 | Home > Die Wiener Staatsoper |
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Das Bühnenorchester der Wiener Staatsoper
Um einen den künstlerischen Bedürfnissen aller Bundestheater gerecht werdenden flexiblen Klangkörper zu erhalten, wurde 1973 das Bühnenorchester der Österreichischen Bundestheater gegründet. Die darin beschäftigten Musiker setzten sich zusammen aus der Bühnenmusik der Wiener Staatsoper einerseits, die auch die Bühnenmusiken der Volksoper zu spielen hatte, und aus dem Burgtheaterorchester. Diesem neuen Klangkörper wurde das Spielen der Bühnenmusiken auf und hinter der Szene aller Bundestheater und das Spielen im Orchestergraben des Burgtheaters (wie in Orpheus in der Unterwelt) übertragen. Ab der Saison 1999/2000 (Ausgliederung der Bundestheater) ist das Bühnenorchester nur mehr der Direktion der Wiener Staatsoper unterstellt - deshalb der Name Bühnenorchester der Wiener Staatsoper.
Für einige "Außer-Haus-Produktionen" der Bundestheater konnte das Bühnenorchester der Österreichischen Bundestheater respektive der Wiener Staatsoper verpflichtet werden (zum Beispiel: Wiedereröffnung der Redoutensäle nach dem Brand der Wiener Hofburg in den Opern Der verlorene Sohn und Orpheus und Eurydike von Kaiser Leopold I.; am 5. 5. 1998 anläßlich des Holocaust-Gedenktages im Rahmen eines Staatsaktes im Österreichischen Parlament sowie in fünf Folgevorstellungen im Odeon in der Monooper Das Tagebuch der Anne Frank von Grigori Frid).
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