Matinee der Ballettakademie der Wiener Staatsoper

16. Jänner 2022
Sonntag
11.00 - 13.15
1 Pause

Besetzung 16.01.2022

Die Besetzung wird in Kürze veröffentlicht.

Inhalt

Am 16. Jänner gehört die große Bühne der Wiener Staatsoper dem tänzerischen Nachwuchs: In einer Matinee präsentieren sich alle Studierenden der Ballettakademie sowie die Tänzer*innen der Jugendkompanie in einer großen stilistischen Vielfalt. Mit Auszügen aus Raymonda (Konstantin Sergeyev nach Marius Petipa) sind zwei anspruchsvolle Szenen aus dem klassischen Repertoire zu erleben, eine Kreation von Jennifer Weiss zeigt ein Modern & Contemporary Class Work. Hinzu kommen zwei Uraufführungen der beiden Direktoren Christiana Stefanou und Martin Schläpfer.

Christiana Stefanou hat mit Gioconda’s Smile ein Ballett zur gleichnamigen Komposition von Manos Hadjidakis geschaffen, das den Studierenden Raum für ihren Altersstufen gerechte Tänze, aber auch den individuellen Ausdruck schenkt. »Alle sollen ihren Platz in dieser Arbeit finden, die über die Musik von Manos Hadjidakis eine Brücke schlägt zwischen der traditionellen Musik meiner griechischen Heimat und dem Herzen meiner neuen Wirkungsstätte in Österreich«, so Christiana Stefanou. Angelehnt an die programmatisch gefärbten Teile von Hadjidakis Komposition erzählt Gioconda’s Smile die Geschichte eines Künstlers, der sich – von einer geheimnisvollen Frau angezogen – in einem Labyrinth aus seltsamen Begegnungen und Imaginationen verirrt.

In der Modern & Contemporary Class Work zeigt die Choreographin und Lehrerin Jennifer Weiß die verschiedenen Modern Dance-Stile, die an der Ballettakademie gelehrt werden: Techniken von Merce Cunningham, José Limón, Lester Horton und Martha Graham treffen auf Improvisationen und werden kreativ mit typischen Trainingselementen verbunden.

In einen intensiven kreativen Prozess ist Martin Schläpfer mit den elf Tänzer*innen der Jugendkompanie eingetaucht. Seine Uraufführung Jamie basiert auf einer eigens zusammengestellten Collage, in der Klaviermusik von Bach, Beethoven und Chopin nicht nur auf alte Lautenmusik von Giovanni Girolamo Kasperger sowie eine zeitgenössische Komposition von Giacinto Scelsi trifft, sondern auch auf traditionelle Appenzeller Zäuerli und einen Song von Cyndi Lauper. »Eine Kombination dieser verschiedenen Timbres erschien mir besonders geeignet, um auf die Persönlichkeiten der jungen Künstler*innen zu reagieren«, erläutert Martin Schläpfer, »auf ihre Imaginationen, Träume und Herausforderungen. Entsprechend suchte ich nach einer durchaus komplexen musikalischen Struktur für ein Ballett, in dem es mir um die Menschen geht.«

PROGRAMM

MODERN & CONTEMPORARY CLASS WORK 
Musik Wendy Melvoin & Lisa Coleman, Manuel Wandji, Deya Dova, Moses Sumney
Choreographie Jed O’Grady Weiss
Kostümeinrichtung Maria Alati
Licht Robert Eisenstein
Tänzerinnen & Tänzer Studierende der 3. bis 8. Klasse der Ballettakademie

JAMIE (URAUFFÜHRUNG)
Musik Ludwig van Beethoven, Zäuerli, Martin Stadtfeld, Frédéric Chopin, Johann Sebastian Bach
Choreographie Martin Schläpfer
Kostüme Maria Alati
Licht Robert Eisenstein
Tänzer*innen der Jugendkompanie
Julia Cata, Matilda Poláková, Marie Reinprecht, Marie Ryba, Carolin Sachernegg;

Riccardo Franchi, Marius Mathieu, Nicola Rizzo, Matteo Rondinelli, Francesco Scandroglio, Kevin Hena

ÖFFENTLICHE PROBE JAMIE

Martin Schläpfer mit den Tänzer*innen der Jugendkompanie

MAZURKA & GRAND PAS CLASSIQUE HONGROIS AUS RAYMONDA
Musik Alexander Glasunow
Choreographie nach Marius Petipa & Konstantin Sergeyev
Kostümeinrichtung Maria Alati
Licht Robert Eisenstein
Einstudierung Diliana Nikiforova, Alena Weber, Vladimir Shishov, Lucian Necsea, Robert Gabdullin
Tänzerinnen &Tänzer Studierende der Oberstufe der Ballettakademie & Mitglieder der Jugendkompanie

GIOCONDA’S SMILE (URAUFFÜHRUNG)
Musik Manos Hadjidakis
Choreographie Christiana Stefanou
Kostümeinrichtung Maria Alati
Licht Robert Eisenstein
Tänzerinnen & Tänzer Studierende der Unter- & Oberstufe der Ballettakademie & Mitglieder der Jugendkompanie

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