Spotify-Playlist mit Highlights der Saison

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Die Liste hervorragender Sänger, die in der kommenden Spielzeit an der Wiener Staatsoper auftreten, ist ebenso abwechslungsreich wie eindrucksvoll.

Als führender Verdi-Bariton ist Ludovic Tezier gleich mit drei Rollen vertreten: im September als Giorgio Germont (neben der Traviata von Pretty Yende) und als Iago, im März als Rigoletto.

Ein ganz besonderer Abend wird der 14. September 2021: José Carreras verabschiedet von der Wiener Staatsoper. Mit dabei ist Elina Garanca, die im Oktober und November als Principessa di Bouillon auftreten wird, neben Ermonela Jaho als Adriana Lecouvreur.

Die Schweizer Sopranistin Regula Mühlemann ist mit zwei Mozart-Partien präsent: als Blondchen in „Die Entführung aus dem Serail“ sowie, erstmals an der Staatsoper, als Susanna in „Le Nozze di Figaro“.

Im November / Dezember wird Bryn Terfel als Holländer zu erleben sein (neben Anja Kampe als Senta); Ende Januar kehrt er für eine Serie von „Peter Grimes“ zurück, neben Jonas Kaufmann in der Titelpartie und Lise Davidsen als Ellen Orford. Im Mai wird die norwegische Sopranistin auch als Sieglinde in der „Walküre“ auftreten, neben Stuart Skelton als Siegmund und Nina Stemme als Brünnhilde.

Rachel Willis-Sörensen zeigt in dieser Saison erneut ihre Vielseitigkeit: zunächst als Desdemona, dann als Marguerite in Gounods „Faust“ und ab dem Silvesterabend als Rosalinde in der „Fledermaus“.

Benjamin Bernheim, der vor drei Jahren als Tamino, Nemorino und Rodolfo an der Staatsoper zu hören war, kehrt im Januar für eine Serie von „La Bohème“ zurück; außerdem wird er im April als Edgardo in „Lucia di Lammermoor“ auftreten, neben Lisette Oropesa in der Titelrolle.  Zuvor wird die amerikanische Sopranistin eine der anspruchsvollsten Mozart-Rollen übernehmen: Konstanze in „Die Entführung aus dem Serail“.

Rossinis Comic-Figuren und die tragische Figur des Boris Godunow – stärker könnte der Unterschied im Baß-Repertoire kaum sein; doch gerade in diesem Kontrast scheint für einen Ausnahmekünstler wie Ildar Abdrazakov der besondere Reiz zu liegen.

Für Belcanto-Fans dürfte eine Serie im Mai von besonderem Interesse sein: Bellinis „Puritani“ mit Pretty Yende als Elvira.

Das Ende der Saison steht ganz im Zeichen der „Rossini Mania“ und deren höchst vitaler Verkörperung: Cecilia Bartoli.