treffen die beiden Konkurrentinnen erstmals aufeinander, ohne die jeweils andere zu erkennen. Der Fürstin gelingt schließlich unerkannt die Flucht. 

3. Akt

Bei einem Fest errät die Fürstin, dass Adriana die Geliebte des Grafen Moritz von Sachsen ist. Es kommt zum verdeckten Konflikt zwischen den beiden Frauen – beide sind von Eifersucht gequält. Adriana rezitiert schließlich aus Racines Phädra und stellt mit einigen auf die Fürstin bezogenen Versen diese bloß: 

„Ich kann mich nicht verstellen, so wie jene

frechen Weiber, die Freude am Betrug haben,

deren eisige Stirn niemals mehr erröten kann.“

4. Akt

Adriana, vor Liebe krank, will sich von der Bühne zurückziehen. Sie fühlt sich von Moritz verlassen; ein Gefühl, das sich auch noch verstärkt, als eine Schatulle abgegeben wird, in der sich der inzwischen verwelkte Strauß Veilchen befindet. Doch da trifft ihr Geliebter ein und bittet sie, seine Frau zu werden. Adriana bricht plötzlich zusammen – der Veilchenstrauß, in Wahrheit von der Fürstin geschickt, war vergiftet. Adriana stirbt.

Nächste Vorstellungen

12 November
Sonntag
18:30 - 21:45
2 Pausen
Preise G in den Kalender übernehmen
15 November
Mittwoch
19:00 - 22:15
2 Pausen
Preise G in den Kalender übernehmen
18 November
Samstag
19:00 - 22:15
2 Pausen
Preise G in den Kalender übernehmen

Koproduktionspartner

Koproduktion mit dem Royal Opera House Covent Garden, London; Gran Teatre del Liceu, Barcelona; L’Opéra National de Paris; San Francisco Opera