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Guillaume Tell

am 19. März 2024
Sie befinden sich auf der Detailseite der Vorstellung vom 19. März 2024.
Musik Gioachino Rossini Text Friedrich Schiller & Etienne de Jouy & Hippolyte Bis

Besetzung 19.03.2024

Dirigent Bertrand de Billy
Inszenierung David Pountney
Bühnenbild und Kostüme Richard Hudson
Lichtgestaltung Robert Bryan
Chorleitung Thomas Lang
Choreographie Renato Zanella

Inhalt

In seinem letzten, seinem 40. Musiktheaterwerk bescherte der größte Komponist seiner Zeit, Gioachino Rossini, der Welt noch einmal einen Opernhit: Guillaume Tell, nach Schiller, erzählt mit den imposanten und verschwenderischen Mitteln der französischen Grand opéra die Legende des schweizerischen Freiheitshelden neu. Fast 20 Jahre lang war das Meisterwerk, das der Regisseur David Pountney mit symbolhafter Bildsprache anreicherte, nicht mehr am Staatsopern-Spielplan, nun kehrt es in formidabler Sänger*innen-Besetzung zurück!


Online Programmheft (2,50)

 


DIE HANDLUNG


1. AKT

Eine Bergidylle im Dorf Bürglen, Kanton Uri. Man preist die Schönheit der Natur, der Fischer Ruodi singt ein Liebeslied, Hochzeitsvorbereitungen werden getroffen. Wilhelm Tell grübelt über das Schicksal seiner Heimat, die unter der Gewaltherrschaft der Habsburger steht. Der alte Melchthal und sein Sohn Arnold treten auf; während der Vater eine allseits respektierte Persönlichkeit ist, stand Arnold im Dienst der österreichischen Besatzer. Alleine, schwärmt er von seiner heimlichen Liebe zur Habsburgerprinzessin Mathilde, die er aus einer Lawine gerettet hat. Tell erkennt, dass der junge Mann bedrückt ist und versucht, ihn für die Sache der Schweizer zu gewinnen. Widerstrebend versichert Arnold, im Moment der Rebellion auf der Seite seiner Landsleute zu stehen. Von der folgenden Hochzeitszeremonie, bei der sein Vater die Paare segnet, stiehlt er sich fort.

Das Eintreffen des gehetzten Leuthold unterbricht die Feierlichkeiten; er hat einen Soldaten des Landvogts umgebracht, um die Ehre seiner Tochter zu schützen. Tell bringt Leuthold in Sicherheit vor seinen Verfolgern, indem er ihn durch gefährliche Strömungen ans andere Ufer rudert. Die Schweizer jubeln, wahrend Rudolf, der Anführer des eintreffenden österreichischen Kommandos, empört verlangt, man möge den Namen des Mannes preisgeben, der den »Mörder« gerettet hat. Als die Bauern sich weigern, wird der alte Melchthal umgebracht und das Dorf zerstört.


2. AKT

Gesslers Jagdgesellschaft zieht über das Rütli. Mathilde sondert sich ab und vertraut ihre heimliche Liebe zu Arnold der Natur an. Ihr Geliebter erscheint und gelobt, sich durch militärische Erfolge in Diensten der österreicher ihrer würdig zu erweisen. Beim Eintreffen von Tell und Walter flüchtet Mathilde das Stelldichein. Die Männer bringen Arnold erst dann dazu, sich ihrer Verschwörung anzuschließen, als sie ihm mitteilen, dass sein Vater von den österreichern ermordet worden ist. Männer aus  den Kantonen Unterwalden, Schwyz und Uri erscheinen. Alle schwören feierlich, sich unter Tells Befehl dem Kampf zu stellen.


3. AKT

Arnold und Mathilde treffen einander im Geheimen. Als der verzweifelte Arnold von der Ermordung seines Vaters berichtet, sieht Mathilde ein, dass ihre Liebe keine Zukunft hat. Geräusche vom Morgenappell der Gessler-Truppen dringen herein, die Liebenden nehmen voneinander Abschied. Auf dem Marktplatz von Altdorf beginnen von Gessler angeordnete Feierlichkeiten anlässlich der hundertjährigen österreichischen Herrschaft in der Schweiz. Dazu befiehlt Gessler allen Anwesenden, seinen Hut ehrfürchtig zu grüßen. Nur Tell verweigert die Verneigung. Tell wird festgenommen und entwaffnet, sein Sohn Jemmy, den er fortschicken will, damit dieser das Zeichen zur Erhebung gebe, wird von Gesslers Truppen ebenfalls zurückgehalten. Der Landvogt gibt Jemmys Leben in die Hand Tells: dieser soll einen Apfel vom Kopf seines Sohnes schießen. Zum Jubel der Menge gelingt das Meisterstück. Als Tell gesteht, einen zweiten Pfeil für den Landvogt vorgesehen zu haben, wird er von dem wütenden Gessler in Ketten gelegt. Der herbeigeeilten Mathilde gelingt es, Tells Sohn unter ihren Schutz zu stellen. Gessler beabsichtigt, den wehrlosen Tell am Abend nach Küssnacht zu bringen; dort soll der Freiheitskämpfer den Tod finden.


4. AKT

Arnold nimmt gerührt von seinem Vaterhaus Abschied. Eintreffende Kameraden, die ihm von Tells Verhaftung berichten, reißen ihn aus seiner Versunkenheit. Arnold stellt sich mit dem Schlachtruf »Sieg oder Tod« an ihre Spitze. Tells Gattin Hedwig beschließt, dem Landvogt gegenüberzutreten, um Mann und Sohn zu retten. Da trifft Mathilde mit Jemmy ein. Sie bietet sich als Pfand für die Rückkehr Tells an. Jemmy läuft alsbald davon, um das Signalfeuer für die Aufst.ndischen zu entzünden. Im losbrechenden Unwetter nähert sich das von Tell gesteuerte Boot Gesslers. Tell gelingt es, an Land zu flüchten und seine Armbrust auf den Tyrannen abzuschießen. Der mit den Schweizer Truppen herbeieilende Arnold, der inzwischen Altdorf befreit hat, erfährt vom Tod Gesslers. Der Sturm legt sich und gibt den Blick auf eine prachtvolle Landschaft frei, zu deren Lobpreis sich die befreiten Schweizer versammeln.