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»Ich bin ganz hingerissen von diesem wundervollen, großartigen Werke und zähle es zu dem Höchsten, was je geschaffen worden ist«, so Gustav Mahler 1886 an den Archäologen Friedrich Löhr. Halévys Grand opéra eroberte nach ihrer Uraufführung 1835 schnell und nachhaltig die europäischen Opernbühnen, wurde im Nationalsozialismus verboten, nach dem Zweiten Weltkrieg ignoriert. Die Staatsopernproduktion von La Juive markiert eine Wegmarke der Aufführungsgeschichte, führte die Premiere 1999 doch zur Wiederentdeckung dieser Oper für die internationalen Spielpläne.



→ Grand opéra in fünf Akten
Musik Jaques Fromental Halévy
Text Eugène Scribe

Termine 5. / 8. / 11. / 14. / 18. September 2022 


Musikalische Leitung Bertrand de Billy
Inszenierung Günter Krämer
Bühne & Kostüme Gottfried Pilz & Isabel Ines Glathar

Eléazar Roberto Alagna
Rachel Sonya Yoncheva
Prinzessin Eudoxie Nina Minasyan
Kardinal Brogni Günther Groissböck
Léopold Cyrille Dubois


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Für Regisseur David Pountney ist Jenůfa, trotz aller Düsternis, eine Erlösungsoper, in der die Protagonistin zur menschlichen Heroine reift. Denn selbst nach zahlreichen Schicksalsschlägen, die sie in einer engstirnigen Gesellschaft treffen, findet sie die Kraft, all jenen zu verzeihen, die Schuld an ihrem Unglück haben. Mit Asmik Grigorian in der Titelpartie steht eine Ausnahmeerscheinung auf der Bühne: Eine Künstlerin, die die ihr anvertrauten Partien mit höchster Intensität durchdringt und Charaktere von atemlos machender Bannkraft schafft.



→ Oper in drei Akten aus dem mährischen Bauernleben
Musik Leoš Janáček
Text Leoš Janáček nach Gabriela Preissová

Termine 9. / 12. / 15. / 19. / 23. Oktober 2022


Musikalische Leitung Tomáš Hanus
Inszenierung David Pountney
Bühne Robert Israel
Kostüme Marie-Jeanne Lecca
Licht Mimi Jordan Sherin
Choreographie Renato Zanella


Laca Klemeň David Butt Philip
Philip Štewa Buryja Michael Laurenz
Küsterin Violeta Urmana
Jenůfa Asmik Grigorian


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Ein genialer Goldschmied kann sich von seinen einzigartigen Werken nicht trennen und mordet seine Kunden, um sie wiederzuerlangen. Basierend auf einem Sujet E.T.A. Hoffmanns gestaltete Paul Hindemith in den 1920er Jahren eine ästhetische Neuausrichtung der Gattung Oper, besann sich auf barocke Formen und entwarf ein expressives Musiktheater rund um Geniekult und Wahn. Mit Tomasz Konieczny in der Titelrolle kehrt Sven-Eric Bechtolfs kraftvolle Inszenierung zurück ans Haus am Ring.



→ Oper in drei Akten
Musik Paul Hindemith
Text Ferdinand Lion nach E.T.A. Hoffmanns Das Fräulein von Scuderi


Termine 2. / 5. / 10. / 13. November 2022

Musikalische Leitung Cornelius Meister
Inszenierung Sven-Eric Bechtolf
Bühne Rolf Glittenberg
Kostüme Marianne Glittenberg
Licht Jürgen Hoffmann
 

Cardillac Tomasz Konieczny
Tochter Vera-Lotte Boecker
Offizier Gerhard A. Siegel
Goldhändler Wolfgang Bankl
Kavalier Daniel Jenz
Dame Stephanie Houtzeel
Führer der Prévoté Evgeny Solodovnikov


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Es ist ohne Zweifel — auch — eine »Tenor-Oper«, die sich kaum ein Großer entgehen ließ. Alleine in Wien: Bergonzi, Bonisolli, Corelli, Di Stefano, Domingo, Carreras, Pavarotti, Botha und viele andere. Natürlich auch: Jonas Kaufmann. 2018 sang er hier erstmals die Partie des revolutionären Dichters, der im Schreckensregime Robespierres gemeinsam mit seiner Geliebten, der adeligen Maddalena, in den Tod geht. Nun steht Kaufmann in der veristischen Oper Umberto Giordanos erneut auf der Staatsopernbühne. An seiner Seite Rollendebütantin Maria Agresta als Maddalena und Carlos Álvarez als Carlo Gérard.



→ Dramma di ambiente storico in vier Akten
Musik Umberto Giordano
Text Luigi Illica
 

Termine 30. November 3. / 6. / 9. Dezember 2022


Musikalische Leitung Francesco Lanzillotta
Nach einer Inszenierung von Otto Schenk
Bühne Rolf Glittenberg
Kostüme Milena Canonero


Andrea Chénier Jonas Kaufmann
Carlo Gérard Carlos Álvarez
Maddalena di Coigny Maria Agresta


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Mit Aida schuf Giuseppe Verdi eines seiner populärsten Werke (an der Wiener Staatsoper ist es sogar sein bisher meistgespieltes), eine Oper, die in bestechender Spannungsdramaturgie große Massenszenen mit intimen, fast kam- merspielhaften Momenten verknüpft. Die Wiederaufnahme im Jänner wird von einem international einzigartigen Solistenensemble gestaltet: Jonas Kaufmann singt seinen ersten Radames an der Wiener Staatsoper, Elīna Garanča gibt ihr langersehntes Debüt als Amneris, Luca Salsi ist als Amonasro und Alexander Vinogradov als Ramfis zu erleben.



→ Oper in vier Akten und sieben Bildern
Musik Giuseppe Verdi
Text Antonio Ghislanzoni


Termine 14. / 18. / 21. / 24. Jänner 2023
 

Musikalische Leitung Nicola Luisotti
Inszenierung Nicolas Joel
Bühne & Kostüme Carlo Tommasi
Choreographie Jan Stripling
 

König Ilja Kazakov
Amneris Elīna Garanča
Aida Anna Netrebko
Radames Jonas Kaufmann
Ramfis Alexander Vinogradov
Amonasro Luca Salsi


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Viele sehen in Fidelio — mit dem apotheotischen Schlussjubel, der die Ideale der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit verherrlicht — die Freiheitsoper schlechthin. Visionär zeigt Beethoven, dass Glaube, Liebe, Hoffnung aus dem Kleinen ins Große wirken — und selbst politische Systeme ins Wanken bringen können. Mit Anja Kampe, die im Haus am Ring zuletzt als Senta und Wozzeck-Marie brillierte, steht eine Singschauspielerin auf der Bühne, die Leonores Kampf um Wahrheit und Befreiung mit Ausdrucksstärke und intensiver Figurendurchdringung beglaubigt.


→ Oper in zwei Aufzügen
Musik Ludwig van Beethoven
Text Joseph Sonnleithner, Stephan von Breuning & Georg Friedrich Treitschke


Termine 22. / 25. Februar 2023 2. / 4. März 2023

Musikalische Leitung Axel Kober
Inszenierung Otto Schenk
Bühne Günther Schneider-Siemssen
Kostüme Leo Bei

Florestan Brandon Jovanovich
Leonore Anja Kampe
Rocco Christof Fischesser
Don Pizarro Jochen Schmeckenbecher
Marzelline Slávka Zámečníková
Jaquino Daniel Jenz
Don Fernando Martin Häßler


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Die Uraufführung 1934 war ein triumphaler Erfolg: Schostakowitschs ironi- sche, zugespitzte, aber auch berührende Musik ließ Publikum wie Presse jubeln: Der ungeschminkt-harten Geschichte von Unterdrückung, Hingabe und Mord vermochte man sich nicht zu entziehen. Doch Lady Macbeth von Mzensk steht auch für den Leidensweg Schostakowitschs, der durch diese Oper bei Stalin in Ungnade fiel: Sie entsprach nicht den politisch-ästhetischen Vorgaben. Nach sechs Jahren Pause ist das Meisterwerk im Haus am Ring nun wieder in der eindrücklichen Staatsopern-Produktion aus 2009 — Inszenierung: Matthias Hartmann — zu sehen.


→ Oper in vier Akten
Musik Dmitri Schostakowitsch
Text Arkadi Preis & Dmitri Schostakowitsch nach Nikolai Leskow


Termine 28. / 31. Mai 2023 3. / 8. / 12. Juni 2023

Musikalische Leitung Alexander Soddy
Inszenierung Matthias Hartmann
Bühne Volker Hintermeier
Kostüme Su Bühler
Choreographie Teresa Rotemberg

Boris Ismailow Günther Groissböck
Katerina Ismailowa Aušrinė Stundytė
Sinowi Ismailow Andrei Popov
Sergej Dmitry Golovnin
Sonjetka Maria Barakova


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