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Regieportrait Barrie Kosky

am 25. Februar 2023
Sie befinden sich auf der Detailseite der Vorstellung vom 25. Februar 2023.

Gustav Mahler-Saal

Besetzung 25.02.2023

Moderation Nikolaus Stenitzer
Gast Barrie Kosky

Inhalt

Immer wieder erreichen die Wiener Staatsoper interessierte Anfragen zu Inszenierungen, sei es nach Einführungsvorträgen, in Zuschriften oder bei spontanen Gesprächen im Foyer. Details zu szenischen Umsetzungen werden da erfragt oder es wird ganz allgemein über das Gesehene diskutiert. Genau diesem Interesse kommt die Veranstaltung »Regieportrait« entgegen, in der die Regisseurinnen und Regisseure der Neuproduktionen vorgestellt werden. Dabei geht es um den künstlerischen Weg, zentrale Arbeiten, die auch in ausgewählten Video-Sequenzen präsentiert werden, sowie – natürlich – um die jeweils aktuelle Produktion. Selbstverständlich hat das Publikum die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Im nächsten Regieportrait am 25. Februar wird Barrie Kosky, dessen Le nozze di Figaro-Inszenierung im März an der Wiener Staatsoper zur Premiere kommt, vorgestellt. 

Wenige Regisseur*innen haben das Musiktheater der vergangenen 20 Jahre so geprägt wie Barrie Kosky. Der 1967 in Melbourne geborene Regisseur begann schon während seiner Schulzeit in Melbourne zu inszenieren und wirkte auch häufig selbst in seinen Inszenierungen mit. 1991 gründete er die Gilgul Theatre Company, ab 1996 leitete er das Adelaide Festival. Während seiner Zeit als Ko-Intendant des Wiener Schauspielhauses (2001 bis 2005) legte er Inszenierungen wie Euripides‘ Medea oder seine Jewtopia-Trilogie vor, die bereits den Kern seines Musiktheaters erkennen ließen: Eine starke Musikalität im Spiel, intensive Körperlichkeit, ein Gespür für eine zwischen realistischen und surrealen Bildern oszillierende Zeichenhaftigkeit auf der Bühne. Mit Inszenierungen an Häusern wie der Komischen Oper Berlin, der Oper Frankfurt oder der Bayerischen Staatsoper wurde er bald zu einem der gefragtesten Opernregisseure in Europa. Während seiner Zeit als Intendant der Komischen Oper Berlin (2012-2022) positionierte Kosky das Haus als eine erste Adresse für innovatives Musiktheater – ein Theater, das Spiel und Musik immer zusammendenkt, ganz im Sinn des Gründers Walter Felsenstein. Die Komische Oper wurde 2013 in der Kritikerumfrage der Fachzeitschrift Opernwelt zum Opernhaus des Jahres gewählt, Kosky selbst erhielt neben vielen anderen Preisen 2014 den International Opera Award in der Kategorie Regie. Seither waren seine Inszenierungen auf der ganzen Welt zu sehen; zuletzt triumphierte er mit einer spektakulären Turandot in Amsterdam.

Nach der erfolgreichen Neuproduktion von Don Giovanni (2021), die soeben in der bereits vierten Wiederaufnahmeserie zu sehen war, kehrt Barrie Kosky für Le nozze di Figaro an die Wiener Staatsoper zurück. Dramaturg Nikolaus Stenitzer spricht mit ihm über seine Arbeit; Ausschnitte aus ausgewählten Arbeiten werden in Videoaufzeichnungen präsentiert.

Für Abonnentinnen und Abonnenten, Newsletter-Empfängerinnen und -Empfänger, für das U27-Publikum sowie für Mitglieder des Offiziellen Freundeskreises der Wiener Staatsoper ist der Besuch des Regieportraits kostenlos.