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Ausstellung zu Arnold Schönbergs MOSES UND ARON
Die Ausstellung illustriert Schönbergs religiösen Werdegang sowie die künstlerisch vielfältige Reflexion des unaussprechlichen, unvorstellbareb Gottes. Besonderes Gewicht liegt auf den umfangreichen autographen Manuskripten zur Oper, Kulminationspunkt der durch zeit- und gesellschaftspolitische Zusammenhänge forcierten religionsphilosophischen Fragestellungen in den 1920er Jahren.
Die Manuskripte aus seinem Nachlaß (Arnold Schönberg Center, Wien) zeichnen nach, wie untrennbar der Gottesbegriff Schönbergs mit einem allgemein ethischen und weitergehend auch politischen Konzept verbunden ist. Moses und Aron steht als Opus magnum im Zentrum des künstlerischen Œuvres von Arnold Schönberg, als singuläre ästhetische Zuspitzung des Gedankens über die Einzigkeit Gottes und dessen ewiges Sein.
Zu sehen sind Faksimiles der Manuskripte sämtlicher Werkstufen zur Oper Moses und Aron, von der autographen Skizze bis zur Particellreinschrift, welche einen Rundblick durch seine Kompositionswerkstatt ebenso erlauben wie den Einblick in eines der herausragenden Werke für Musiktheater im 20. Jahrhundert. Neben kontextuellen Dokumenten, historischen Fotografien und Schriften Schönbergs sind u. a. auch Manuskripte zu den religiösen Werken Kol Nidre, Die Jakobsleiter, Ein Überlebender aus Warschau sowie den Modernen Psalmen zu sehen.
Die Ausstellung Moses und Aron im Gustav Mahler-Saal wurde vom Arnold Schönberg Center, Wien, gestaltet und zur Verfügung gestellt.
www.schoenberg.at
Die Ausstellung kann knapp vor den Vorstellungen bzw. in den
Pausen besichtigt werden.
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