Mayerling

Besetzung 29.11.2014

Dirigent Guillermo García Calvo
Choreographie und Inszenierung Kenneth MacMillan
Musikalische Einrichtung John Lanchbery
Bühnenbild und Kostüme Nicholas Georgiadis
Licht John B. Read
Kronprinz Rudolf Roman Lazik
Baronesse Mary Vetsera Irina Tsymbal
Kronprinzessin Stephanie Kiyoka Hashimoto
Kaiserin Elisabeth Dagmar Kronberger
Marie Gräfin Larisch Ketevan Papava
Bratfisch Denys Cherevychko
Mizzi Caspar Alice Firenze
Katharina Schratt Ulrike Helzel

Inhalt

Prolog

Der Friedhof in Heiligenkreuz in der Morgendämmerung

I.  Akt

1.Szene

Der Ballsaal in der Wiener Hofburg

Während des Balls, mit dem seine Heirat mit Prinzessin Stephanie von Belgien gefeiert wird, beleidigt Kronprinz Rudolf sowohl seine Eltern als auch die Braut, als er mit Prinzessin Louise flirtet. Allein gelassen, trifft sich Rudolf mit Gräfin Larisch und Baronin Vetsera, die ihre Tochter Mary vorstellt. Sie werden gestört durch vier ungarische Offiziere, die die Separationsbestrebungen ihres Landes untersrützen. Gräfin Larisch kehrt zurück und versucht, ihr einstiges Verhältnis mit Rudolf wieder aufleben zu lassen. Der Kaiser entdeckt fe beiden, erzürnt befiehlt er Rudolf, zu Stephanie zu gehen.

2. Szene

Die Gemächer der Kaiserin in der Hofburg

Kaiserin Elisabeth hat sich vom Ball zurückgezogen, sie ist in Gesell­schaft ihrer Hofdamen. Rudolf sucht sie auf, bevor er zu seiner Frau geht. Er ist unglücklich über die ihm aufgezwungene Heirat und bemüht sich um Verständnis bei seiner Mutter.

3. Szene

Rudolfs Gemächer in der Hofburg

Stephanie erwartet Rudolf für die Hochzeitsnacht. Er erschreckt sie mit einem Revolver, bevor er sich mit ihr vereinigt.

II. Akt

1. Szene

Ein verrufenes Wirtshaus

In Verkleidung und in Begleitung von Bratfisch kommen Stephanie und Rudolf in ein Wirtshaus. Bratfisch versucht die unglückliche Stephanie aufzuheitern. Die Dirnen widmen sich den Gästen. Angewidert entflieht Stephanie, während sich Rudolf in Gesellschaft von Mizzi Caspar, seiner Geliebten, und der ungarischen Offiziere vergnügt. Während einer Polizeirazzia verstecken sich Rudolf, Mizzi und die ungarischen Offiziere. Die Polizei nimmt einige Personen fest. In einem Anfall von Verzweiflung wegen der ständigen Überwachung schlägt Rudolf Mizzi vor, gemeinsam Selbstmord zu begehen. Als Graf Taaffe erscheint, um Rudolf zu sprechen, verbirgt sich dieser erneut. Mizzi jedoch enthüllt dem Grafen Rudolfs Anwesenheit. Sie verlässt mit dem Grafen das Wirtshaus.

2. Szene

Vor dem Wirtshaus

Als sich Rudolf von seinen Freunden trennt, gelingt es Gräfin Larisch, die ihn gleich erkennt, ihm ihren Schützling Mary Vetsera zuzuführen.

3. Szene

Das Haus der Familie Vetsera

Gräfin Larisch besucht ihre Freundin Baronin Vetsera und entdeckt Mary, wie sie ein Porträt von Rudolf betrachtet. Sie legt ihr die Karten mit der Prophezeiung, dass ihre Träume erfüllt würden. Mary gibt ihr einen Brief an Rudolf.

4. Szene

In der Hofburg

Während der Geburtstagsfeier für Franz Joseph konfrontiert Graf Taaffe Rudolf mit einem politischen Pamphlet. Gleichzeitig bietet „Bay“ Middleton dem Ministerpräsidenten eine Scherzzigarre an, was Rudolf sehr amüsiert. Elisabeth überreicht dem Kaiser ein Porträt seiner „Freundin“ Katharina Schratt. Ein Feuerwerk lenkt alle ab, außer Elisabeth und „Bay“. Ihre Zärtlichkeiten werden von Rudolf beobachtet, der bitter reagiert. Als das Feuerwerk wieder beginnt, stichelt Larisch bei Rudolf wegen Marys Brief.

5. Szene

Rudolfs Gemächer in der Hofburg

Mary und Rudolf haben ihr erstes geheimes Treffen.

III. Akt

1. Szene

Auf dem Lande: eine königliche Jagd

Ein harmonisch verlaufener Tag geht jäh zu Ende, als Rudolf grundlos wild um sich schießt, ein Mitglied des Hofes tötet und den Kaiser knapp verfehlt.

2. Szene

Rudolfs Gemächer in der Hofburg

Die Kaiserin entdeckt Gräfin Larisch mit Rudolf und weist sie hinaus, ohne zu ahnen, dass Mary vor der Tür wartet. Mary kommt zu Rudolf, der sie bittet, mit ihm zu sterben.

3.Szene

Das Jagdschloss in Mayerling

Rudolf, in Gesellschaft von Graf Hoyos und Prinz Philipp, deutet an, dass er sich nicht wohl fühle. Die Freunde verabschieden sich. Bratfisch kommt mit Mary, und Rudolf ordnet an, sie zu unterhal­ten. Als Bratfisch sieht, dass er ihre Aufmerksamkeit verloren hat, zieht er sich zurück. Mit zunehmender Leidenschaft lieben sie einander. Nachdem Rudolf sich mit einer Morphiumspritze beruhigt hat, umarmt er Mary noch einmal und erschießt sie dann. Loschek, Hoyos und Philipp, von dem Schuss aufgeschreckt, werden von Rudolf beruhigt. Als er allein ist, erschießt er sich.

Epilog

Der Friedhof in Heiligenkreuz in der Morgendämmerung