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© Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

EIN NEUER »BARBIER VON SEVILLA« FÜR DIE WIENER STAATSOPER

Zur Produktion und zur Besetzung

Nach 55 Jahren kommt eine neue Produktion von Rossinis Meisterwerk Il barbiere di Siviglia ans Haus am Ring: Am 28. September 2021 feiert die von Michele Mariotti dirigierte Produktion ihre Premiere, erstmals inszeniert Herbert Fritsch an der Wiener Staatsoper. Mariotti, der sich ausgehend vom Belcanto-Repertoire einen großen Namen gemacht hat und an allen wichtigen Häusern von der New Yorker Met über die Mailänder Scala bis zum Londoner Royal Opera House zu Gast ist, wird am Premierenabend sein Staatsopern-Hausdebüt geben. Und Herbert Fritsch, dessen vielfach auszeichnete künstlerische Bandbreite vom Schauspiel über Bühnenbildgestaltung bis zur Inszenierung reicht, gilt als Meister des intelligent-doppelbödigen wie körperbetont burlesken Humors – wie auch schon am Burgtheater zu erleben war. Dass die Produktion das Publikum auf Pfade eines außergewöhnlichen Musiktheaters führen wird, dafür sorgt nicht zuletzt auch die Sängerinnen- und Sänger-Besetzung: Vasilisa Berzhanskaya, international gefeiert als neuer Star im Rossini-Fach, gibt mit der Rosina ihr Hausdebüt, Juan Diego Flórez ist wohl die Idealbesetzung des Grafen Almaviva, mit Ildar Abdrazakov wird der Partie des Basilio besonderes stimmliches wie darstellerisches Profil verliehen und mit Étienne Dupuis zeigt sich der bravouröse Valentin der Faust-Premiere des Frühjahrs 2021 nun als Figaro auch von seiner komischen Seite. In der Premierenserie sind weiters der international gefragte italienische Bariton Paolo Bordogna als Bartolo sowie der österreichische Publikumsliebling Ruth Brauer-Kvam in ihrem Staatsoperndebüt als Ambrogio zu erleben.


Regieportrait Herbert Fritsch

»Es stimmt ja gar nicht, dass Schauspieler immer nur gemocht werden wollen. Ich finde es gut, wenn man da unten eine Meute vor sich hat, die kurz davor ist, einen totzuschlagen. Man schwingt wie ein Matador vor dem Publikum das rote Tuch« – sagte Herbert Fritsch im Rückblick auf seine Ensemblemitgliedschaft an Frank Castorfs Berliner Volksbühne 1990 bis 2007, jenem Theater, an dem ihm 2011 mit Die (s)panische Fliege auch der Durchbruch als Regisseur gelang. Mittlerweile ist er auch im Opernbetrieb höchst erfolgreich unterwegs. In einem Regieportrait stellt Dramaturg Nikolaus Stenitzer am 26. September (11 Uhr im Gustav Mahler-Saal) sein Schaffen im Gespräch mit dem Künstler und anhand von Videosequenzen wichtiger Arbeiten vor.


Il barbiere di Siviglia im Radio, TV und als Stream

Die Premiere am 28. September 2021 wird ab 19.00 Uhr live auf Radio Ö1 übertragen, am 9. Oktober 2021 wird die Neuproduktion um 20.15 Uhr im Hauptabendprogramm in ORF 2 gesendet.
ARTE strahlt den neuen Barbiere am 28. November 2021 aus und bietet ab diesem Tag einen Stream auf der Online-Plattform ARTE Concert an.

Am 9. Oktober um 20.15 Uhr ist Il barbiere di Siviglia hier auf der Streaming-Plattform myfidelio zu sehen.


Weiterführende Informationen: 

Besetzung und Handlung
Interview mit Michele Mariotti
Interview mit Juan Diego Flórez, Paolo Bordogna und Ildar Abdrazakov
Artikel Herbert Fritsch: »Eroberer von unbekannten Räumen«
Artikel »Juan Diego Flórez über Rossini«

Die Einführungsmatinee zur Produktion vom 19. September 2021 wird in Kürze auf dem Youtube-Kanal der Wiener Staatsoper veröffentlicht.

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