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Salome

Musik Richard Strauss Text Hedwig Lachmann nach Oscar Wilde
→ Oper in einem Akt

Generalprobe

04. Februar 2023
Samstag
20.00 - 21.45
Keine Pause
Karten kaufen Werkeinführung 30 Minuten vor der Vorstellung im Gustav Mahler-Saal
08. Februar 2023
Mittwoch
20.00 - 21.45
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10. Februar 2023
Freitag
20.00 - 21.45
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12. Februar 2023
Sonntag
20.00 - 21.45
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21. April 2023
Freitag
20.00 - 21.45
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24. April 2023
Montag
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26. April 2023
Mittwoch
20.00 - 21.45
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29. April 2023
Samstag
20.00 - 21.45
Keine Pause
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Besetzung 30.01.2023

Musikalische Leitung Philippe Jordan
Inszenierung Cyril Teste
Künstlerische Mitarbeit Céline Gaudier
Bühne Valérie Grall
Kostüme Marie La Rocca
Licht Julien Boizard
Video Mehdi Toutain-Lopez
Video - Live Kamera Rémy Nguyen
Choreographie Magdalena Chowaniec

Inhalt

Kurzinhalt: In der 1905 in Dresden uraufgeführten Salome konfrontiert Strauss eine vaterlos aufgewachsene und von ihrem Stiefvater bedrängte Prinzessin mit einem gefangenen Propheten, der in ihr nicht die begehrenswerte junge Frau, sondern das traumatisierte Kind erkennt. Als der von Salome begehrte Jochanaan die junge Prinzessin zurückweist, setzt sie bei ihrem Stiefvater Herodes seine Enthauptung durch.

Musik: Wie ein Fieberwahn glüht der hundertminütige Einakter, mutig sprengte der Komponist gleichermaßen Klang- und Moralvorstellungen seiner Zeit. Bis heute bannt die Musik durch ihre enorme Bildhaftigkeit, hochgepeitschte Emotionalität und scharfe, bisweilen grelle Figurenzeichnung. Strauss porträtiert mit einer ungeheuren Orchestrationskunst nicht nur die dekadent-schwüle Atmosphäre des königlichen Hofes, die Salomes Kindheit auf dem Gewissen hat, sondern zeigt überdies auf bannende Weise eine differenzierte Auffächerung des äußeren und innerpsychologischen Geschehens.

Regie: In seiner Salome-Regie möchte Cyril Teste die Energie und den Herzschlag Salomes erlebbar machen, ihre Traumata vergegenwärtigen und ganz grundsätzlich die Familiengeschichte einer mächtigen Dynastie erzählen, deren innere Mechanismen das hervorrufen müssen, was am Ende steht: Zerstörung.  
 

Digitales Prorgammheft (2,50€)



HANDLUNG

Im Kreis einer erlesenen Gästeschar feiert der Tetrarch Herodes seinen Geburtstag. Zwei Soldaten und der Hauptmann Narraboth bewachen den Gefangenen Jochanaan. Narraboth ist verliebt in Herodes’ Stieftochter Salome. Die Warnungen des Pagen ignoriert er. Aus dem Kerker ertönt die Stimme des Propheten. Er verkündet die Ankunft des Messias.

Angewidert von der Zudringlichkeit ihres Stiefvaters verlässt Salome die Tafel. Sie lauscht den Mahnungen des Propheten und möchte ihn sehen. Sie überredet Narraboth, dem ausdrücklichen Verbot des Tetrarchen zuwiderzuhandeln und ihren Wunsch zu erfüllen.

Jochanaan erscheint vor Salome. Ohne ihr zunächst Beachtung zu schenken, klagt er ihren Stiefvater der blutschänderischen Ehe mit ihrer Mutter Herodias an. Der fremdartige Mann erweckt Salomes Sehnsucht und Begierde. Es überkommt sie das Verlangen, seine Haare und seinen Körper zu berühren und seinen Mund zu küssen. Ihre Verzückung treibt Narraboth in den Selbstmord. Der Prophet weist Salome ab, nur einen gäbe es, der sie retten könne: Jesus von Nazareth. Als Salome nicht von Jochanaan ablässt, verflucht er sie und zieht sich in sein Gefängnis zurück.

Der Tetrarch erscheint auf der Suche nach Salome. Erneut ist die mahnende Stimme des Propheten zu hören. Herodias verlangt seine Auslieferung an die Juden. Herodes widersetzt sich, denn er hält Jochanaan für einen heiligen Mann, eine Ansicht, die einen heftigen Streit unter den Juden provoziert: während einige in ihm einen Scharlatan sehen, verehren ihn die Nazarener als Vorboten der Erlösung.

Herodes fordert Salome auf, für ihn zu tanzen. Sie willigt erst ein, nachdem er den Eid geleistet hat, ihr zum Lohn jeden Wunsch zu erfüllen. Salome tanzt und verlangt den Kopf des Jochanaan. Der entsetzte Herodes bietet ihr die kostbarsten Schätze, doch Salome besteht auf ihrer Forderung. Selbstvergessen versinkt sie in den Anblick des abgeschlagenen Hauptes. Als sie schließlich den blutigen Mund des Propheten küsst, befiehlt Herodes, sie zu töten.



Aufgrund expliziter Darstellung von Gewalt und durch Assoziationen deutlich zu erkennendem Missbrauch empfehlen wir den Besuch der Vorstellung erst ab 16 Jahren.

Die jungen Salome-Darstellerinnen und deren Eltern wurden während der gesamten Proben vom Kindeswohlteam der Wiener Staatsoper begleitet. Dabei wurde zusammen mit der Regie erarbeitet, wie die im Stück behandelte Thematik unter Beteiligung von jungen Mitwirkenden auf kindeswohlgerechte Art zur Darstellung kommen kann.

Liebe oder BESITZ?

Malin Byström, die Premierenprotagonistin der »Salome« (Premiere 2. Februar) über die Arbeit mit...

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