Giuseppe Verdi

Il Trovatore

Premiere Oper

05 Februar
Sonntag
19:00 - 22:00
1 Pause
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Besetzung | 05.02.2017

Dirigent Marco Armiliato
Regie Daniele Abbado
Bühnenbild Graziano Gregori
Kostüme Carla Teti
Licht Alessandro Carletti
Regiemitarbeit Boris Stetka
Bühnenbild-Mitarbeit Angelo Linzalata
Kostümassistentin Anna Missaglia
 
Il Conte di Luna Ludovic Tézier
Leonora Anna Netrebko
Azucena Luciana D`Intino
Manrico Roberto Alagna
Ferrando Jongmin Park
Ines Simina Ivan
Ruiz Jinxu Xiahou
Un vecchio zingaro Ion Tibrea
Un messo Wolfram Igor Derntl
 

Inhalt

Einst hatte der frühere spanische Graf Luna ein altes Weib auf einem Scheiterhaufen verbrennen lassen, weil er es beschuldigte, seinen jüngeren Sohn, den kleinen Garcia, behext zu haben. Aus Rache entführte Azucena, die Tochter dieses Weibes, daraufhin Garcia. Kurz darauf fand man die verkohlten Gebeine eines verbrannten Kindes. Der alte Graf konnte nicht an den Tod Garcias glauben und ließ, bevor er starb, seinen älteren Sohn schwören, die Nachforschungen nach dem verschollenen Bruder nie aufzugeben.

15 Jahre danach tobt in Spanien ein Bürgerkrieg, an dem sich der verbliebene ältere Sohn und nunmehrige Graf Luna, militärisch beteiligt. Der Troubadour Manrico, der sich für den Sohn der Azucena hält, kämpft auf der Gegenseite. Manrico und Luna stehen sich auch auf dem Feld der Liebe gegenüber: Beide lieben die Hofdame Leonora, die ihrerseits in Manrico verliebt ist.

Eines Nachts hört Leonora Manrico in der unmittelbaren Nähe des Palastgartens ein Lied singen und will ihm entgegeneilen. Von der Dunkelheit getäuscht, erkennt sie im Mann, dem sie sich in die Arme wirft zu spät den Grafen Luna, der nun erfahren muss, dass Leonora Manrico liebt. Den ebenfalls herbei eilenden Manrico fordert Luna daher zum Duell. Luna unterliegt, wird aber von Manrico begnadigt. 

Einige Zeit später ist Manrico Zeuge einer Vision Azucenas, in der sie noch einmal den Tod ihrer Mutter auf dem Scheiterhaufen durchlebt. Ihrer Sinne nicht mehr mächtig, bekennt Azucena, damals rachsüchtig ein Kind verbrannt zu haben – aus einem schrecklichen Irrtum heraus ihr eigenes und nicht das geraubte. Manricos nun aufkommende Zweifel weiß sie allerdings zu beruhigen: Er sei ihr Sohn.

Als Leonora die Falschmeldung erhält, dass Manrico gefallen wäre, beschließt sie ins Kloster zu gehen. Um dies zu verhindern, will Luna sie entführen, wird aber von Manrico aufgehalten, der die Gelegenheit nützt und mit Leonora zur Festung Castellor flieht, zu deren Kommandanten er ernannt worden ist.

Beim Versuch Azucenas sich zu Manrico durzuchschlagen, wird sie von den Leuten Lunas aufgegriffen. Manrico unternimmt zwar einen Ausfall, um sie zu befreien, gerät aber ebenfalls in die Hände seiner Gegner. Die verzweifelte Leonora bietet sich Luna als Preis an, falls dieser Manrico begnadigt – Luna geht freudig auf diesen Vorschlag ein, ohne zu wissen, dass Leonora Gift nimmt, um einem Leben mit dem ungeliebten Grafen zu entgehen. Sie schafft es noch, ihrem geliebten Manrico die Kunde seiner Befreiung zu überbringen, ehe sie in seinen Armen stirbt. Der rasende Luna befiehlt daraufhin die Hinrichtung Manricos. Kaum ist diese vollzogen, schleudert ihm Azucena die Worte entgegen: „Er war dein Bruder.“

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