Christoph Willibald Gluck

Armide

Oper

29 Oktober
Samstag
19:00 - 22:30
1 Pause
Preise G in den Kalender übernehmen

Besetzung | 29.10.2016

Dirigent Marc Minkowski
Regie Ivan Alexandre
Ausstattung Pierre-André Weitz
Licht Bertrand Killy
Choreographie Jean Renshaw
Regieassistenz Florent Siaud
Ausstattungsassistenz Pierre Lebon
 
Armide Gaëlle Arquez
Hidraot Paolo Rumetz
Renaud Stanislas de Barbeyrac
Ubalde Gabriel Bermúdez
Der Dänische Ritter Bror Magnus Tødenes
Phénice Olga Bezsmertna
Sidonie Hila Fahima
 

Inhalt

1. Akt

Armide wird von muslimischer Seite während des 1. Kreuzzuges im Kampf gegen die christlichen Ritter militärisch eingesetzt: Die magische Schönheit Armides soll die feindlichen Soldaten betören und ihre Gefangennahme ermöglichen. Tatsächlich gelingt es Armide, eine beträchtliche Anzahl an Rittern auf diese Weise unschädlich zu machen, einzig der tapfere Ritter Renaud entzieht sich gleichgültig dem Liebeszauber. Zutiefst beleidigt und voller Hass hofft Armide, Renaud eines Tages doch noch zu überwinden, zumal Armide sich in einem nächtlichen Traum von ihm bereits besiegt sah. Als Hauptmann Aronte herbeieilt und berichtet, dass Renaud alle gefangenen christlichen Ritter befreit hat, schwören Armide, der syrische König Hidraot und das Volk Rache.

2. Akt

Der von Renaud befreite Artémidore warnt seinen Retter vor der zauberhaften Macht Armides. Doch Renaud sieht sich in keiner Gefahr und schickt Artémidore in das Lager der Kreuzritter zurück. Hidraot und Armide rufen den Hass und seine Dämonen gegen Renaud zur Hilfe, nichtsdestotrotz möchte Armide den Todesstoß gegen Renaud persönlich ausführen. Tatsächlich naht Renaud und wird von der Illusion einer zauberhaften Umgebung getäuscht. Als er einschläft, tritt Armide aus dem Versteck, um ihn zu ermorden. Bei seinem Anblick verliebt sich Armide aber in ihn und beschließt, Renaud zum Geliebten zu machen.

3. Akt

Armide begreift den inneren Wandel nicht und bitte den Hass um die frühere Abneigung gegen Renaud. Der Hass tritt heran und versucht die Liebe in Armides Herz zu tilgen, doch Armide erkennt schließlich, dass ein Leben ohne Liebe gar nicht mehr erstrebenswert ist und gebietet dem Hass Einhalt, der daraufhin unter Drohungen und düsteren Prophezeiungen Armide verlässt. Armide fleht nun die Liebe um Hilfe an. 

4. Akt

Der dänische Ritter und Ubalde sind losgezogen, um ihren Gefährten Renaud aus den Fängen Armides zu befreien. Beide werden von Dämonen versucht: Der eine erscheint in der Gestalt von Lucinde, der Geliebten des dänischen Ritters und der andere in der Gestalt von Mélisse, der Geliebten Ubaldes. Doch die beiden Ritter bewahren einander vor diesen gefährlichen Illusionen.

5. Akt

Armide und Renaud sind zu einem Liebespaar geworden. Doch als Armide für kurze Zeit die Unterwelt aufsucht und Renaud zurücklässt, können Ubalde und der dänische Ritter zu Renaud vordringen und den Zauber brechen: Renaud ist bereit, wieder in die Schlacht gegen die Muslime zu ziehen. Aus der Unterwelt zurückgekehrt, beschwört Armide umsonst ihre gemeinsame Liebe, Renaud schließt sich den anderen Rittern an und verlässt Armide. In ohnmächtiger Wut schwört Armide Rache.