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Am 1. September 2001 hat eine zukunftsweisende Untertitelungsanlage ihren Betrieb aufgenommen. Es wurden an den Rückseiten der Sitzlehnen, in den Brüstungen von Logen, Balkon und Galerie sowie in den Stützen bzw. Deckenleisten im Stehplatzbereich kleine Monitore installiert, auf denen die Zuschauerinnen und Zuschauer die deutsche oder englische Untertitelung der Opernwerke verfolgen können.
Bis dahin hatte die Wiener Staatsoper bei einigen ausgewählten Werken (Enescus Oedipe, Halévys La Juive, Schönbergs Die Jakobsleiter, Puccinis Gianni Schicchi und Brittens Billy Budd) das gebräuchliche System der oberhalb der Bühne angebrachten Übertitel angeboten. Die Publikumsreaktionen darauf waren überwiegend positiv.
Vorteile der Anlage
Die Vorteile der Untertitel-Anlage sind vielfältig: der Monitor im unmittelbaren Gesichtsfeld kann auf individuellen Wunsch aus- oder eingeschaltet werden, ohne daß der Sitznachbar, der dieses Service vielleicht nicht wünscht, zum Mitlesen gezwungen wird.
Die Wiener Staatsoper ist das erste europäische Opernhaus, an dem die von "Figaro Systems" entwickelte Untertitelanlage eingebaut wird. Erfolgreich bewährt hat es sich bislang an der Metropolitan Opera New York und an der Oper von Santa Fé.
Telekom Austria
Der Betrieb und die Wartung der Untertitel werden durch eine großzügige Unterstützung der Telekom Austria gewährleistet.
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