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Michael Spyres

Michael Spyres wurde in Mansfield (Missouri) geboren. Er studierte erst in den USA und später am Wiener Konservatorium. Internationale Aufmerksamkeit erregte der Tenor erstmals im Jahr 2008 als Otello (Rossini) beim Rossini in Wildbad-Festival und als Tamino in »Die Zauberflöte« an der Deutschen Oper Berlin. Neben zahlreichen Partien von Barock über Mozart bis Britten hat er sich besonders als Belcanto-Sänger und im französischen Repertoire einen Namen gemacht und ist auf einer Vielzahl von Tonträgern vertreten. In den letzten Jahren gab er Hausdebüts an der Metropolitan Opera in der Titelpartie von »La damnation de Faust«, an der Opéra national de Paris als Tito in »La clemenza di Tito«, an der Bayerischen Staatsoper in der Titelrolle von »Les Contes d’Hoffmann«, am Opernhaus Zürich in der Titelpartie »Orlando paladino«, am Theater an der Wien als Licinius in »La Vestale«, an der Philadelphia Opera als Edgardo in »Lucia di Lammermoor«, an der Oper Frankfurt als Vasco de Gama in »L’Africaine« und am Grand Théâtre von Genf als Gualtiero in »Il pirata«; er war in der Titelrolle von »Benvenuto Cellini« bei den BBC Proms, am Berlioz Festival, der Berliner und Pariser Philharmonie, als Fernand in »La favorite« am Gran Teatre del Liceu, als Pollione in »Norma« am Opernhaus Zürich, als Florestan in »Fidelio« am Théâtre des Champs-Elysées in Paris, als Chapelou in »Le Postillon de Lonjumeau« und als Rodolphe in Gounods »La nonne sanglante« an der Opéra Comique Paris sowie in der Titelpartie von Fervaals »Vincent d’Indy« beim Festival Radio France Montpellier zu erleben. Weitere Höhepunkte in der Karriere des Sängers umfassen Auftritte an der Mailänder Scala (Belfiore »Il viaggio a Reims«, Rodrigo »La donna del lago«), am Royal Opera House, Covent Garden (»La donna del lago«, Titelpartie in »Mitridate«), am Gran Teatre del Liceu Barcelona (Hoffmann »Les Contes d'Hoffmann«), an der Semperoper Dresden (Gianetto »La gazza ladra«), am Monnaie Brüssel (»Guillaume Tell«, »Mitridate«), an der Lyric Opera Chicago (Alfredo in »La traviata«), am Théâtre du Champs-Elysées (»Mitridate«, Don José in »Carmen«), bei den Salzburger Festspielen (»Betulia Liberata«, »Roméo et Juliette«), bei den BBC Proms (»La damnation de Faust«), in Aix-en-Provence (»Il trionfo del tempo e del disinganno«) und bei den Rossini-Festspielen von Pesaro (»La donna del lago«, Baldassare in »Ciro in Babilonia«, Titelpartie »Aureliano in Palmira«). An der Wiener Staatsoper debütierte er 2019 als Don Ramiro in »La cenerentola«.