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Onegin

Choreographie John Cranko

28. Dezember 2021
Dienstag
19.00 - 21.15
2 Pausen
29. Dezember 2021
Mittwoch
19.00 - 21.15
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07. Jänner 2022
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27. Jänner 2023
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30. Jänner 2023
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Besetzung 28.12.2021

Musikalische Leitung Johannes Witt
Komponist Piotr I. Tschaikowski in einem Arrangement von Kurt-Heinz Stolze
Choreographie und Inszenierung John Cranko
Bühne und Kostüme Elisabeth Dalton
Licht Steen Bjarke
Einstudierung Reid Anderson Lukas Gaudernak Jean Christophe Lesage
Tatjana Hyo-Jung Kang
Onegin Jason Reilly
Olga Aleksandra Liashenko
Lenski Denys Cherevychko
Fürst Gremin Igor Milos
Madame Larina Rebecca Horner
Amme Yuko Kato

Inhalt

»Der Himmel will es: ich bin Dein;

Dich zu gewinnen, war mein Leben

Ein einzig Pfand nur, fort und fort:

Gott selber hat dich mir gegeben,

Bis an das Grab bist du mein Hort…«

Auszug aus Tatjanas Brief aus Alexander Puschkins »Onegin«, Drittes Kapitel, XXXI

 

»Mich reizte an ›Onegin‹ vor allem, dass die Geschichte gleichzeitig ein Mythos und eine gefühlsmäßig nachvollziehbare Situation ist.« John Crankos Ballett »Onegin« zählt unangefochten zu den Meisterwerken des südafrikanischen Choreographen und gleichsam zu den berühmtesten und erfolgreichsten Handlungsballetten des 20. Jahrhunderts. Zu verschiedenen Werken des Komponisten Piotr I. Tschaikowski, allerdings nicht zu dessen Oper »Eugen Onegin«, erzählt Cranko die unglückliche Liebesgeschichte der jungen Frau Tatjana und des Antihelden Onegin. Dabei gelingt es dem Choreographen sowohl geschickt zwischen großen Ensembleszenen und intimen Momenten der vier zentralen Hauptfiguren zu changieren als auch die Handlung mittels Bewegung so zu vermitteln, dass weder eine vorherige Lektüre des Versromans von Alexander Puschkin noch ein spezifisches Wissen über das Vokabular des klassischen Balletts von Nöten sind. Stets die Figuren wie durch ein Brennglas betrachtend, macht er ihre Emotionen und Leidenschaften zum Motor seiner Dramaturgie, die das Publikum weltweit seit mehr als 50 Jahren gleichermaßen rührt und begeistert. Nachdem das Ballett 1965 mit dem Stuttgarter Ballett uraufgeführt wurde, ist es seit 2006 ein fester Bestandteil des Repertoires des Wiener Staatsballetts und wurde in der Saison 2021/22 wieder aufgenommen.

Handlung

1. Akt

Im Garten Madame Larinas

Tatjana und Olga tanzen mit ihren Freundinnen. Ein altes Spiel wird gespielt: Wer in den Spiegel blickt, sieht den Geliebten. Bei Olga bewahrheitet sich der Aberglaube. Sie erblickt ihren Verlobten, den Dichter Lenski. Als ihre Schwester Tatjana in den Spiegel schaut, sieht sie Onegin und verliebt sich in ihn. Lenski hatte seinen Freund, der wegen der Erbschaft eines stattlichen Landgutes aus St. Petersburg gekommen ist, in das Haus der Witwe Larina eingeführt. Doch der gelangweilte Städter lässt die Gesellschaft seine Überlegenheit spüren. Auch Tatjana vermag ihn nicht von seinem Hochmut abzubringen.

Tatjanas Schlafzimmer

Tatjana schreibt einen Brief an Onegin, in dem sie ihrer schwärmerischen Liebe zu dem fast unbekannten Mann Ausdruck verleiht. Über dem Geschriebenen eingeschlafen blickt sie im Traum in ihren Spiegel: Onegin erscheint und erwidert ihre Liebe.

2. Akt

Im Haus Madame Larinas

Tatjana feiert ihren Geburtstag. Ungeduldig wartet sie auf ein Zeichen, mit dem Onegin, der mit Lenski ebenfalls auf der Party ist, auf ihren Brief antwortet. Aber Onegin ist gereizt. Er zerreißt den Brief vor Tatjanas Augen und flirtet so unmissverständlich mit Olga, dass der ahnungslose und zutiefst eifersüchtige Lenski ihn zum Duell fordert. Fürst Gremin, ein angesehener Freund des Hauses, kann das Drama nicht verhindern.

Ein verlassener Park

Tatjana und Olga bechwören Lenski auf das Duell zu verzichten. Auch Onegin ist zur Versöhnung bereit, doch Lenski lässt sich nicht umstimmen. Onegin erschießt Lenski.

3. Akt

Ballsaal des Fürsten Gremin

Zehn Jahre sind vergangen. Tatjana hat Fürst Gremin geheiratet. Auf einem Ball des Fürsten erscheint ein vom Leben enttäuschter Onegin. Als er Tatjana dort unerwartet wiedersieht, wird ihm klar, dass er die einzige echte Liebe seines Lebens zurückgewiesen hat. Er hofft auf ihre einstigen Gefühle für ihn. Doch die Rollen vertauschen sich: Tatjana wendet sich scheinbar überlegen von Onegin ab.

Tatjanas Boudoir

Onegin hat sich schriftlich bei Tatjana angemeldet. Diese will die Begegnung vermeiden, doch ihre Bitte an den sorglosen Gremin, sie an diesem Abend nicht allein zu lassen, bleibt vergeblich. Onegin kommt und offenbart ihr seine Liebe. Im Kampf mit ihren Gefühlen erkennt Tatjana, dass Onegins Einsicht zu spät kommt: vor seinen Augen zerreißt sie seinen Brief. Onegin stürzt verzweifelt davon, Tatjana bleibt verzweifelt zurück.

Traumrolle Tatjana

Hyo-Jung Kang und Ketevan Papava im Gespräch über John Crankos Meisterwerk »Onegin«, das am 23....