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 WIENER STAATSOPER live@school
 MITTWOCH, 13. JUNI 2018, 10:35 RICHARD WAGNER LOHENGRIN Das Programm ist bis 30. Juni 2018 jederzeit abrufbar.

Mittwoch, 13. Juni 2018:

LOHENGRIN| Richard Wagner

 

Das Werk um den gralgesandten Schwanenritter entstand nicht in einem Arbeitsgang, sondern im Zuge eines intensiven Ringens: 1846 war ein erster, 1847 ein zweiter Gesamtentwurf und erst 1848 die letztgültige Partitur vollendet – eine Partitur in der, laut Adorno, der Orchesterklang erstmals bei Wagner als Träger des Bühnengeschehens hervortritt.

 

Da die Ungarn nach einem neunjährigen Waffenstillstand das Ostfrankenreich erneut bedrohen, zieht König Heinrich I. durch all seine Herzogtümer und Grafschaften um ein großes Heer auszuheben. So kommt er auch nach Brabant, wo sich allerdings die Begeisterung, an einem Feldzug fern der Heimat teilzunehmen, in Grenzen hält. Darüber hinaus muss der König einen Streit um die brabantische Erbfolge schlichten: Elsa, die Tochter des verstorbenen Herzogs von Brabant wird von Friedrich von Telramund verklagt, ihren Bruder Gottfried ermordet zu haben. Unterstützt wird Telramund in seiner Anklage von seiner Ehefrau Ortrud, die aus jenem alten Geschlecht stammt, das früher einmal über Brabant geherrscht hatte. Ortrud, die in Wahrheit die Schuld an Gottfrieds Verschwinden hat, will einerseits die Herrschaft über Brabant für sich beziehungsweise ihre Familie zurückgewinnen und außerdem die alte heidnische Religion, sowie die ehemaligen Sitten und Gebräuche wieder ins Leben rufen.

 

Elsa, die von König Heinrich aufgefordert wird zu den Anschuldigungen Stellung zu nehmen, erzählt statt einer Verteidigung einen Traum, in dem ihr ein Ritter erschienen ist, um sie zu verteidigen. Als ein Gottesgericht ausgerufen wird, erscheint, von einem Schwan gezogen, tatsächlich jener von Elsa erträumte Ritter. Er bietet Elsa Schutz und Ehe an, unter der Bedingung, dass sie nie nach seinem Namen und seiner Herkunft fragt. Elsa gelobt dies und der fremde Ritter besiegt Telramund im gottesgerichtlichen Zweikampf, womit Elsas Unschuld erwiesen ist.

 

Ortrud, die sich mit dem Ausgang des Gottesgerichtes nicht abfinden möchte, kann Telramund noch einmal von Elsas vermeintlicher Schuld überzeugen. Außerdem versucht sie Zweifel hinsichtlich des zauberhaften Wesens des fremden Ritters in Elsas Herz zu säen.

 

Als Elsa am Tag ihrer Hochzeit mit dem fremden Ritter zum Traualtar schreitet, macht ihr Ortrud den Vortritt streitig, da Elsa ja nicht einmal den Namen ihres zukünftigen Gatten nennen könne. Telramund bezichtigt seinerseits den fremden Ritter der Zauberei. Obwohl Ortrud und Telramund zurückgewiesen werden, keimen nun erste Zweifel in Elsas Brust.

 

Nach der Hochzeit werden Elsa und ihr Mann ins Brautgemach geführt, wo sie einander zum ersten Mal alleine gegenüberstehen. Von immer größerem Zweifel geplagt, stellt Elsa schließlich genau in jenem Moment die verbotene Frage, in dem Telramund ins Gemach eindringt um den fremden Ritter zu töten. Im nun folgenden kurzen Kampf wird Telramund zwar getötet, doch nutzt dieser Sieg Elsa nichts mehr: Als sich die Soldaten am nächsten Morgen versammeln, um an der Seite König Heinrichs und unter der Führung des von allen bewunderten fremden Ritters in den Krieg zu ziehen, enthüllt dieser sein Geheimnis – er ist Lohengrin, der Sohn des Gralskönigs Parzival. Da seine Identität nun aufgedeckt ist, muss er Elsa und Brabant wieder verlassen. Als Ortrud daraufhin triumphierend erklärt, dass sie selbst Elsas Bruder Gottfried in den Schwan Lohengrins verwandelt hat, löst Lohengrin, ehe er entschwindet, den Zauber durch ein Gebet und gibt dadurch Gottfried die menschliche Gestalt wieder.

TERMINE

ON DEMAND

Schulstreams jederzeit  abrufbar

 

Folgende Schulstream-Programme können nach vorhergehender Anmeldung per e-mail auf www.wiener-staatsoper.at/4schools jederzeit abgerufen werden:

 

Arabella | Ariodante | Der Spieler | Don Giovanni | Don Pasquale

 

 Falstaff  | Fatima oder von den mutigen Kindern | Hänsel und Gretel

 

  L'Italiana inAlgeri | Parsifal | Roméo et Juliette | Tannhäuser

 

Die Walküre (2016) | Ballett: Le Corsaire | Ballett: Raymonda

 

Der Ring des Nibelungen: Das Rheingold, Die Walküre, Siegfried, Götterdämmerung

 

Anmeldung: Senden Sie ein e-mail mit Werk und gewünschtem Zeitraum an

 

jugend@wiener-staatsoper.at

 

und der kostenlose Zugangscode wird Ihnen zugesandt.

about

Das Projekt " live@school "

Exklusive Einblicke hinter die Kulissen der

Wiener Staatsoper

Erleben Sie mit Ihren Schülerinnen und Schülern vom Klassenzimmer aus per Internet einen Blick hinter die Kulissen der Wiener Staatsoper. Wir zeigen live einen Teil einer Bühnenprobe, führen Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern und stellen einige der vielen Berufe vor, die von unseren fast 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hier ausgeübt werden.

 

Das Programm steht exklusiv Schulen und Bildungseinrichtungen zur Verfügung und ist kostenfrei.

 

Nach dem Live-Termin (siehe Termine) ist das Programm ab dem Folgetag 3 Tage lang jederzeit abrufbar.

 

Programmdauer: ca. 60 Minuten

 

Der Empfang unserer Schulübertragung ist nur nach vorheriger Anmeldung per Email möglich: HIER ANMELDEN

 

Das Projekt "Wiener Staatsoper live@school" wird unterstützt von

 

 

 

RÜCKBLICK

Dienstag, 29. Mai 2018:

DER FREISCHÜTZ| Carl Maria von Weber

 

Wenige Stücke der Opernliteratur waren in ihrer Rezeptionsgeschichte einem derart intensiven und häufigen Paradigmenwechsel unterworfen wie Webers Freischütz: Galt er beispielsweise den einen als Schöpfer des natürlichen Volkstons, so den anderen gar als „deutschester“ Komponist (Wagner). Sahen diese das Gespenstische als zentrales Handlungselement, wollten jene das Schicksal oder gar die Natur, konkret den Wald, als eigentliche Hauptrolle erkennen (Pfitzner). Später verwies man gerne darauf, wie sehr Weber ganz grundsätzlich in der Nachfolge der französischen Revolutionsoper bzw. hinsichtlich der Verwendung des Volksliedtons in der Nachfolge Haydn und Beethoven stand. Ungeachtet all dieser Überlegungen gehört der Freischütz, diese im umfassenden Sinn „romantische Oper“, zum beliebten Kernbestand des deutschsprachigen Repertoires.

Dienstag ,15. Mai 2018:

CAPRICCIO| Richard Strauss

 

Die Oper Capriccio schildert die Entstehung einer Oper. Die Handlung beschreibt einen Tag im Salon der jungen und kunstsinnigen verwitweten Gräfin Madeleine, die im Zentrum des Geschehens steht. Madeleine inspiriert gleichsam als Muse die sie umgebenden Künstler. Allen voran den Dichter Olivier und den Komponisten Flamand, die beide in sie verliebt sind, und hoffen mit ihrem jeweiligen künstlerischen Schaffen das Herz der schönen Gräfin zu erobern, die sich jedoch für keinen der beiden entscheiden kann. Rivalität herrscht zwischen Flamand und Olivier auch in der Frage hinsichtlich der Bedeutung von Dichtung und Musik: Gebührt dem Wort oder doch dem Ton der Vorrang - prima la musica dopo le parole oder doch umgekehrt prima le parole dopo la musica? Eine diesbezügliche Entscheidung erwarten die beiden vom Urteil der Gräfin, die aber erkennt, dass erst das Zusammentreffen von Dichtung und Komposition zum künstlerischen Ideal führt: "Eins ist im andern und will zum andern". Eine gänzlich andere Position nimmt der praktisch veranlagte Theaterdirektor La Roche ein. Für ihn zählt nur das publikumswirksame Theater mit einprägsamer Musik. Dementsprechend will er zum Geburtstag der Gräfin ein großes Huldigungsspiel vorbereiten. Die Gräfin wünscht sich indessen statt des veralteten Festspiels eine neu zu schaffende Oper. Der Graf, ihr Bruder, regt "etwas boshaft" an, die Vorkommnisse des "heutigen", eben erlebten Tages, unter anderem die hitzig geführte Diskussionenum die Vorrangstellung von Wort und Ton, als Handlung zu wählen. Diese Idee findet die allgemeine Zustimmung und die Gesellschaft löst sich auf. Der allein zurückgebliebenen Gräfin meldet ihr Haushofmeister, dass Olivier sie am nächsten Morgen in der Bibliothek aufsuchen wird, um von ihr das Ende der geplanten neuen Oper zu erfahren, also das endgültige Urteil über die Vorrangstellung von Wort und Ton. Und damit auch ihre Wahl: Olivier oder Flamand. Da Olivier in der Bibliothek zur gleichen Stunde erscheinen wird, wie Flamand, dem die Gräfin ebendort bereits ein Treffen zugesagt hat, wird es allerdings abermals keine Entscheidung geben. Der Schluss der Oper bleibt offen. Und fragend wendet sich Madeleine, um eine Antwort zu erhalten, ihrem Spiegelbild zu: "Gibt es einen Schluss, der nicht trivial ist"?

„Danach verliebte sich Samson in eine Frau im Tal Sorek; sie hieß Dalila. Die Fürsten der Philister kamen zu ihr und sagten: Versuch ihn zu betören und herauszufinden, wodurch er so große Kraft besitzt und wie wir ihn überwältigen können.“ So erzählt die Bibel die Geschichte des übermenschlich starken Samson, der über seine Liebe zu Dalila sowohl seine Kraft als auch seine Verbundenheit zu Gott und seinem Volk einbüßt. Und in seinem Freiheitskampf scheitert. Saint-Saëns erzählt die Handlung gleichzeitig als Konflikt zweier Völker sowie zweier Menschen. Und er entwirft eine zeitlose Geschichte, die zwischen inniger Liebessehnsucht und ekstatischem Bacchanal aufgespannt ist. Mit dem Protagonistenpaar wiederum gelangen ihm Prototypen des Opernrepertoires: Starke Figuren, changierend zwischen Liebe, Verrat und Tod.

MFreitag, 4. Mai 2018:

SAMSON ET DALILA| Camille Saint-Saëns

 

Mittwoch, 14. März 2018:

DANTONS TOD| Gottfried von Einem

 

Über viele Jahrzehnte belebten nicht weniger als vier Opern (darunter zwei Uraufführungen) sowie fünf Ballette (darunter zwei Uraufführungen) von Gottfried von Einem den Spielplan der Wiener Staatsoper. Anlässlich des 100. Geburtstags des – wie er sich gerne selbst bezeichnete – „Componisten“ kehrt nun jenes Werk zurück an das Haus am Ring, mit dem ihm 1947 bei den Salzburger Festspielen der große internationale Durchbruch gelungen war: Dantons Tod. Einem hatte die Büchnersche Revolutions-Tragödie kongenial für das Musiktheater neu erschaffen und gemäß dem Postulat seines Lehrers Boris Blacher das Musikalische und Theatralische so ineinander verschränkt, dass die Zuhörer die dramatischen Begebenheiten auf musikalischem Wege optimal vermittelt bekommen.

Montag 19. Februar 2018:

ARIODANTE| Georg Friedrich Händel

 

Es ist ein mit Eifersucht und Intrigen, mit Kampf und Verrat angereichertes Werk: Ariodante, Händels erstes Werk für das damals brandneue Theatre Royal in Covent Garden. Der Komponist war zu dieser Zeit in London heftigen Konkurrenzkämpfen ausgesetzt, finanziell gebeutelt und angeschlagen. Doch bei einer Bäderkur fasste er neuen Mut und schrieb das – auf Ariosts Epos Orlando furioso basierende – Werk. Und ihm gelang eine abwechslungs- und farbenreiche Musik, darunter die intime Arie „Scherza infida“, die bis heute zu den besonderen Höhepunkten des Händelschen Schaffens zählt. An der Wiener Staatsoper ist Ariodante bisher nie erklungen – und ist neben Alcina nun das zweite Werk des Komponisten im Repertoire.

 

Dienstag, 16. Jänner 2018:

BALLETT: PEER GYNT| Edward Clug

 

Das 2015 in Maribor uraufgeführte Handlungsballett basiert auf Musik von Edvard Grieg und dem Werk von Henrik Ibsen, welche Choreograph Edward Clug als Ausgangspunkt für sein Libretto wählte: "Ibsen und Grieg haben jeweils eine eigene Version von 'Peer Gynt' geschaffen. Mein Ziel war es diese in ein neues Ganzes zu verschmelzen, in eine Landschaft mit vielen Türen. Ich habe meinen Zugang gewählt, der Ihnen verehrtes Publikum weit offen steht, und lade Sie ein, durch diesen zu einem neuen Balletterlebnis zu gelangen."

 

Montag, 11. Dezember  2018:

ARABELLA| Richard Strauss

 

Arabella, die schöne Tochter des Grafen Waldner, wird von vielen Männern begehrt: Drei Grafen werben um sie und auch der junge Offizier Matteo ist in sie verliebt. Seine Hoffnungen werden von der ihm zugetanen Zdenka genährt. Sie ist die Schwester Arabellas, die jedoch als Bub auftritt, da sich die Familie Waldner außer Stande sieht, zwei Töchter standesgemäß in Wien auszuführen. Arabella aber möchte auf den Richtigen warten und zeigt Zdenka vom Fenster aus einen fremden Mann, dem sie zuvor auf der Straße begegnet ist und der auf sie einen starken Eindruck gemacht hat. Dieser Fremde ist Mandryka. Ein Brief Waldners an seinen verstorbenen Onkel gleichen Namens hat ihn nach Wien gerufen. Waldner hat, von Schulden bedrängt, seinem reichen Freund und Regimentskameraden nach Slawonien geschrieben und ein Bild Arabellas beigelegt. Der junge Mandryka und alleinige Erbe hat sich auf Anhieb in das Bild verliebt und hält nun bei Waldner um Arabellas Hand an. Da er der Richtige ist, gibt auch sie ihm ihr Wort, möchte aber während des Fiakerballs mit einem letzten Tanz von ihrer Mädchenzeit Abschied nehmen. Dem verzweifelten Matteo steckt Zdenka ein Kuvert zu, in dem sich, wie sie ihm sagt, der Schlüssel zu Arabellas Zimmer befände, wo diese ihn noch diese Nacht erwarten würde. Mandryka wird zufällig Zeuge dieses Gesprächs und glaubt sich von Arabella betrogen. Diese ist inzwischen vom Ball heimgekehrt und trifft in der Hotelhalle auf Matteo, der meint, sie eben in ihrem Zimmer in den Armen gehalten zu haben und nicht versteht, daß sie nun so spröde ist. Mandryka erscheint in Begleitung von Arabellas Eltern und glaubt, sie der Untreue überführt zu haben. Da aber stürzt Zdenka, als Mädchen erkenntlich, herbei. Sie selbst hat Matteo im dunklen Zimmer empfangen und will sich nun in die Donau stürzen. Der beschämte Mandryka hält für Matteo um die Hand Zdenkas an. Und auch sein Glück wird besiegelt: Arabella verzeiht ihm und reicht ihm dafür, dem Brauch seiner Heimat entsprechend, ein Glas reinen, klaren Wassers.

 

Donnerstag, 23. November 2017:

LULU| Alban Berg

 

Groß war der Jubel, als Alban Bergs Lulu 1979 in der von Friedrich Cerha komplettierten dreiaktigen Gestalt zur Weltpremiere gelangte. Bekanntlich war Berg vor Beendigung der Orchestrierung des 3. Aktes verstorben, sodass das Werk über viele Jahre gewissermaßen nur als zweiaktiges Fragment über die Bühne gehen konnte.

Auch die bislang jüngste Lulu-Neuproduktion an der Wiener Staatsoper in der Regie Willy Deckers folgte der Aufführungstradition, nach der den ersten beiden Akten die letzten zwei Teile von Bergs Symphonischen Stücken angehängt wurden. Nun kehrt Willy Decker zurück an die Staatsoper, um auch hier seine gefeierte Lulu-Inszenierung in der von Cerha fertig instrumentierten dreiaktigen Fassung zu präsentieren.

 

Dienstag, 26. September 2017:

DER SPIELER| Sergej Prokofjew

 

Wieder einmal sprach man vom Verfall der Gattung Oper, von Kraft- und Saftlosigkeit, von immer gleichen Formen. Da machte sich einer auf, um das russische Musiktheater zu retten: Sergej Prokofjew. Basierend auf Dostojewskis autobiografisch getöntem Roman Der Spieler schrieb er wie im Rausch eine soghafte Musik. Geld und Liebe, Spielsucht und Verzweiflung, reiche Großmütter und arme Generäle: All das deklinierte Prokofjew mit analytischem Blick und im prägnanten Stil durch. An der Wiener Staatsoper ist Der Spieler bisher nur als Gastspiel gegeben worden – erstmals also eine Neuproduktion dieser Oper im Haus am Ring!

 

Donnerstag, 8. Juni 2017:

PELLÉAS ET MÉLISANDE | Claude Debussy

 

Lange Zeit hatte Claude Debussy einen für ihn gültigen Weg des Opernkomponierens gesucht. Er vertraute weder der traditionellen Form der Harmonielehre noch wollte er im Schlepptau der Wagner-Nachfolge landen, sondern suchte vielmehr „eine Freiheit für die Musik, die auf den geheimnisvollen Entsprechungen zwischen Natur und Fantasie beruhen sollte“.

 

In Maeterlincks symbolistischem Drama Pelléas et Mélisande entdeckte er die für ihn ideale Librettovorlage (nichtsdestotrotz rang er dann zehn Jahre mit der Vertonung des Stoffes). An der Wiener Staatsoper wurde die Oper rund um die rätselhafte Mélisande und deren Beziehung zu den beiden ungleichen Brüdern Pelléas und Golaud zuletzt im Jahr 1991 gegeben.

 

Dienstag, 9. Mai 2017:

GÖTTERDÄMMERUNG | Richard Wagner

 

Drei Nornen spinnen am Schicksalsseil, schildern Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft: Alberichs Raub des Rheingoldes, den Fluch des Ringes, Wotans Selbstkonstituierung durch das Schneiden seines Vertragsspeeres aus der Weltesche, ihr Verdorren, ihre Fällung, Siegfrieds Zusammentreffen mit Wotan. Doch das Schicksalsseil reißt, die Nornen fliehen hinab zu ihrer Mutter, Erda. Am Walkürenfelsen verabschiedet sich Siegfried von Brünnhilde und wird von ihr mit schützenden Runen versehen; als Liebespfand lässt ihr Siegfried den Ring des Nibelungen.

Mittwoch, 3. Mai 2017:

SIEGFRIED | Richard Wagner

 

Mit Siegfried betritt der bedeutendste Held der gesamten vierteiligen Nibelungen-Handlung die Bühne: Mit dem Nibelungenring erringt er sich die höchste Macht, im Zweikampf besiegt er den obersten Gott Wotan und erkämpft sich damit schließlich den Weg zur wunderschönen, schlafenden Brünnhilde.

 

Freitag, 28. April 2017:

DIE WALKÜRE | Richard Wagner

 

Obwohl Wotan, der oberste Gott, seinen Sohn Siegmund über alles liebt, muss er ihn, da dieser sich des Ehebruches und des Inzestes schuldig gemacht hat, töten. Die besondere Tragik: Wotan hatte sich von Siegmund die Rettung des zum Untergang verurteilten Göttergeschlechtes erhofft ...

 

 

Mittwoch, 26. April 2017:

DAS RHEINGOLD | Richard Wagner

 

 

Wagners Ring des Nibelungen gilt als eines der bedeutendsten Meilensteine der Musikgeschichte. Mit dem ersten Teil, dem Rheingold, beginnt die Kette der schicksalhaften Verstrickungen, die letztlich den Untergang des Göttergeschlechtes nach sich zieht.

 

 

Dienstag, 28. März 2017:

L'ITALIANA IN ALGERI|Gioachino Rossini

 

 

Jean-Pierre Ponnelles meisterhafte Inszenierung dieser genialen Komödie Rossinis ist ein musikalisches und szenisches Erlebnis auf höchstem Niveau!

 

 

Donnerstag, 16. März 2017:

PARSIFAL | Richard Wagner

 

 

„Als ich keines Wortes fähig aus dem Festspielhaus hinaustrat, da wusste ich, dass mir das Größte, Schmerzlichste aufgegangen war, und dass ich es, unentweiht mit mir durch mein Leben tragen werde.“ – Nein, nicht Richard Wagner spricht hier über seinen Parsifal, sondern der junge Gustav Mahler, späterer Wiener Hofoperndirektor, der das Bühnenweihfestspiel 1883, im Jahr nach der Uraufführung, erlebte. Parsifal, das letzte Musiktheaterwerk Wagners: Das ist, wie sein Tristan, nicht nur Musik, Theater, Aktion, Raum, künstlerische Tiefe und Vielgestaltigkeit, sondern schlichtweg ein Mythos.

Sowohl was die inhaltliche Stoffgestaltung anbelangt als auch in seiner Bedeutung in der gesamten europäischen Kulturgeschichte. Nicht umsonst verpasste Wagner diesem Werk eine (kunst-)religiöse Stilisierung …

 

 

Donnerstag, 19. Jänner 2016:

ROMÉO ET JULIETTE | Charles Gounod

 

 

Die wohl bekannteste Liebesgeschichte der Welt, kombiniert mit der zauberhaften Musik Charles Gounods: Seit der Uraufführung im 19. Jahrhundert gab es kaum jemanden, der sich dem Reiz dieser Oper zu entziehen vermochte.

 

 

Dienstag, 20. Dezember 2016:

BALLETT: RAYMONDA | Rudolf Nurejew

 

 

Rudolf Nurejews "Raymonda" zur Musik von Alexander Glasunow kehrt nach längerer Abwesenheit erstmals unter Manuel Legris wieder auf den Spielplan der Wiener Staatsoper zurück. Die Liebesgeschichte um die junge Raymonda und den Ritter Jean de Brienne steckt voller Dramatik, die aber trotz der zwischenzeitlichen Entführung von Raymonda durch die heldenhafte Befreiung ihres geliebten Ritters einen glücklichen Ausgang nimmt.

 

 

Freitag, 9. Dezember 2016:

PETER GRIMES | Benjamin Britten

 

 

Es ist, wie bei Benjamin Britten wiederholt, die Geschichte eines Außenseiters, der unter dem Druck der Gesellschaft leidet und letztlich an ihr zerbricht. Peter Grimes, angesiedelt im Fischermilieu im Osten Englands, ist eine zeitlose Parabel über Verfolgung, seelische Einsamkeit und den Versuch, sich einen Platz in der Gesellschaft zu verschaffen. Die Produktion in der Inszenierung von Christine Mielitz erzählt diese schnörkellos und klar, zeigt die gequälte Seele der Titelfigur in einer kalten Atmosphäre. Nach der Wiederaufnahme von Billy Budd im Jahr 2011 wird an der Wiener Staatsoper nun eine weitere seiner wesentlichen Opern neu einstudiert – und ist gleichzeitig ein Beitrag zum Britten-Jahr 2013!

 

 

Freitag, 25. November 2016:

LA FANCIULLA DEL WEST | Giacomo Puccini

 

 

"La fanciulla del West ist meine am besten gelungene Oper."

 Giacomo Puccini

 

 

Dienstag, 22. November 2016:

FALSTAFF | Giuseppe Verdi

 

 

„Als ich keines Wortes fähig aus dem Festspielhaus hinaustrat, da wusste ich, dass mir das Größte, Schmerzlichste aufgegangen war, und dass ich es, unentweiht mit mir durch mein Leben tragen werde.“ – Nein, nicht Richard Wagner spricht hier über seinen Parsifal, sondern der junge Gustav Mahler, späterer Wiener Hofoperndirektor, der das Bühnenweihfestspiel 1883, im Jahr nach der Uraufführung, erlebte. Parsifal, das letzte Musiktheaterwerk Wagners: Das ist, wie sein Tristan, nicht nur Musik, Theater, Aktion, Raum, künstlerische Tiefe und Vielgestaltigkeit, sondern schlichtweg ein Mythos. Sowohl was die inhaltliche Stoffgestaltung anbelangt als auch in seiner Bedeutung in der gesamten europäischen Kulturgeschichte. Nicht umsonst verpasste Wagner diesem Werk eine (kunst-)religiöse Stilisierung …

 

Berühmt ist die Geschichte, dass Giuseppe Verdi, nach seinem frühen Misserfolg im Bereich der heiteren Oper, diese Zeit seines Lebens konsequent und umfassend mied. Bis er am Ende seines langen Schaffens als letztes Musiktheaterwerk einen Falstaff – basieren auf Shakespeare – schuf und sich so wieder der musikalischen Komödie zuwandte. Und was für einer! Denn seit Donizettis Don Pasquale, also seit 50 Jahren, hatte es keine nennenswerte heitere italienische Oper mehr gegeben, Verdi betrat somit praktisch Neuland und konnte die musikalische Komödie (und auch sich) neu erfinden. Herausgekommen ist eine Oper, die mit doppelbödigem Witz und in höchster Virtuosität die amourösen Irrfahrten Falstaffs abhandelt, um schließlich fulminant  in der berühmten Schlussfuge zu enden, die lautet: Tutto nel mondo è burla – Alles in der Welt ist ein Scherz!

 

 

Montag, 10. Oktober 2016:

ARMIDE | Christoph Willibald Gluck

 

 

Waren die Werke Christoph Willibald Glucks am Ende des 19. Jahrhunderts noch beliebter Bestandteil der Spielplans der Wiener Hofoper, so verschwanden die umjubelten Kostbarkeiten für Jahrzehnte aus dem Bewusstsein des hiesigen Publikums. Im Zuge der Renaissance wichtiger Komponisten des 17. und 18. Jahrhunderts konnte sich aber auch Gluck den ihm gebührenden Platz zurückerobern.

 

An der Wiener Staatsoper wird nun nach Alceste mit Armide eine weitere späte Gluck-Oper ins Repertoire zurückgeholt: Im Zentrum dieser 1777 in Paris uraufgeführten Drame-héroïque steht die Zauberin Armide, die sich in verzweifelter Liebe nach Renaud verzehrt. Auf berückende Weise breitet Gluck vor dem Zuhörer ein modernes und facettenreiches Seelendrama dieser zugleich liebenden und hassenden Frau aus.

 

Freitag, 10. Juni 2016:

ALCESTE / Christoph Willibald Gluck

 

Als wichtige Vertreterin des Typus der Reformopern von Gluck, nimmt Alceste in der Operngeschichte einen wichtigen Platz ein.

Freitag, 1. April 2016: JENUFA / Leoš Janáček

 

 

Im Mittelpunkt dieser tief berührenden Oper Leoš Janáček stehen zwei starke Frauenpersönlichkeiten die sich trotz schwerster Schicksalsschläge und der Engstirnigkeit der Gesellschaft zu wahrer menschlichen Größe entwickeln können.

Dienstag, 15. März 2016, BALLETT:

LE CORSAIRE / Manuel Legris

 

Seit seiner Uraufführung am 23. Jänner 1856 in der Pariser Opéra (Choreographie: Joseph Mazilier, Musik: Adolphe Adam) zählt das Werk zu den eindrucksvollsten Handlungsballetten des 19. Jahrhunderts. Besondere Popularität gewann das Opus durch die Fassungen von Jules Perrot (1858) und Marius Petipa (1863) sowie durch Dame Margot Fonteyn und Rudolf Nurejew, welche dem so genannten "Le Corsaire – Pas de deux" zur weltweiten Bekanntheit verhalfen. An der Wiener Staatsoper wurde es bislang noch nicht zur Gänze gezeigt.

 

Auf Basis der mehr als 150 Jahre umspannenden Tradition des Balletts erarbeitet Manuel Legris, der Ballettdirektor des Wiener Staatsballetts, eine spezielle Fassung für sein Ensemble. Dabei schöpft er vor allem aus den reichhaltigen Aufführungstraditionen der französischen und russischen Überlieferungslinie des Werkes, die er aus seiner Sicht und Erfahrung interpretiert. Handlung, Musik, Choreographie und Ausstattung werden dabei behutsam zu einem neuen Gesamtbild zusammengefügt, welches sich auf die Höhepunkte des bunten Treibens rund um das Paar Conrad und Medora konzentriert.

 

Die Ausstattung stammt von Luisa Spinatelli, womit sich ein bereits im Falle des "Schwanensee" (Spielzeit 2013/2014) erfolgreiches und somit gut aufeinander eingestelltes Team für die Arbeit an "Le Corsaire" erneut zusammenfindet.

Donnerstag, 25. Februar 2016:

Tri Sestri (Drei Schwestern) / Péter Eötvös

 

Mit Tri Sestri nimmt die Wiener Staatsoper ein weiteres wichtiges und international erfolgreiches zeitgenössisches Werk in den Spielplan auf. Vorlage für das 1998 in Lyon uraufgeführte Werk – eine abendfüllende Oper großen Formats – war Tschechows Drei Schwestern, wobei die Handlung vom Komponisten Péter Eötvös nicht linear, sondern in drei Sequenzen, genauer dreimal aus jeweils unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet wird, wodurch manche Episoden der Geschichte mehrfach vertreten sind – allerdings ohne Redundanzen. Um das Publikum mit einer möglichst klaren und verständlichen Sprache zu erreichen, benutzte Péter Eötvös bewusst bestimmte Intervalle, bestimmte Rhythmen und bestimmte Instrumentalkonstellationen sowie an Shakespeare und Ibsen geschulte dramaturgische Regeln.

Montag, 11. Jänner 2016: Die Walküre / Richard Wagner

 

Obwohl Wotan, der oberste Gott, seinen Sohn Siegmund über alles liebt, muss er ihn, da dieser sich des Ehebruches und des Inzestes schuldig gemacht hat, töten. Die besondere Tragik: Wotan hatte sich von Siegmund die Rettung des zum Untergang verurteilten Göttergeschlechtes erhofft ...

Montag, 21. Dezember 2015:

Fatima, oder von den mutigen Kindern / Johanna Doderer

 

Nach Pollicino wird nun mit Fatima abermals im Großen Haus Oper für das junge Publikum angeboten. Die österreichische Komponistin Johanna Doderer, die das Werk im Auftrag der Wiener Staatsoper komponiert hat, wählte als Vorlage eine Erzählung des syrisch-deutschen Schriftstellers Rafik Schami: Das aus armen Verhältnissen stammende couragierte und gewitzte Mädchen Fatima nimmt die schwierige Aufgabe auf sich, den bösen Schlossherren in einer Wette zu besiegen und damit all die von ihm gefangen gehaltenen Kinderträume zu befreien. Zum Schluss kann sie sogar den goldenen Sternenstaub nach Hause bringen und der bitteren Not ihrer Familie ein Ende bereiten.

Mittwoch, 2. Dezember 2015: Věc Makropolus /

Leoš Janáček

 

Ein Rezept zu einem geheimen Elixier, das das Leben verlängert: das ist die Sache Makropoulos. Und diese wurde von Emilia Marty, inzwischen 337 Jahre alt und immer noch jung und schön, ausreichend genützt. Doch sie erkennt: Die Unsterblichkeit bringt keine menschliche Erfüllung. Erst die Endlichkeit des Lebens macht es wertvoll… Leoš Janáček, damals wenige Jahre vor seinem Tod, beschrieb in einem Brief an seine Geliebte diesen Grundgedanken: „Wir sind glücklich, weil wir wissen, dass unser Leben nicht lange dauert.“ Mit der Erstaufführung von der Sache Makropoulos setzt die Wiener Staatsoper ihren Janáček-Zyklus nun weiter fort.

Freitag, 13. November 2015: Hänsel und Gretel /

Engelbert Humperdinck

 

Die bedeutendsten Komponisten-Dirigenten wie Gustav Mahler oder Richard Strauss haben sich mit Begeisterung für Aufführungen von Humperdincks Hänsel und Gretel eingesetzt – Strauss hat sogar die Uraufführung in Weimar im Jahr 1893 geleitet. Kein Wunder, gehört doch das Werk, dessen Musik Kinder ebenso in Bann zieht wie Erwachsene, zu den wesentlichen Schöpfungen des Musiktheaters. Und auch an der Wiener Staatsoper kann Hänsel und Gretel auf eine lange Aufführungstradition zurückblicken. Humperdinck hat es meisterhaft verstanden Wagner’sche Einflüsse mit Anklängen an die frühromantische Operntradition und volksliedhaften Komponenten zu vereinen.

Dienstag,  20. Oktober 2015: Don Giovanni / W. A. Mozart

 

Dieses Meisterwerk aus der Feder Mozarts und dem kongenialen Librettisten Da Ponte um den Frauenverführer, dem plötzlich keine Eroberung mehr glücken will, zählt nicht umsonst seit der Uraufführung zu den beliebtesten Werken des Komponisten.

Dienstag,  29. September 2015: Macbeth / Giuseppe Verdi

 

Lieber als alle anderen Opern sei ihm dieser Macbeth, stellte Verdi 1847, kurz nach der Uraufführung in Florenz, fest. Und: „Ich glaube, dass diese Oper unserer Musik eine neue Richtungen geben kann“. Eine neue Richtung? Mit Macbeth, Verdis erster Vertonung eines Shakespeare-Dramas, betrat der Komponist tatsächlich musikalisches Neuland und wagte ein Stil-Experiment, das dem Werk bis heute eine Ausnahmestellung einräumt. Keinen traditionellen Schöngesang wünscht sich Verdi etwa bei der Lady Macbeth, sondern intensiven Ausdruck, der ihr hemmungsloses Streben nach Macht, ihren Wahnsinn plastisch abbilden soll.

Dienstag, 23. September 2014:  IDOMENEO, RÈ DI CRETA

Wolfgang Amadeus Mozart

Mozarts Oper über Macht und Herrschaft, Schuld und den Versuch ihrer Bewältigung feiert am 5. Oktober in der Inszenierung von Kasper Holten Premiere. Dirigent ist Christoph Eschenbach, es singen u.a. KS Michael Schade, Chen Reiss, Margarita Gritskova und Maria Bengtsson

Donnerstag, 9. Oktober 2014:  Ariadne auf Naxos

Richard Strauss

Herrliche Komödie, in der der sonderbare Wunsch eines steinreichen, aber kunstunverständigen Auftraggebers, eine Oper und ein Singspiel gleichzeitig aufzuführen schließlich doch noch erfolgreich realisiert wird.

Donnerstag, 16. Oktober 2014: Tannhäuser

Richard Wagner

Für Regisseur Claus Guth ist Tannhäuser ein Suchender. Jemand, der die Zuschauer auf die Fahrt durch sein Unterbewusstsein mitnimmt und seine Emotionalität kompromisslos lebt. Zugleich sieht Claus Guth in der gesamten Oper Tannhäuser einen frühen Vertreter der Selbstreinigungsprozesse Wagners, der den Widerspruch - hie sinnesfreudiger Mensch, da Ehe-Wirklichkeit mit Cosima sowie Beschäftigung mit Schopenhauer und Buddhismus - in sich als etwas Falsches empfand und in seiner Kunstproduktion kompensierte.vv

Mittwoch, 5. November 2014: Chowanschtschina

Modest Mussorgski

Mit Chowanschtschina schuf Mussorgski eine zeitlose Parabel auf den ewigen Kreislauf von Machterwerb und Machtverlust Einzelner auf Kosten des einfachen Volkes.

Freitag, 19. Dezember 2014, 13 : 00 Uhr 
Matinee: Opernschule / Ballettakademie

Mit einem neuen Konzertprogramm in der Wiener Staatsoper stellen die drei Ausbildungschöre, der Basis-, der Kernchor und die OPERA-teens der Opernschule, in dieser Saison ihr stimmliches und szenisches Potential unter Beweis.

 

Die Ballettakademie der Wiener Staatsoper zählt zu den weltweit traditionsreichsten Ausbildungsstätten für Klassischen Tanz. In einem eigens für die Matinee zusammengestellten Programm zeigen die Schülerinnen und Schüler der Ballettakademie ihr vielfältiges Können.

Rebecca Horner, Denys Cherevychko

Copyright: Wiener Staatsballett/Delbó, Casanova Sorolla

Donnerstag, 29. Jänner  2015:

Verklungene Feste |Josephs Legende,  John Neumeier

Mit "Josephs Legende" kehrt eine der klanglich berauschendsten Ballettkompositionen der Musikgeschichte an die Wiener Staatsoper zurück. Spätestens seit der für das Wiener Staatsopernballett 1977 von John Neumeier erstellten choreographischen Fassung zählt die "Josephs Legende" zum Kreis jener Stücke, die man unmittelbar mit dem "Wiener Ballett" verbindet. "Verklungene Feste" komplettieren die Werkfolge zu einem ausschliesslich Richard Strauss gewidmeten Ballettabend.

Montag, 13. April 2015:  Don Pasquale

Gaetano Donizetti

Es sind die heiteren Figuren, die an die italienische Stegreifkomödie, die comedia dell’arte erinnern: Hier eine junge, kapriziöse Frau, die mit Selbstbewusstsein und Witz einen älterlichen Möchtegern-Liebhaber an der Nase herumführt. Dort der in Wahrheit passende Liebhaber und dazwischen ein gewiefter Ränkeschmied. Gaetano Donizetti hat mit seinem Don Pasquale einen Unterhaltungsklassiker geschaffen, der seit jeher den größten Sängern und Darstellern eine entsprechende Bühne bot. Seit drei Jahrzehnten nicht mehr am Spielplan der Wiener Staatsoper kehrt nun dieses heitere und spritzige Werk wieder ins Haus am Ring zurück.

Ades Thomas ©Brian Voce

Montag, 8. Juni 2015:  The Tempest

Thomas Adès

Zum zweiten Mal in ihrer Geschichte wird an der Wiener Staatsoper eine auf Shakespeares Sturm basierende Oper eines zeitgenössischen Komponisten herausgebracht: Nach der Uraufführung von Frank Martins Opus im Jahre 1956 folgt nun - als Österreichische Erstaufführung - am 14. Juni 2015 die Vertonung des 1971 geborenen Briten Thomas Adès, die sich, im Gegensatz zu den meisten Musiktheaterneuschöpfungen der letzten Jahre, in kürzester Zeit international etablieren konnte. Im Haus am Ring wird, wie schon bei der Uraufführung in London, der Komponist am Dirigentenpult stehen und seine dreiaktige Oper, in der er „die Vision Shakespeares so getreu wie möglich auf die Opernbühne übertragen wollte“ persönlich dem Wiener Publikum vorstellen.

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