Elena Tschernischova nach Jean Coralli, Jules Perrot, Marius Petipa

Giselle

Ballett

Nachdem Giselle, zugleich illegitime Tochter des Herzogs von Kurland, erkennt, dass sie von ihrer großen Liebe – Herzog Albrecht, der aber bereits mit Bathilde, der legitimen Tochter des Herzogs von Kurland verlobt ist – getäuscht wurde, verliert sie vor Schmerz den Verstand und stirbt an gebrochenem Herzen. Maßgeblich daran beteiligt ist auch der Wildhüter Hilarion, welcher eifersüchtig über Giselle wacht und die wahre Identität Albrechts enthüllt. Nach ihrem Tod wird Giselle von den Wilis – noch vor der Hochzeit gestorbenen Mädchen, die dazu verurteilt sind, jede Nacht zu tanzen – unter der Führung von Myrtha, ihrer Königin, in ihren Kreis aufgenommen. Die Wilis zwingen Hilarion sich zu Tode zu tanzen, für Albrecht fleht Giselle, die ihm verziehen hat, bei Myrtha vergeblich um Gnade; erst die aufgehende Sonne setzt dem spukhaften Treiben ein Ende.

28 September
Donnerstag
19:30 - 21:45
1 Pause
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Besetzung | 28.09.2017

Dirigent Valery Ovsyanikov
Choreographie und Inszenierung Elena Tschernischova
Bühnenbild Ingolf Bruun
Kostüme Clarisse Praun-Maylunas
 
Giselle Maria Yakovleva
Herzog Albrecht Masayu Kimoto
Hilarion Andrey Kaydanovskiy
Myrtha Rebecca Horner
 

Inhalt

Adolphe Adams "Giselle" gilt zu Recht als das Hauptwerk der Ballettromantik. Die von Heinrich Heine beschriebene Sage von den Todestänzen der Wilis aufgreifend, ist dieses Werk aufgrund der genialen Umsetzung eines ganz von Tanz durchdrungenen Stoffs ein bis heute gültiges Modell für die Darstellung des Aufeinanderprallens der Welten des Realen und Irrealen geblieben. Getanzt wird die 1993 von Elena Tschernischova für Wien geschaffene Fassung, die auf der Choreographie von Jean Coralli, Jules Perrot und Marius Petipa beruht.

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