Jules Massenet

Werther

Oper

Jules Massenets Werther basiert auf dem berühmten Briefroman Goethes Die Leiden des jungen Werthers. Die tragische Handlung rund um den unglücklichen jungen Werther, der in die verheiratete Charlotte verliebt ist und aus unerfüllter Leidenschaft Selbstmord begeht, rührte und rührt auch in der Opernfassung Generationen von Zuschauern. Für Wien hat die Oper eine besondere Bedeutung – wurde sie doch im Jahr 1892 im Haus am Ring mit großem Erfolg uraufgeführt! In der aktuellen Inszenierung von Andrei Serban ist das Geschehen in die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts verlegt. Der französische Dirigent Frédéric Chaslin, dem Haus seit langem eng verbunden, leitet die Vorstellungsserie im September.

31 März 2017
Freitag
19:00 - 21:30
1 Pause
Preise S in den Kalender übernehmen

Besetzung | 31.03.2017

Dirigent Frédéric Chaslin
Regie Andrei Serban
Ausstattung Peter Pabst
Kostümmitarbeit Petra Reinhardt
 
Werther Ludovic Tézier
Albert Adrian Eröd
Charlotte Sophie Koch
Le Bailli Alexandru Moisiuc
Sophie Maria Nazarova
Schmidt Peter Jelosits
Johann Marcus Pelz
 

Inhalt

Mitten im Hochsommer probt der verwitwete Amtmann mit seinen noch minderjährigen Kindern Weihnachtslieder. Werther, der zu Besuch kommt, gerät über die wunderbare Natur ins Schwärmen. Als er die Liebe sieht, die die Kinder ihrer Schwester Charlotte, der einzigen erwachsenen Tochter des Amtmannes, entgegenbringen, ist er tief beeindruckt. Mit Charlotte allein geblieben gesteht er ihr seine Liebe. Doch Charlotte weicht ihm aus und weist ihn auf einen Schwur hin, den sie ihrer sterbenden Mutter geleistet hatte: Albert, ihren Verlobten, zu heiraten. Da trifft die Nachricht ein, dass Albert zurückgekehrt ist. Werther bleibt verzweifelt zurück. Einige Monate nach der Hochzeit von Albert und Charlotte kommt es zu einer Aussprache zwischen den beiden Rivalen. Albert scheint Werther die frühere Leidenschaft zu verzeihen. Kaum sind Charlotte und Werther allein, beteuert er ihr gegenüber allerdings erneut seine Liebe. Charlotte weist ihn abermals zurück und erlaubt ihm erst zu Weihnachten das nächste Wiedersehen. Werther flieht und lässt Sophie, die 15-jährige Schwester Charlottes, weinend zurück. Sie hat sich unglücklich in ihn verliebt. Am Weihnachtstag liest Charlotte, die nun ebenfalls Werther zugetan ist, seine Briefe. Eine darin enthaltene Selbstmorddrohung lässt sie erschrecken. Als Sophie hinzukommt und von Werther spricht, bricht Charlotte in Tränen aus. Kaum ist sie wieder allein, kommt Werther ganz unerwartet zu ihr. Er fordert einen Kuss, den ihm Charlotte aber verweigert. Daraufhin verlässt Werther Charlotte und schickt Albert einen Brief, in dem er ihn um seine Pistole bittet, die dieser ihm auch schicken lässt. Da werden Charlotte die Selbstmordabsichten Werthers bewusst und sie begibt sich auf die Suche nach ihm. Doch trifft Charlotte ihn nur mehr sterbend an. Jetzt, wo alles zu spät ist, bekennt sie ihm ihre Liebe. Im Hintergrund singen die Kinder jenes Weihnachtslied, das sie im Sommer einstudiert haben.

Nächste Vorstellungen

22 September 2018
Samstag
19:00 - 21:30
1 Pause
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25 September 2018
Dienstag
19:00 - 21:30
1 Pause
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