Georges Bizet

Carmen

Oper

Carmen von Georges Bizet gehört zu den bekanntesten und meistgespielten Opern des internationalen Repertoires. Seinen Durchbruch feierte das französische Werk allerdings nicht bei der Uraufführung in Paris, sondern bei der Erstaufführung an der Wiener Hofoper im Jahr 1875. In der Oper geht es um eine eigenwillige und unabhängige Frau – Carmen – die den verlobten Sergeanten Don José verführt, sich aber nicht an ihn ketten lässt. Als sich Carmen schließlich dem Stierkämpfer Escamillo zuwendet und Don José verlässt, kommt es zur tödlichen Katastrophe. An der Wiener Staatsoper ist das populäre Werk in einer farbenprächtigen und atmosphärisch meisterhaften Inszenierung eines nicht minder populären Regisseurs zu erleben: Franco Zeffirelli!

Trailer
23 Jänner 2018
Dienstag
19:00 - 22:30
2 Pausen
Preise G in den Kalender übernehmen

Besetzung | 23.01.2018

Dirigent Jean-Christophe Spinosi
Regie Franco Zeffirelli
Bühne Franco Zeffirelli
Kostüme Leo Bei
 
Carmen Margarita Gritskova
Don José Piotr Beczala
Escamillo, Toreador Carlos Álvarez
Micaela Olga Bezsmertna
Frasquita Simina Ivan
Mercédès Margaret Plummer
Zuniga Ayk Martirossian
Moralès Orhan Yildiz
Remendado Carlos Osuna
Dancaïro Igor Onishchenko
 

Inhalt

Carmen, eine junge und wunderschöne Arbeiterin der Zigarettenfabrik von Sevilla wird von allen Männern umschwärmt. Doch es reizt sie, den für sich zu gewinnen, der sich gar nicht um sie kümmert: Don José, einen Sergeant der Militärwache. Bevor Carmen in die Fabrik zurückkehrt, wirft sie ihm eine Blume zu. Doch Don José ist eigentlich schon vergeben: Micaëla, die den jungen Soldaten besucht, erinnert ihn an die schöne Zeit ihrer Liebe. Von seiner Mutter bringt das Mädchen einen Brief, etwas Geld und einen Kuss. Plötzlich ertönt aus der Fabrik Geschrei. Carmen hat im Streit eine Kameradin mit dem Messer verwundet. José erhält von Leutnant Zuniga den Befehl, die Beschuldigte zu holen und nach dem Verhör ins Gefängnis abzuführen. Aber schnell erliegt er ihren Verführungskünsten und lässt sie entfliehen.
Wenig später treffen sich Carmen und der nunmehr degradierte Don José in der Schmuggler-Schenke bei Lillas Pastia. Als Don José es verabsäumt, beim Ertönen des Zapfenstreiches in die Kaserne zurückzukehren und er zusätzlich den Befehlen des eintretenden Zuniga Widerstand leistet, ist sein Schicksal besiegelt: Er muss sich den Schmugglern anschließen. Doch schon nach kurzer Zeit verliert Carmen das Interesse an Don José. Sie hat ihre Augen auf den Torero Escamillo geworfen. Dieser lädt alle Schmuggler zu seinem nächsten Stierkampf ein. Micaëla, die den Aufenthaltsort Don Josés herausgefunden hat, ruft ihn zurück in die Heimat, an das Sterbebett seiner Mutter. Diesmal gibt Don José nach und folgt Micaëla - allerdings nur, um von seiner Mutter Abschied zu nehmen.
Beim angekündigten Stierkampf Escamillos lauert er bereits vor dem Eingang der Arena auf Carmen. Noch einmal versucht er, sie zu einem gemeinsamen Leben umzustimmen, doch sie weist ihn entschieden zurück: Da ersticht er in seiner Verzweiflung jene Frau, die er über alles geliebt hat.

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